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12 results for "Innovationsforum".

Post: 7. Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen

Medizintechnik als Innovationsmotor - Industrie, Klinik und Forschung müssen sich besser vernetzen   Medizintechnische Entwicklungen standen im Vordergrund des siebten Innovationsforums für Medizintechnik in der Stadthalle Tuttlingen. Was vor einigen Jahren in einem kleinen Kreis mit rund 50 Teilnehmern begann, hat sich zwischenzeitlich zu einer anerkannten Großveranstaltung gemausert. So konnten die Veranstalter TechnologyMountains, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Tuttlinger Clusterinitiative MedicalMountains in diesem Jahr bereits über 300 Tagungsteilnehmer der Medizintechnikindustrie und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland begrüßen. Kernthemen waren 3D-Druck, Fertigungsverfahren, Sensorik, Medizintechnik 4.0, Beschichtungen und Hygiene. Über 60 Aussteller begleiteten diese Tagung und standen den Besuchern in den Pausen für persönliche Gespräche zur Verfügung.   „Für alle Beteiligten ist die Vernetzung von Kliniken, Industrie und Forschung ein Gewinn und für uns die treibende Kraft unserer Arbeit“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG, die die Besucher an dem Tag auch durch das Programm führte. Gerade für die kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet das Innovationsforum im Weltzentrum der Medizintechnik die ideale Plattform, um sich mit Forschern, Entwickler und anderen Unternehmen zu vernetzen und sich über innovative Lösungsansätze zu informieren. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Unternehmen genau diese Art von Veranstaltung suchen, da auf dem Innovationsforum ausnahmslos Fachpublikum vertreten ist und die Qualität der Kontakte äußerst hochwertig ist. Um am Ball zu bleiben ist es für Unternehmen wichtig, über Neuigkeiten in der Branche informiert zu sein, so zum Beispiel über die geplante Medizinprodukteverordnung der EU, aber auch über aktuelle Technologietrends“, so Glienke weiter.   Auch im Ausland findet das Innovationsforum immer mehr Interesse. Aussteller und Besucher aus Österreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Frankreich, der Schweiz und sogar aus den USA besuchten diese Veranstaltung. Der Wirtschafts- und Handelsattaché aus Flandern, Bart Boschmans, der eine belgische Delegation bestehend aus mehreren Medizintechnikunternehmen begleitete, zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Die Möglichkeiten sich in einem persönlichen Rahmen mit vielen Firmenvertretern austauschen zu können, sind gerade hier in Tuttlingen hervorragend. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung bildete für uns somit den krönenden Abschluss unserer Reise durch Deutschland."   Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, zeigt sich ebenfalls begeistert von der zunehmend starken internationalen Teilnahme und begrüßt die zunehmende Internationalisierung des Technologieverbundes TechnologyMountains.   Eine intensivere Vernetzung von Kliniken, Forschung und Industrie forderte auch Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, Direktor des Klinikums der Universität München, denn so können Kooperationen für eine anwendungsorientierte Forschung gebildet und Ideen aus der Klinik technisch umgesetzt werden.   Dass für Krankenhäuser das Thema Medizintechnik 4.0 eine besondere Herausforderung bedeutet, zeigte Univ. Prof. Dr. Ing. Jan Stallkamp vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (PAMB) aus Mannheim in seiner Keynote. So ist die Vernetzung zwischen der digitalen Welt und der Realität, also der Patientenversorgung, wesentlich komplizierter als die industrielle Entwicklung 4.0.   In weiteren spannenden Vorträgen wurden Nanobeschichtungen mit antibakterieller Wirkung, Innovationen für individualisierte Produkte, MID Technologien in der Medizintechnik und neue Verfahren im 3-D-Druck vorgestellt. Die individualisierten Medizinprodukte bekommen einen immer größeren Stellenwert. Orthesen müssen immer kundenspezifischer angepasst werden. Um das zu erreichen sind Simulationen an Funktionsmodellen notwendig.   Dass es mit dieser Veranstaltungsreihe auch in Zukunft weitergehen wird ist für TechnologyMountains-Geschäftsführer Thomas Wolf bereits schon heute klar: „Das Feedback, dass wir bereits unmittelbar auf der Veranstaltung erhalten haben, zeigt uns, dass wir mit diesem Format genau den Nerv der Unternehmen, Institute und Besucher getroffen haben und ich bin stolz, dass wir mit dieser Fachtagung hier in Tuttlingen zwischenzeitlich zum festen Bestandteil im Kalender der Medizintechnikbranche zählen, und das auch über die Region hinaus. Zusammen mit der IHK und der MedicalMountains AG planen wir bereits das nächste Innovationsforum im Oktober kommenden Jahres und konnten schon heute Buchungen und Anfragen für das kommende Jahr entgegennehmen.“       BU1: Sichtlich zufrieden mit dem siebten Innovationsforum Medizintechnik: Veranstalter des Forums, die Gesellschafter von MedicalMountains und die Eröffnungsredner bei der Veranstaltung. BU2: 300 Tagungsteilnehmer der Medizintechnikindustrie und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland BU3: Forscher, Entwickler und Unternehmer nutzten das Innovationsforum Medizintechnik als Plattform, um sich zu vernetzen und sich über innovative Lösungsansätze zu informieren. Bilder: Sascha Baumann  

Post: 8. Innovationsforum für Medizintechnik in Tuttlingen: Vom Labor ins wahre Leben

Tuttlingen, 13.10.2016 - Das 8. Innovationsforum für Medizintechnik stand im Zeichen der drei Megatrends Digitalisierung, 3D-Druck und Miniaturisierung. Rund 300 Fachbesucher aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Finnland folgten der Einladung des Technologieverbundes TechnologyMountains, der Clusterorganisation für die Medizintechnik, MedicalMountains AG und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg in die Tuttlinger Stadthalle. Geschäftsführer, Entwicklungsleiter und Entscheidungsträger aus der Industrie nutzten hier die Möglichkeit, sich direkt mit engagierten, kreativen Wissenschaftlern auszutauschen. „Wie bringt man Forschung in den Markt?“. Darum ging es beim Eröffnungstalk mit IHK-Präsident Dieter Teufel, Prof. Dr. Holger Reinecke, Geschäftsführer der Schölly Fiberoptic GmbH, Dr. Harald Stallforth, Vorstandsvorsitzender des TechnologyMountains e.V. und Prof. Dr. Ulrich Mescheder, Prorektor der Hochschule Furtwangen, moderiert von Yvonne Glienke, Vorstand von MedicalMountains. Ein gelungener Technologietransfer hängt von vielen Variablen ab, das wurde schnell deutlich. Dieter Teufel warb für selbst dual ausgebildete Mitarbeiter, die, laut Dr. Holger Reinecke, gemeinsam mit Fachkräften von Hochschulen ein wichtiger Faktor seien, wenn es gleichzeitig gelinge, Freiräume im Unternehmen zu schaffen und Berührungsängste zu minimieren. Unternehmen sollten auch mutiger auf Hochschulen zugehen, ohne Angst vor dem Wettbewerb und dem Verlust von Know-how. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen soll in Zukunft durch das in Tuttlingen entstehende Innovations- und Forschungszentrum noch einfacher gelingen. Breit angelegt „mit 25 Professuren und sehr spannenden Themen“, so Prof. Dr. Ulrich Mescheder, geht das zeitlich etwas vorgelagerte Projekt COMET bereits im Januar 2017 an den Start, mit dem Ziel mittelfristig angelegte Innovationspartnerschaften zu fördern. Dr. Harald Stallforth sieht darin große Chancen für die Region. Es gebe nur zehn Hochschulstandorte in Deutschland, die so gefördert werden. Das Innovationsforum sei die ideale Plattform, um die Projekte bekannt zu machen. Der vielfach ausgezeichnete Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Eberhart Zrenner, Forscher am Institut für Augenheilkunde der Universität Tübingen und Seniorprofessor am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN), warb in seiner Keynote „Vom Labor ins wahre Leben“ für eine verstärkte Startup-Kultur und zeigte anhand seiner Forschungsgruppe, die seit 1990 erfolgreich ein Netzhauptimplantat entwickelt, dass sich ein langer Atem lohnt und dass „eine starke Konvergenz von Biologie, Medizintechnik und Informatik den Unternehmen besondere Chancen bietet, die sie nutzen sollten“. Für Keynote-Speaker Dirk L. Brunner, Senior Vice President Microsurgery bei der Cal Zeiss Meditec AG, sind „Strategie, Prozesse und Kultur erfolgsentscheidend“ für Innovationen in der Forschung. Sein Unternehmen habe unter anderem eine eigene F&E-Fachlaufbahn, und Innovationstage, bei denen es auch eine Kategorie für die von Unternehmen oft verkannten „erfolgreich gescheiterten“ Projekte gebe. Auch kontinuierliche Investitionen in Dinge, „die als nicht machbar gelten“ seien wichtig. „Idee + Theorie + Ingenieur = Innovation“ lautete seine Erfolgsformel. Am Nachmittag nahmen die Fachbesucher die vielfältigen Möglichkeiten wahr, sich bei Vorträgen und Expertengesprächen über rund 30 Highlights aus den Bereichen der Medizintechnik zu informieren und ihr Netzwerk in angenehmer und entspannter Atmosphäre zu erweitern.

Post: 7. Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen: Vernetzung und neue Produktideen

Was treibt die Medizintechnik an? Welche Trends müssen Medizintechnik-Hersteller heute beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert am 29. Oktober das Innovationsforum für Medizintechnik der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, des Technologieverbundes TechnologyMountains und der Clusterinitiative MedicalMountains AG in der Stadthalle Tuttlingen. Die Veranstalter setzen damit zum siebten Mal auf einen branchenübergreifenden Austausch: Das Forum bringt innovationsorientierte Medizintechnikunternehmen und kreative Wissenschaftler und Entwickler an einen Tisch und bietet Entscheidungsträgern eine Plattform für Diskussion und Austausch. Das Forum richtet sich sowohl an Geschäftsführer von kleinen und mittelständischen Medizintechnikunternehmen als auch an Mitarbeiter der Produktion sowie der Forschungs- und Entwicklungsabteilung namhafter Unternehmen. Diese können bei der Veranstaltung deutschlandweit Kontakte knüpfen, Erfahrungen nutzen und zukünftige Entwicklungen ausloten. „Viele Entwicklungen entstehen im Dialog mit anderen Unternehmen und in Zusammenarbeit mit Ärzten und Chirurgen – dabei können kleine Hersteller chirurgischer Instrumente oft besonders schnell agieren“, erklärt Yvonne Glienke, Geschäftsführerin von TechnologyMountains. Für die Hauptvorträge wurden hochkarätige Redner verpflichtet: Über die digitale Zukunft der Medizintechnik wird Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Vorsitzender Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft sprechen. Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands am Klinikum der Universität München, wird zum Thema Medizintechnik und Universitätsmedizin referieren. Über 50 Aussteller aus ganz Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz bieten für Medizintechnikunternehmen die Möglichkeit, neue Lieferanten und deren Portfolio kennen zu lernen – um dabei vielleicht die Lösung für ein bestehendes Problem im eigenen Unternehmen zu finden. Am Nachmittag finden zahlreiche Vorträge zu den Themengebieten Sensorik, 3D-Druck, Beschichtungen und Hygiene statt. Diese eröffnen den Besuchern Einblicke in verschiedene Institute und Unternehmen, um Partner zur Zusammenarbeit zu finden und ein Gefühl für die Innovationen der Zukunft zu bekommen. „Unsere tägliche Erfahrung zeigt aber, dass Innovationen häufig erst beziehungsweise deutlich schneller durch Kooperationen verschiedener Akteure entstehen, in denen jeweils alle ihre eigenen Kompetenzen als ein Baustein für den gemeinsamen Erfolg einbringen. Doch während rund zwei Drittel der großen Unternehmen im Verbund mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen äußerst erfolgreich forschen und entwickeln, ist die Quote bei den kleineren und mittelständischen Unternehmen hier im Ländle noch deutlich unter einem Drittel angesiedelt. TechnologyMountains führt bereits seit Jahren Unternehmen und Forschungsinstitute über Branchen- und Technologiegrenzen hinweg erfolgreich zu Verbundprojekten zusammen, die dann gemeinsam an Lösungen arbeiten“, sagt Yvonne Glienke. Erstmalig werde es, so Glienke, dieses Jahr doppelt so viele Vorträge geben als in den letzten Jahren. Und auch die Anmeldezahlen lassen uns wieder einen neuen Besucherrekord erwarten: Bereits jetzt werden über 200 Experten und Entscheidungsträger aus der Medizintechnikbranche sowie nationale und internationale Wissenschaftler vertreten sein. Interessenten können sich noch bis zum 23. Oktober über die Seite www.technologymountains.de/anmeldung anmelden. Nähere Informationen erteilt bei der IHK Marcel Trogisch, Telefon: 07721 922-170, Fax: 07721 922-9170 bzw. per E-Mail: trogisch@vs.ihk.de. BU: Bereits zum sechsten Mal findet das Innovationsforum Medizintechnik von IHK, MedicalMountains und TechnologyMountains in der Stadthalle in Tuttlingen statt. Bild: IHK  

Post: 6. Innovationsforum für Medizintechnik: Mehr als 200 Industrievertreter diskutierten Trends

30.10.2014 Die Medizintechnik entwickelt sich rasant weiter. Wie rasant, das wurde während des 6. Innovationsforums in Tuttlingen deutlich: Miniaturisierung, intelligente Implantate, smarte medizinische Systeme, neurotechnische Mensch-Maschine-Schnittstellen, RFID-Technologie im OP – der Fortschritt kennt viele Treiber. Zunehmend komplexere Projekte fordern also die hiesigen Unternehmen in vielfältiger Weise. Während des 6. Innovationsforums Medizintechnik in der Stadthalle in Tuttlingen wurde aber auch deutlich: Die Herausforderungen bergen gleichzeitig Chancen für jene, die an innovativen Lösungen und Produkten arbeiten. Wenn sie sich gut vernetzen, wenn die Stärken des lokalen Clusters genutzt werden und wenn im Innovationsprozess früh die Vermarktung, insbesondere das Erlöspotenzial, bedacht werden. Weit mehr als 200 Experten aus Unternehmen, Wissenschaft und Verbänden machten die 6. Auflage des Forums zu einer hochkarätigen Leuchtturm-Veranstaltung. Eingeladen hatten die Tuttlinger Clusterorganisation MedicalMountains AG, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Technologieverbund TechnologyMountains. Begleitet wurde dieser Veranstaltung mit einer Ausstellung von mehr als 30 Medizintechnikunternehmen aus dem europäischen In- und Ausland. Dr. Harald Stallforth, Vorsitzender der TechnologyMountains, nannte das Innovationsforum „mittlerweile unverzichtbar“. Neben Austausch und Branchenausblick sei vor allem der Kontakt zu klinischen Anwendern wertvoll. Als ehemaliger Aesculap-Vorstand benannte er drei Bereich als Haupthandlungsfelder: Kosteneffiziente Produktion, Produkte und Lösungen zur Senkung der Prozesskosten in Kliniken und kosteneffiziente Genehmigungsverfahren. IHK-Präsident Dieter Teufel nutzte die Gelegenheit, für die duale Ausbildung zu werben. „Die Lehre muss wieder mehr Wertschätzung erfahren. In den heimischen Unternehmen kommt man auch ohne Studium raus in die Welt.“ Und schließlich wisse er aus vielen Beispielen: „Wenn ein guter Mitarbeiter dann doch noch studieren möchte, unterstützen ihn die Unternehmen dabei nach Kräften.“ Landrat Stefan Bär nannte es in der heutigen, hochkomplexen Zeit unabdingbar, dass man in der Region voneinander lerne: „Und selbst wenn man nur erkennt, dass man etwas anders als andere machen muss, ist das schon ein Gewinn.“ Die Teilnehmer bestätigten aus ihrer praktischen Erfahrung heraus, wie wichtig die Teilnahme am Innovationsforum ist und dass es ohne Zusammenarbeit nicht mehr gehe: „Durch die gute Vernetzung und die Teilnahme an den Verbundprojekten von MedicalMountains und TechnologyMountains haben wir Produkte generiert, die wir alleine nie hätten umsetzen können“, sagte Uwe Stoll, Segmentleiter Technische Federn und Medizintechnik bei der Carl Haas GmbH in Schramberg. Guntmar Eisen, Geschäftsführer der Paradigm Spine GmbH in Wurmlingen, stellte fest: „Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Unternehmen feststellen, dass es alleine nicht mehr geht.“ Da sei es wesentlich cleverer, beizeiten die Vernetzung voranzutreiben: „Wir haben hier beim Innoforum ganz konkret neue Partner gefunden, mit denen wir gut zusammenarbeiten.“ Prof. Dr. Roland Zengerle, Leiter des Instituts für Mikro- und Informationstechnik (HSG-IMIT) in Villingen-Schwenningen, gab einen tiefen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte, bei denen zahlreiche heimische Unternehmen eingebunden sind. So ist die Ausstattung chirurgischer Instrumente mit RFID-Chips gerade ein Megathema, ebenso wie die elektronische Regelung von Orthesen. „Nicht jedes neue Produkt wird eine Innovationsprämie beim Preis erzielen können“ formulierte es Hans-Peter Bursig als Vertreter des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie. Neue Wettbewerber aus den BRIC-Staaten auf dem Weltmarkt und zunehmende komplexere Zulassungen in allen Einzelmärkten würden die Ressourcen der Unternehmen strapazieren. Deshalb auch der Rat von ihm: „Netzwerken ist das probate Mittel, diesen Anforderungen gerecht zu werden.“ Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG, freute sich über die neue Rekordbeteiligung und die angeregten Diskussionen der Teilnehmer untereinander: „Unsere Botschaft, dass die Unternehmen der Region sich vernetzen müssen, und die Angebote, in Verbundprojekten gemeinsam an einer erfolgreichen Zukunft zu arbeiten, treffen auf fruchtbaren Boden.“

Post: Überzeugter Netzwerker beim Innovationsforum

Tuttlingen/Schramberg. Uwe Stoll ist überzeugter Netzwerker und deshalb auch Stammgast beim Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen: „Die Vernetzung der heimischen Unternehmen ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft des gesamten Medizintechnik-Clusters in der Region“ zeigt sich der Leiter Medizintechnik der Carl Haas GmbH überzeugt. „Ohne ein gewisses Maß an Zusammenarbeit der Unternehmen in der Region wird die Bedeutung des hiesigen Medizintechnik-Clusters nicht zu halten sein“ schätzt der Ingenieur, „denn dafür schreitet die Entwicklung in allen Bereichen viel zu schnell voran.“ Neue Ideen, interessante Kontakte, wertvolle Informationen aus der Branche, das sind die Vorteile, die Stoll so schätzt. „Wir generieren durch die gute Vernetzung und Zusammenarbeit Produkte, die wir alleine nie hätten umsetzen können“ berichtet Stoll. Die Carl Haas GmbH hat sich auf die feinwerktechnische Verarbeitung von Draht und Band spezialisiert und ist auch in der Kunststoffverbundtechnik erfolgreich. Als anerkannter Partner der Automobilindustrie, der Medizintechnik und der feinmechanischen Industrie setzt Carl Haas als Mitglied der Kern-Liebers Firmengruppe mit Stammsitz in Schramberg mit 130 Mitarbeitern jährlich mehr als 25 Millionen Euro um. Das Schramberger Unternehmen verfügt mittlerweile über einen ebenso reichen wie positiven Erfahrungsschatz mit Gemeinschaftsprojekten. „Da geht es beispielsweise um innovative Fügeverfahren ebenso wie um  Herausforderungen in der Reinigung von Teilen“ berichtet Stoll. Carl Haas ist daher Mitglied in der Clusterorganisation MedicalMountains AG, die wiederum eng mit der IHK und dem Technologie-Verbund TechnologyMountains (TM) zusammenarbeitet. Während des Innovationsforums interessierten ihn neue Erkenntnisse zur Reinigungsfähigkeit von Produkten sowie Beschichtungstechnologien. Auch der 3-D-Druck ist mittlerweile als ernsthaftes Thema in der industriellen Realität angekommen, zumindest im Bereich der Prototypen und Kleinstserien. Im Vorfeld hatte Stoll gleich sieben Gespräche terminiert: Technische Fragestellungen, Qualitätssicherung und auch vertriebliche Aktivitäten stehen auf der Tagesordnung“ verriet der Ingenieur. Diese Business-Talks in ungezwungener Atmosphäre findet Stoll besonders wertvoll. Sich nicht frühzeitig um Vernetzung zu bemühen und erst dann Know-how von außen ins Unternehmen zu holen wenn man feststellt, dass es anders nicht geht, „das würde ich als fahrlässig bezeichnen,“ sagt Stoll. Denn dann könne es angesichts des sich rasant ändernden, immer globarer werdenden Marktes schon zu spät sein. „Oftmals sind die Herausforderungen für alle Unternehmen gleich (z.B europäische Richtlinien, Standards), manchmal ergeben sich aus den spezifischen Kompetenzen einzelner Unternehmen potentiell Synergien, da kann man schon mal überlegen, ob eine Kooperation Sinn macht.“ „Gemeinsam kommen die Unternehmen viel schneller und kosteneffizient zu guten Lösungen, nur die letzten Prozente für die spezifische Umsetzung im jeweiligen Fachbereich sind dann individuell zu lösen“ erklärt Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains. Ja, die Unternehmen müssten sich, natürlich mit Bedacht, ein Stück weit öffnen, bestätigen Stoll und Glienke, „aber der Nutzen wird dann mit hoher Wahrscheinlichkeit das Risiko ganz deutlich überwiegen.“ Für Stoll ist es daher nur logisch, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Clusters stetig ausgebaut werden muss – zum Vorteil aller. „Durch das geballte know-how am Ort haben wir die Möglichkeit für wirklich wegweisende Projekte – diese Chancen müssen gemeinsam ergriffen werden,“ ergänzt Glienke und setzt auf ein verstärktes Umdenken in den Unternehmen.

Post: Gutes Netzwerk gehört zum Geschäftsmodell

Für Guntmar Eisen (Paradigm Spine) ist klar: Medizintechnikbranche im Cluster Tuttlingen muss in Zukunft enger zusammenarbeiten. Das Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen gehört  für Guntmar Eisen zu den festen Terminen im Jahreskalender. Für den Geschäftsführer der Paradigm Spine GmbH in Wurmlingen zählt ein gutes Netzwerk zu den wichtigen Grundlagen des Geschäfts. Paradigm Spine ist ein Hersteller von innovativen Implantatlösungen für die Wirbelsäule mit dem Ziel, die Lebensqualität von Patienten langfristig zu verbessern. Das Unternehmen bietet weltweit eine breite Pallette an Produkten zur Behandlung von Wirbesäulenerkrankungen an. Eisen ist Mitbegründer des Unternehmens und seit 2004 Geschäftsführer am Standort Wurmlingen. „Wir sind nicht die typische Tuttlinger Medizintechnikfirma“ meint er mit Blick auf die amerikanische Muttergesellschaft und deren Venture Capital-Finanzierung, „von daher herrscht bei uns eine ganz andere Mentalität.“ Networking ist gewissermaßen Bestandteil des Geschäftsmodells, denn das Unternehmen ist mit derzeit 70 Mitarbeitern, davon 40 in Wurmlingen, sehr schlank geblieben. „Die Herangehensweise unterscheidet sich: Es geht um Zusammenarbeit, das Nutzen bereits entwickelter Verfahren zum Beispiel, um die Technologie-Akquise,“ erläutert Eisen. Dazu muss man auch die eigenen Karten auf den Tisch legen, was dem einen oder anderen alteingesessenen Unternehmen mitunter Schwierigkeiten bereitet: „Der klassische Unternehmer aus Tuttlingen mit einem kleinen oder mittleren Betrieb lässt sich nicht so gerne in die Karten schauen,“ weiß Eisen, der in Furtwangen studiert hat. Angesichts steigender Komplexität der Medizintechnik, immer anspruchsvolleren Qualitätsanforderungen mit zertifizierten Prozessen und umfangreichen Zulassungsverfahren mit langwierigen Prozeduren werde man aber auch in der Region „an einen Punkt kommen, an dem es anders nicht mehr geht als vernetzt miteinander zu arbeiten.“ Eisen kann das sehr genau einschätzen, da er auf mehr als 20 Jahre Erfahrung zurückblickt und über ein exzellentes Netzwerk an Distributions-, Entwicklungs- und Produktionspartnern weltweit verfügt. Neue Lösungansätze nicht nur bei Implantaten, viele Kontakte, Informationen aus der Branche, das sind die Dinge, die Eisen am Innovationsforum schätzt. „Ich habe hier ganz konkret Partner für Projekte gefunden, unter anderem die Uni Mannheim sowie Partner im Bereich sterile Verpackungen und Probeimplantate“ berichtet der Geschäftsführer. Wer sich nicht rechtzeitig und hinreichend umfassend vernetzt könne Gefahr laufen, die Marktnähe zu verlieren und damit das Verständnis, welche Art von Produkten oder Lösungen in Zukunft gefragt sein werden, schätzt Eisen. Deshalb gebe es keine Alternative für firmenübergreifende Zusammenarbeit.  „Viele Problemstellungen sind für die Unternehmen gleich, da kann man gut zusammenarbeiten,“ befindet Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG: „Gemeinsam kommen die Unternehmen viel schneller und kosteneffizient zu guten Lösungen, nur die letzten Prozent für die spezifische Umsetzung im jeweiligen Fachbereich sind dann individuell umzusetzen,“ wirbst sie ebenfalls für vernetztes Denken. Ja, die Unternehmen müssten sich ein Stück weit öffnen, bestätigen Eisen und Glienke, „aber der Nutzen überwiegt ganz deutlich.“ Für beide ist es daher nur logisch, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Clusters stetig ausgebaut werden muss – zum Vorteil aller. „Durch das geballte know-how am Ort haben wir die Möglichkeit für wirklich wegweisende Projekte – diese Chancen müssen gemeinsam ergriffen werden,“ setzt Glienke auf ein Umdenken.

Post: Medizintechnik-Forum zeigt neue Produktideen

Fünftes Medizintechnik-Innovationsforum in Tuttlingen / Von Telemedizin über Oberflächentechnik bis zum Plagiatschutz / Technologietransfer im Dialog Was treibt die Medizintechnik an? Welche Trends müssen mittelständische Medizintechnik-Hersteller heute beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert dieses fünften TechnologyMountains Innovationsforums für Medizintechnik der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, TechnologyMountains und der MedicalMountains AG am 10. Oktober in der Stadthalle Tuttlingen. Eröffnet wird diese Veranstaltung durch den baden-württembergischen Landtagspräsident Guido Wolf. Ausgewählte Referenten präsentieren konkrete Beispiele für Innovationschancen, die künftig auf dem Markt eine Rolle spielen dürften und für die nun die passenden industriellen Partner gesucht werden. So stellt das Forschungsinstitut HSG-IMIT aus Villingen-Schwenningen eine Lösung für die Betreuung von Parkinsonpatienten vor. Es will moderne Telemedizin mit einem intraoralen Medikamentendosiersystem kombinieren. Die computergestützte Auslegung von Knieimplantaten, die Zukunft der Sportprothesen und elektrische Prothesen für die Hand sind weitere Entwicklungsvorhaben mit Marktpotenzial, zu denen das Forum einen Zugang bietet. Außerdem werden neue Entwicklungen im Bereich der Oberflächentechnologien, der nachhaltigen Keimfreiheit und aus dem Bereich der Diagnostik und Instrumentierung vorgestellt. Die Teilnehmer können mit den Referenten unmittelbar über die kommerzielle Umsetzung der vorgestellten Produktideen sprechen. Das Forum organisiert vor Ort persönliche Gespräche zwischen Interessenten, Entwicklern und Forschern. Ebenso sind Gespräche über Entwicklungskooperationen möglich. „Unser Forum findet bereits zum fünften Mal im Weltzentrum der Medizintechnikindustrie statt und es richtet sich vor allem an die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Produkten und technischen Lösungen sind. Mit diesem Beitrag möchten wir den Technologietransfer in der, für die Region so wichtigen, Medizintechnikindustrie noch weiter beschleunigen“, erklärt Yvonne Glienke, Geschäftsführerin der MedicalMountains AG, das Konzept dieser Veranstaltung. „Das wir mit dieser Veranstaltung auf dem richtigen Weg sind, zeigt uns auch die Unterstützung seitens des Enterprise Europe Network der Europäischen Union und weiterer Partner wie die BioRegionUlm, die Hochschule Furtwangen University, das Industrie- und Technozentrum Schaffhausen und die Clusterorganisation Technische Textilien Neckar-Alb“, so Glienke weiter. Die Anmeldefrist hat vor kurzem begonnen und Interessenten können sich noch bis zum 2. Oktober über die Seite www.innovation-forum.eu anmelden.

Post: Aus der Forschung in den Markt

Medizintechnikforum zeigt bereits zum achten Mal neue Produktideen und treibt die Umsetzung voran. Tuttlingen, 06.09.2016 - Was treibt die Medizintechnik an? Welche Trends müssen Medizintechnik-Hersteller heute beachten? Wie gelangen sie an neue Produktideen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert am Dienstag, 11. Oktober, das achte Innovationsforums für Medizintechnik in der Stadthalle Tuttlingen. Veranstalter sind die die Clusterorganisation für die Medizintechnik, die MedicalMountains AG, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Technologieverbundes TechnologyMountains. Nach einem Besucherrekord im letzten Jahr werden wieder über 300 Entscheidungsträger erwartet, um sich unter anderem über additive Fertigungstechnologien, Sensoriken in der Medizintechnik, Oberflächentechnologie, Bildgebung und Biotechnologie auszutauschen und neue Entwicklungen kennen zu lernen. TechnologyMountains-Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf erklären den Hintergrund dieses Veranstaltungskonzeptes: „Um im Markt der Medizintechnik nicht ins Hintertreffen zu geraten, sind für gerade für unsere mittelständischen Unternehmen regelmäßige Innovationen wichtig. Unsere Erfahrungen zeigen, dass diese deutlich schneller in Kooperationen aus unterschiedlichen Akteuren hervorgebracht werden können. Aber leider gehen in der Region noch immer weniger als ein Drittel der kleinen und mittelständischen Unternehmen diesen Weg der Zusammenarbeit. Bei den großen Unternehmen sind es dagegen bereits rund zwei Drittel, die im Verbund mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen äußerst erfolgreich forschen und entwickeln.“ „Und genau hier setzen TechnologyMountains, die IHK und die MedicalMountains AG an. Gemeinsam führen wir schon seit Jahren Unternehmen und Forschungsinstitute über Branchen- und Technologiegrenzen hinweg äußerst erfolgreich zu Verbundprojekten zusammen, die dann gemeinsam an Lösungen arbeiten“, ergänzt MedicalMountains-Vorstand Yvonne Glienke, die auch das Innovationsforum im Oktober leiten wird. Auch zeigten die stetig steigenden Besucherzahlen, dass dieses Veranstaltungskonzept zwischenzeitlich zum festen Bestandteil im Kalender der Medizintechnikunternehmen zählt. Neben den Fachvorträgen in zwei parallel laufenden Sessions bietet das Forum wieder die Möglichkeit, an organisierten Vier-Augen-Gesprächen zwischen Interessenten, Entwicklern und Forschern teilzunehmen. Wie die Umsetzung aus der Forschung in den Markt erfolgreich gelingen kann, berichten dieses Jahr zwei renommierte Referenten: Aus Universitätssicht Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Eberhart Zrenner von der Universität Tübingen und aus Sicht eines Unternehmens Dr. Ludwin Monz von der Carl Zeiss AG. Begleitet wird die Veranstaltung durch eine Ausstellung mit rund 50 Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz. Anmeldungen sind noch bis zum 7. Oktober über die Seite www.technologymountains.de/anmeldung möglich.

Post: Delegationsreise des Landtags nach Nordfinnland

Beziehungen zur Region Oulu weiter vertieft Austausch wird in Baden-Württemberg fortgesetzt Landtagspräsident Wolf: Bündelung von Ressourcen sichert Konkurrenzfähigkeit Stuttgart/Tuttlingen. Seine Beziehungen zur nordfinnischen Region Oulu hat der Landtag von Baden-Württemberg in der vergangenen Woche bei einer Delegationsreise unter Leitung von Landtagspräsident Guido Wolf vertieft. Begleitet wurde die Landtagsdelegation von Vertretern aus Verbänden und Wirtschaft, die bei dieser Gelegenheit einen breiten Einblick in die regionale Wirtschaft der finnischen Technologieregion erhalten, neue Geschäftskontakte knüpfen und Verbundprojekte vereinbaren konnten. Bei dem Treffen in Finnland wurden bereits weitere Austauschprogramme vereinbart, die alle noch in diesem Jahr in Baden-Württemberg stattfinden werden, und zwar in Tuttlingen, Ulm und Stuttgart. „Angesichts der globalen Herausforderungen ist die Bündelung von Ressourcen in Europa ein wichtiges Mittel, um die Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen auch in Zukunft sicherzustellen“, erklärte Landtagspräsident Guido Wolf. In diesem Sinne habe sich die bereits seit 20 Jahren währende Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg und der hier beheimateten Organisationen und Unternehmen mit der Region Oulu ausgesprochen bewährt. „Den immer kürzeren Innovationszyklen und dem hohen Wettbewerbsdruck aus zahlreichen aufstrebenden Regionen müssen wir mit Vernetzung und der Konzentration auf unsere Stärken in Forschung und Entwicklung begegnen“, sagte Wolf, denn: „Technologische Entwicklungen kennen keine Grenzen“. Auf dem Programm der Delegation stand außerdem der Besuch einer Vielzahl von Firmen, darunter „Polar Electric“, weltweit führender Anbieter von Trainings-Messgeräten. Mit mehreren finnischen Partnern wurden Verbundprojekte vereinbart sowie neue Ansätze und Ideen für die Zusammenarbeit von Unternehmen aus Finnland und Baden-Württemberg entwickelt. Zu einem wichtigen Anliegen der Reise zählte laut Wolf auch die konkrete Planung künftiger Kooperationsprojekte. So finde unter Beteiligung der Partner aus Nordfinnland am 24. September in Ulm das „Forum Gesundheitsindustrie Baden-Württemberg 2014“ statt, ein wichtiges Netzwerktreffen für Unternehmer und Wissenschaftler aus den Bereichen Medizintechnik, pharmazeutische Industrie und Biotechnologie. Darüber hinaus wurden einschlägige Unternehmen aus Oulu zum „6. Innovationsforum für Medizintechnik“ am 23. Oktober 2014 in Tuttlingen eingeladen. „So können heimische und finnische Unternehmen im direkten Austausch Vorteile aus der Partnerschaft ziehen“, erläuterte Yvonne Glienke, Clustermanagerin der MedicalMountains AG (Tuttlingen). Schließlich ist vorgesehen, auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt 2014 für die Region um Pudasjärvi in Nordfinnland Werbung für den finnischen Tourismus zu betreiben, insbesondere für Wintersportaktivitäten wie Skilanglauf, Skiabfahrt und Safaris mit Huskies oder Rentieren. Einig waren sich die finnischen Gastgeber mit den Gästen aus Baden-Württemberg in der Einschätzung, dass beide Regionen gut aufgestellt sind, um in einer weiter globalisierten Welt nicht nur zu bestehen, sondern verstärkt zu profitieren: „Gerade einer exportorientierten Wirtschaft wie in Baden-Württemberg eröffnet die Globalisierung zahlreiche neue Chancen“, betonte Wolf, „und diese Chancen können wir am besten nutzen, wenn wir uns weiterhin optimal vernetzen.“