MedicalMountains

Fördermittel

MedicalMountains informiert Unternehmen über aktuelle Fördermaßnahmen

Ziel ist es die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen bzw. eine wesentliche qualitative Verbesserung bestehender Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen zu unterstützen. Dabei wird kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und mit diesen kooperierenden Forschungseinrichtungen (FE) eine Teilfinanzierung von  Forschungs- und Entwicklungsprojekten ermöglicht.

Was wird gefördert?

Innovationsgutscheine sollen primär die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen bzw. eine wesentliche qualitative Verbesserung bestehender Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen unterstützen. Zuschussfähig sind die Leistungen öffentlicher und privatwirtschaftlicher Institute und Gesellschaften der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung. Es können sowohl nationale als auch internationale Anbieter in Anspruch genommen werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, mit einer maximalen Unternehmensgröße von bis zu 100 Beschäftigten und ein Vorjahresumsatz bzw. eine Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro (einschließlich aller Partner- und verbundenen Unternehmen).

Wie wird gefördert?

Innovationsgutscheine A gibt es zu 2500 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der Entwicklung eines innovativen Produkts, einer Dienstleistung oder einer Verfahrensinnovation, zum Beispiel Technologie- und Marktrecherchen, Machbarkeitsstudien, Werkstoffstudien, Designstudien, Studien zur Fertigungstechnik.Innovationsgutschein B gibt es zu 5000 Euro  für umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, innovative Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife auszugestalten, zum Beispiel Konstruktionsleistungen, Service Engineering, Prototypenbau, Design, Produkttests zur Qualitätssicherung, Umweltverträglichkeit.Die Förderung deckt beim Innovationsgutschein A bis maximal 80 Prozent und beim Innovationsgutschein B bis maximal 50 Prozent der Kosten ab, die dem Unternehmen von der beauftragten Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Rechnung gestellt werden. Beide Innovationsgutscheine sind kombinierbar.

Im Mai 2017 wurde der Innovationsgutschein Hightech Digital eingeführt, der etablierte Unternehmen bei der Entwicklung und Realisierung anspruchsvoller digitaler Produkte und Dienstleistungen unterstützt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt risikoreiche Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Medizintechnik.

Ziel ist es, die Forschungsförderung im Rahmen des Gesundheitsforschungsprogramms insbesondere für erstantragstellende KMU einfacher, schneller und damit attraktiver zu gestalten.

Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU sowie im Rahmen von Verbundprojekten auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen.

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen
Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung müssen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sein.In allen Vorhaben sind Anwender aus der Gesundheitsversorgung entsprechend der Nähe zur klinischen Anwendung aktiv einzubinden. Förderungswürdig sind hierbei insbesondere

  • Verbundprojekte mehrerer KMU und/oder mittelständischen Unternehmen, die die gemeinschaftliche Verwertung eines medizintechnischen Systems anstreben,
  • Verbundprojekte, die die Grundlagen für eine spätere Produktentwicklung legen,
  • Verbundprojekte, die die zwischenbetriebliche Wertschöpfungskette möglichst durchgängig abbilden,
  • anspruchsvolle Einzelprojekte von KMU mit Entwicklungs- und Produktionskompetenz auf dem Gebiet der Medizintechnik.

Die Verwertung der Ergebnisse muss in erster Linie den beteiligten KMU und/oder den beteiligten mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie zugutekommen.

Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Antragsteller sollten sich im Umfeld des national beabsichtigten Projektes mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren. Die Höhe der Förderung beträgt

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
  • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) berücksichtigen. Die AGVO lässt für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Antragsverfahren

Interessierten Unternehmen, insbesondere Erstantragstellern, wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen.

Lotsendienst für Unternehmen bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Forschungszentrum Jülich GmbH:
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23 009 (kostenfrei)
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: beratung@foerderinfo.bund.de
Internet: www.kmu-innovativ.de

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger einzureichen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

VDI Technologiezentrum GmbH
Stichwort „KMU-innovativ: Medizintechnik“
Dr. Arne Hothan
Philipp Gläser
Bertolt-Brecht-Platz 3
10117 Berlin

Telefon: 0 30/2 75 95 06-41
Telefax: 0 30/2 75 95 06-59
E-Mail: KMU-innovativ-Medizintechnik@vdi.de

Projektskizzen können jederzeit online über das Portal PT-outline eingereicht werden.

Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und 15. Oktober eines
Jahres.

Häufig gestellte Fragen KMUi-MedTech FAQ und Bekanntmachung unter die Links

Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).  ZIM ist für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen gezielt.

Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.

Mit der Richtlinie der Förderung wird die Zielvorgaben „Erhöhung des Innovationspotenzials“, „Stärkung der Internationalisierung“, und „Vereinfachung der Programmstruktur“ optimiert.

ZIM bietet mehrere Fördervarianten für die passgenaue Förderung:

ZIM-Kooperationsprojekte

Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit mehreren Unternehmen oder Forschungseinrichtungen, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen. Zusätzlich zu den FuE-Projekten kleiner und mittlerer Unternehmen können Leistungen zur Markteinführung gefördert werden.

Auch eine Kooperation mit ausländischen Kooperationspartnern ist möglich. Weitere Informationen: Internationale FuE-Kooperationsprojekte

ZIM-Einzelprojekte

Gefördert werden einzelbetriebliche FuE-Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Zusätzlich zu den FuE-Projekten kleiner und mittlerer Unternehmen können Leistungen zur Markteinführung gefördert werden

ZIM-Kooperationsnetzwerke

Gefördert werden Leistungen des Netzwerkmanagements sowie die aus dem Netzwerk hervorgehenden FuE-Vorhaben (Einzel- und Kooperationsprojekte) mit mindestens sechs Unternehmen.

Weitere Informationen unter www.zim-bmwi.de oder bei der MedicalMountains AG.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen im Themenfeld Industrie 4.0 und Internet der Dinge. Die Erprobung von neuen digitalen Produkten, die Anpassung an digitalisierte Prozesse sowie die Entwicklung vernetzter Geschäftsmodelle soll gefördert werden.

Es wird ein breites Themenspektrum adressiert. Förderung kann für Pilotanwendungen beantragt werden, die den Einsatz von Industrie 4.0 in den KMU voranbringen. Dazu gehören die Entwicklung, Erprobung oder Anpassung neuer digitaler Produkte, innovative Systemansätze und damit zusammenhängender vernetzter Geschäftsmodelle. Durch die Fördermaßnahme soll insbesondere eine schnelle und zielgerichtete Entwicklung innovativer cyber-physischer Systeme (CPS) unterstützt werden. Die Vernetzung und Interoperabilität in heterogenen CPS-Umgebungen soll beschleunigt werden.

Die adressierten Anwendungsfelder / Branchen entsprechen dem Förderprogramm IKT 2020: Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie IKT-Wirtschaft. Aufgrund des Innovationsbedarfs wird ein Fokus auf Komponenten-, Maschinen- und Anlagenhersteller gelegt.

Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden Pilotanwendungen, durch die eine Nutzung von vorhandenen I4.0-Testumgebungen ermöglicht wird. Die Nutzung muss der praxisnahen Erprobung eigener Industrie 4.0-Lösungen des beantragenden KMU dienen.

Es werden nur Einzelvorhaben von KMU gefördert, deren Ergebnisse in der Bundesrepublik Deutschland primär verwertet werden und so den Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und weiter ausbauen. Eine zusätzliche Nutzung der Projektergebnisse im EWR oder der Schweiz ist nicht eingeschränkt. Die Förderung ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei bis maximal zwölf Monate angelegt.

Verfahren

Zweistufiges Verfahren. Interessierte Unternehmen wenden sich an die

Nationale Kontakt- und Koordinierungsstelle „I4.0 Testumgebungen für KMU“
Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) Universität Stuttgart
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 685-61866
Internet: http://www.i4kmu.de/

Die Nationale Kontakt- und Koordinierungsstelle „I4.0 Testumgebungen für KMU“ begleitet alle interessierten Unternehmen durch den gesamten Antrags- und Durchführungsprozess. Damit sollen insbesondere auch Erstantragsteller ermutigt werden, eine Förderung für einen Praxistest ihrer neuen Ideen zu beantragen.

In der ersten Verfahrensstufe können beim beauftragten Projektträger des BMBF jederzeit Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Skizzen sind in digitaler Form über das Online-Skizzentool für die Fördermaßnahme „I4.0 Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0 auf dem Internetportal http://www.softwaresysteme.pt-dlr.de/de/i40-testumgebungen-fuer-kmu.php hochzuladen, das die für eine Beteiligung an der Bekanntmachung nötigen Informationen enthält. Für die Fördermaßnahme gelten noch folgende Bewertungsstichtage:

  • 15. Oktober  2017
  • 15. Januar  2018

Ausführliche Inforamtionen zum Verfahren und zu den Projektskizzen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung

Erstellt am: 9.11.2017

Zur Bekanntmachung

Worum geht es?

Die zur Herstellung innovativer Medizinprodukte erforderlichen Wertschöpfungsketten und -netzwerke müssen höchst wandlungsfähig gestaltet sein. Gleichzeitig stehen die Hersteller unter einem enormen Kostendruck. Neue Technologien, wie die additive Fertigung, der Einsatz neuer Materialien und die Digitalisierung der Produktion haben Auswirkungen auch auf die Herstellung neuer Medizinprodukte. Auf Grund der globalen Wettbewerbsbedingungen besteht für den Standort Deutschland ein hoher Handlungsbedarf, den Technologievorsprung nicht nur zu sichern, sondern vielmehr auszubauen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu erhalten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Richtlinie Innovationen, die zentrale Herausforderungen für die Versorgung der Menschen mit Medizinprodukten zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit sowie der Verbesserung der Lebensqualität aufgreifen.

Zuwendungszweck

Mit dieser Fördermaßnahme sollen produzierende Unternehmen dabei unterstützt werden, Wertschöpfungsketten und -netzwerke zur Herstellung von Medizinprodukten mit Hilfe innovativer Produktionsverfahren zu entwickeln, proto­typisch umzusetzen und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu validieren.

Gegenstand der Förderung

Zielsetzung der Förderung ist die Verbesserung der Produktionsprozesse und -ausrüstungen zur Herstellung von Medizinprodukten. Dies soll durch eine nachhaltige Stärkung der Wertschöpfungsketten von der Produktentstehung über die Fertigung bis hin zur technischen Prüfung von innovativen Medizinprodukten erfolgen. Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklung neuer Fertigungsverfahren und Produktionsausrüstungen sowie der Aufbau strategischer Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Entwicklung von neuen Medizinprodukten bzw. zur Verbesserung der Eigenschaften bestehender Produkte. Es sollen exemplarische, innovative und möglichst geschlossene Wertschöpfungsketten entstehen, um erfolgreiche Beispiele für eine effiziente Zusammenarbeit über heute noch vorhandene „(Branchen-) Grenzen“ hinweg zu schaffen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden folgende FuE-Arbeiten:

  • Entwicklung neuer Produktionsprozesse und -anlagen für Medizinprodukte. Die Innovation liegt  in der Neuartigkeit und Verwendung neuer Materialien, Medizinprodukte, Produkteigenschaften oder Herstellungsverfahren.
  • Innovative Weiterentwicklung von hochpräzisen Produktionsanlagen und -prozessen für die Herstellung von Medizinprodukten. Konkreter Entwicklungsbedarf besteht in der Variation/Optimierung von Anlagen oder deren Komponenten hinsichtlich einer Steigerung des Automatisierungsgrads und der damit einhergehenden Prozessanpassung. Dabei kann auch auf die Qualifizierung und Übertragung etablierter Produktionsprozesse aus nicht medizintechnischen Bereichen zurückgegriffen werden.
  • Erforschung neuer Methoden und Vorgehensweisen zur Entwicklung von Medizinprodukten mit neuen/besseren Produkteigenschaften z. B. durch Funktionsintegration oder Integralbauweise.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, Verbände sowie staatliche und nichtstaatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Die Beteiligung von KMU an dieser Fördermaßnahme ist ausdrücklich erwünscht.

Das BMBF ist bestrebt, den Anteil der Fachhochschulen in der Forschungsförderung zu erhöhen. Fachhochschulen sind deshalb besonders aufgefordert, sich an den Verbundprojekten zu beteiligen.

Zuwendungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen. In den Vorhaben sollen die in Nummer 2 genannten FuE-Aspekte als Schwerpunkte erkennbar sein.

Die Vorhaben sollen unternehmensgetrieben sein und dauerhafte Innovationsprozesse in den Unternehmen anstoßen sowie eine Laufzeit von drei Jahren möglichst nicht überschreiten.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Bitte beachten die Beihilfeintensitäten nach Artikel 25 Absatz 5 AGVO, die Kumulierungsregeln in Artikel 8 AGVO, und für KMU nach Artikel 25 AGVO.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.  differenzierte Aufschläge zulässig, die gegebenenfalls zu einer höheren Beihilfeintensität führen können.

Zweistufiges Verfahren

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger bis spätestens 31. Januar 2018 vom Einreicher eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze in schriftlicher und elektronischer Form in deutscher Sprache vorzulegen.

Bitte lesen Sie mehr über die Auswahl- und Entscheidungsverfahren von der Bekanntmachung.

Bei positiver Bewertung werden die Interessenten in einer zweiten Verfahrensstufe unter Angabe detaillierter Hinweise aus dem Auswahlverfahren aufgefordert, in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Projektträger

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit Projektträger (PT) Karlsruhe (PTKA) beauftragt:

Zentraler Ansprechpartner, insbesondere für Interessenten, die eine Projektskizze einreichen wollen, ist

Herr Rüdiger Sehorz
Telefon +49 (0) 7 21/6 08-2 52 87
E-Mail: ruediger.sehorz@kit.edu

Zur Erstellung von Projektskizzen und förmlichen Förderanträgen ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (https://foerderportal.bund.de/easyonline/) erforderlich.

Geltungsdauer

Bundesanzeiger vom 19.10.2017

Diese Förderrichtlinie tritt am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ist bis zum Ablauf des 31. Dezember 2023 gültig.

Erstellt am: 9.11.2017

Zur Bekanntmachung

Zuwendungszweck

Das BMBF beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ FuE1-Projekte zur Erforschung der Sicherheit von innovativen Materialien zu fördern.

Um den gesamten Prozess von der Materialherstellung über den gesamten Lebenszyklus zu begleiten: Herstellung, Weiterverarbeitung, Anwendung, Entsorgung und Recycling von Produkten sind sicher zu gestalten.

Mit diesem Förderschwerpunkt werden Ziele des nationalen Gesamtkonzepts der neuen Hightech-Strategie und des Aktionsplans Nanotechnologie 2020 der Bundesregierung umgesetzt.

Neue Wege der Materialentwicklung beziehen die virtuelle Materialentwicklung mit einem rechnergestützten Design ein, nutzen verstärkt digitale Daten für Modellierung und Simulation und unterstützen die Exploration neuer Stoffklassen.

Zudem eröffnen neue Verfahren wie die additive Fertigung oder der 3D-Druck aussichtsreiche Perspektiven bei der Herstellung völlig neuer Werkstoffe.

Gegenstand der Förderung

Im Fokus der Förderung stehen die nachfolgend genannten Schwerpunkte:

Sicherheitsrelevante Effekte und Nanoeffekte im Gesamtsystem
Sicherheitsrelevante Effekte und Nanoeffekte für innovative Materialien, die im Verdacht stehen, umwelt- oder gesundheitsschädigende Wirkung zu haben, sind umfassend in Bezug auf ihre human- und/oder ökotoxikologische Wirkung zu untersuchen. Dabei sind die spezifischen Effekte des Gesamtsystems der synthetischen nano- und mikroskaligen Materialien eingebettet im natürlichen Hintergrund zu betrachten. Diese spezifischen Effekte umfassen insbesondere:

A1 Freisetzung und Transformation
A2 Toxikologische Wirkungen

Im begründeten Einzelfall kann die Methodenentwicklung für neue Prüfrichtlinien und/oder die Anpassung der OECD-Prüfrichtlinien im Bereich der Nanosicherheitsforschung gefördert werden. Eine angemessene Industriebeteiligung ist dabei Voraussetzung für eine Förderung.

Was wird gefördert?

Gefördert werden vorzugsweise industrielle Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und multidisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen erfordern. Insbesondere sollen branchenübergreifende Entwicklungen und Untersuchungen verfolgt werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen und Doppelentwicklungen zu vermeiden. Eine möglichst hohe Beteiligung von KMU an den Verbundprojekten ist besonders gewünscht. Institutsverbünde sind in Ausnahmefällen zugelassen und zu begründen.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer ins­titutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projekt­bedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Die Beteiligung von KMU ist ausdrücklich erwünscht.

Zuwendungsvoraussetzungen

Förderfähig im Rahmen dieser Richtlinien sind grundlegende, anwendungsorientierte Forschungsarbeiten des vorwettbewerblichen Bereichs, die durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sind.

Die Laufzeit der Vorhaben ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Langzeituntersuchungen können in Ausnahmefällen bis zu fünf Jahren gefördert werden. Die Koordination der Verbundvorhaben soll − wenn möglich − durch ein Wirtschaftsunternehmen erfolgen.

Nicht gefördert werden Forschungsarbeiten, deren Ziele produktspezifische Anwendungen und Entwicklungen darstellen, Ansätze, die nicht über den Stand der Technik hinausgehen und ausschließlich literaturbasierte Studien. Zudem werden keine Themen aus den Bereichen Lebensmittel und Kosmetik gefördert.

Einzelvorhaben sind nicht zulässig.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel − je nach Anwendungsnähe des Vorhabens − bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung − grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten − vorausgesetzt.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren – HZ – und der Fraunhofer-Gesellschaft − FhG − die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Es wird erwartet, dass in Verbundvorhaben sich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an den Aufwendungen der Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen angemessen beteiligen.

Zweistufiges Verfahren

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger durch den Verbundkoordinator eine begutachtungsfähige Projektskizze bis spätestens zum 31. Januar 2018 in elektronischer Form vorzulegen.

Bitte lesen Sie mehr über die zur Projektskizze gehörige Vorhabenbeschreibungen.

Bei positiver Bewertung werden die Interessenten in einer zweiten Verfahrensstufe unter Angabe detaillierter Informationen und der zu berücksichtigenden Auflagen vorzulegen.

Projektträger

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit Projektträger Projektträger Jülich (PtJ) – Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT)beauftragt.  Weitere Informationen unter www.werkstofftechnologien.de.

Ansprechpartner sind:

Dr. Eva Gerhard-Abozari
Telefon: 0 24 61/61-87 05
E-Mail: e.gerhard-abozari@fz-juelich.de

Dr. Hans-Jörg Clar
Telefon: 0 24 61/61-26 21
E-Mail: h.j.clar@fz-juelich.de

Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache zu erstellen.

Alle für die Förderung geltenden Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internet­adresse https://foerderportal.bund.de in der Rubrik Formularschrank abgerufen werden.

Geltungsdauer

Bundesanzeiger vom 17.10.2017

Diese Förderrichtlinie tritt am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ist bis zum Ablauf des 31. Dezember 2027 gültig.