Suchergebnisse

5 results for "Technologietransfer".

Post: Medizintechnik-Forum zeigt neue Produktideen

Fünftes Medizintechnik-Innovationsforum in Tuttlingen / Von Telemedizin über Oberflächentechnik bis zum Plagiatschutz / Technologietransfer im Dialog Was treibt die Medizintechnik an? Welche Trends müssen mittelständische Medizintechnik-Hersteller heute beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert dieses fünften TechnologyMountains Innovationsforums für Medizintechnik der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, TechnologyMountains und der MedicalMountains AG am 10. Oktober in der Stadthalle Tuttlingen. Eröffnet wird diese Veranstaltung durch den baden-württembergischen Landtagspräsident Guido Wolf. Ausgewählte Referenten präsentieren konkrete Beispiele für Innovationschancen, die künftig auf dem Markt eine Rolle spielen dürften und für die nun die passenden industriellen Partner gesucht werden. So stellt das Forschungsinstitut HSG-IMIT aus Villingen-Schwenningen eine Lösung für die Betreuung von Parkinsonpatienten vor. Es will moderne Telemedizin mit einem intraoralen Medikamentendosiersystem kombinieren. Die computergestützte Auslegung von Knieimplantaten, die Zukunft der Sportprothesen und elektrische Prothesen für die Hand sind weitere Entwicklungsvorhaben mit Marktpotenzial, zu denen das Forum einen Zugang bietet. Außerdem werden neue Entwicklungen im Bereich der Oberflächentechnologien, der nachhaltigen Keimfreiheit und aus dem Bereich der Diagnostik und Instrumentierung vorgestellt. Die Teilnehmer können mit den Referenten unmittelbar über die kommerzielle Umsetzung der vorgestellten Produktideen sprechen. Das Forum organisiert vor Ort persönliche Gespräche zwischen Interessenten, Entwicklern und Forschern. Ebenso sind Gespräche über Entwicklungskooperationen möglich. „Unser Forum findet bereits zum fünften Mal im Weltzentrum der Medizintechnikindustrie statt und es richtet sich vor allem an die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Produkten und technischen Lösungen sind. Mit diesem Beitrag möchten wir den Technologietransfer in der, für die Region so wichtigen, Medizintechnikindustrie noch weiter beschleunigen“, erklärt Yvonne Glienke, Geschäftsführerin der MedicalMountains AG, das Konzept dieser Veranstaltung. „Das wir mit dieser Veranstaltung auf dem richtigen Weg sind, zeigt uns auch die Unterstützung seitens des Enterprise Europe Network der Europäischen Union und weiterer Partner wie die BioRegionUlm, die Hochschule Furtwangen University, das Industrie- und Technozentrum Schaffhausen und die Clusterorganisation Technische Textilien Neckar-Alb“, so Glienke weiter. Die Anmeldefrist hat vor kurzem begonnen und Interessenten können sich noch bis zum 2. Oktober über die Seite www.innovation-forum.eu anmelden.

Post: 8. Innovationsforum für Medizintechnik in Tuttlingen: Vom Labor ins wahre Leben

Tuttlingen, 13.10.2016 - Das 8. Innovationsforum für Medizintechnik stand im Zeichen der drei Megatrends Digitalisierung, 3D-Druck und Miniaturisierung. Rund 300 Fachbesucher aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Finnland folgten der Einladung des Technologieverbundes TechnologyMountains, der Clusterorganisation für die Medizintechnik, MedicalMountains AG und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg in die Tuttlinger Stadthalle. Geschäftsführer, Entwicklungsleiter und Entscheidungsträger aus der Industrie nutzten hier die Möglichkeit, sich direkt mit engagierten, kreativen Wissenschaftlern auszutauschen. „Wie bringt man Forschung in den Markt?“. Darum ging es beim Eröffnungstalk mit IHK-Präsident Dieter Teufel, Prof. Dr. Holger Reinecke, Geschäftsführer der Schölly Fiberoptic GmbH, Dr. Harald Stallforth, Vorstandsvorsitzender des TechnologyMountains e.V. und Prof. Dr. Ulrich Mescheder, Prorektor der Hochschule Furtwangen, moderiert von Yvonne Glienke, Vorstand von MedicalMountains. Ein gelungener Technologietransfer hängt von vielen Variablen ab, das wurde schnell deutlich. Dieter Teufel warb für selbst dual ausgebildete Mitarbeiter, die, laut Dr. Holger Reinecke, gemeinsam mit Fachkräften von Hochschulen ein wichtiger Faktor seien, wenn es gleichzeitig gelinge, Freiräume im Unternehmen zu schaffen und Berührungsängste zu minimieren. Unternehmen sollten auch mutiger auf Hochschulen zugehen, ohne Angst vor dem Wettbewerb und dem Verlust von Know-how. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen soll in Zukunft durch das in Tuttlingen entstehende Innovations- und Forschungszentrum noch einfacher gelingen. Breit angelegt „mit 25 Professuren und sehr spannenden Themen“, so Prof. Dr. Ulrich Mescheder, geht das zeitlich etwas vorgelagerte Projekt COMET bereits im Januar 2017 an den Start, mit dem Ziel mittelfristig angelegte Innovationspartnerschaften zu fördern. Dr. Harald Stallforth sieht darin große Chancen für die Region. Es gebe nur zehn Hochschulstandorte in Deutschland, die so gefördert werden. Das Innovationsforum sei die ideale Plattform, um die Projekte bekannt zu machen. Der vielfach ausgezeichnete Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Eberhart Zrenner, Forscher am Institut für Augenheilkunde der Universität Tübingen und Seniorprofessor am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN), warb in seiner Keynote „Vom Labor ins wahre Leben“ für eine verstärkte Startup-Kultur und zeigte anhand seiner Forschungsgruppe, die seit 1990 erfolgreich ein Netzhauptimplantat entwickelt, dass sich ein langer Atem lohnt und dass „eine starke Konvergenz von Biologie, Medizintechnik und Informatik den Unternehmen besondere Chancen bietet, die sie nutzen sollten“. Für Keynote-Speaker Dirk L. Brunner, Senior Vice President Microsurgery bei der Cal Zeiss Meditec AG, sind „Strategie, Prozesse und Kultur erfolgsentscheidend“ für Innovationen in der Forschung. Sein Unternehmen habe unter anderem eine eigene F&E-Fachlaufbahn, und Innovationstage, bei denen es auch eine Kategorie für die von Unternehmen oft verkannten „erfolgreich gescheiterten“ Projekte gebe. Auch kontinuierliche Investitionen in Dinge, „die als nicht machbar gelten“ seien wichtig. „Idee + Theorie + Ingenieur = Innovation“ lautete seine Erfolgsformel. Am Nachmittag nahmen die Fachbesucher die vielfältigen Möglichkeiten wahr, sich bei Vorträgen und Expertengesprächen über rund 30 Highlights aus den Bereichen der Medizintechnik zu informieren und ihr Netzwerk in angenehmer und entspannter Atmosphäre zu erweitern.

Post: Medizintechniknetzwerk Medical Mountains und Hochschule Furtwangen

Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die IHK-Clusterorganisation MedicalMountains und die Hochschule Furtwangen (HFU) arbeiten intensiv zusammen, um Unternehmen der Region optimal in Forschung, Entwicklung und Vermarktung zu unterstützen. Aktueller sichtbarer Ausweis der Kooperation ist die gemeinsame Geschäftsstelle in Räumlichkeiten am Hochschulcampus Tuttlingen. Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik sind vor allem eine Sache von vernetzten Unternehmen, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. „84% aller Firmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg engagieren sich aus unterschiedlichen Gründen nicht in Clustern“ zitiert Prof. Dr. Ulrich Mescheder aus einer aktuellen Fraunhofer-Untersuchung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind wegen fehlender Vernetzung häufig von Technologietransfer und Innovationsförderung abgehängt. „Durch die Kooperation innerhalb einer Anlaufstelle, die nun auch räumlich vereint ist, wollen wir insbesondere den KMU verstärkt Zugang zu Ressourcen der Hochschule und zu Anwendern in den Kliniken verschaffen“, sagt Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK. Die gemeinsame Geschäftsstelle steht dabei nicht nur als Ansprechpartner und Lotse zur Verfügung, sondern informiert Unternehmen aktiv bei Firmenbesuchen über Hilfestellungen. Und die gibt es ausgesprochen umfangreich. So läuft aktuell das Projekt Regio-Link, vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert, im Rahmen dessen hiesige Unternehmen mit dem Berliner Universitätsklinikum Charitè zusammenarbeiten können. „Mit der Technologieregion Oulu in Finnland besteht ein Kooperationsabkommen, und auch die Unikliniken in Freiburg und Tübingen, aber auch das Zentralklinikum Villingen-Schwenningen stehen für Projekte zur Verfügung“, erläutert Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. Weitere Projekte sind in Vorbereitung. Beispielsweise ist die Hochschule gemeinsam mit MedicalMountains Antragsteller für ein Regionales Innovationszentrum Tuttlingen im regionalen Strategiekonzept RegionWIN. Hierbei soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig gesichert werden. Außerdem sind gemeinsame Weiterbildungsangebote angedacht. Für die Hochschulseite ist mit Dr. Luigi de Gaudenzi ein anerkannter Experte engagiert, der anfragende Unternehmen passgenau mit den richtigen Fachbereichen und Forschungsgruppen zusammenbringt. „Es besteht hoher Bedarf auf Seiten der Unternehmen, bestimmte Problemstellungen zu lösen. Das können zum Beispiel Sensoren, Antriebe oder Bedienungskonzepte sein, um einige wenige Beispiele zu nennen“, berichtet er aus der Praxis. Bei den allermeisten Anfragen könne die HFU weiterhelfen. Die HFU selber entwickelt sich in dieser Zusammenarbeit immer weiter, „denn der ständig aktuelle Kontakt mit den Unternehmen garantiert stets lebendige Lehrinhalte. Das macht die Ausbildung noch praxisnaher und für Studierende attraktiver“, verweist Mescheder auf einen positiven Effekt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass intelligente Vernetzung von Hochschule, anderen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Anwendern ein Schlüssel ist, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und auszubauen. „Und das gilt nicht nur für die Medizintechnik“, betont Albiez, dass auch branchenübergreifende Projekte angestrebt werden.   Testimonials zweier Teilnehmer an Regio-Link: „Durch MedicalMountains wurde eine Verbindung zur Universitätsklinik Charité, Berlin und deren Technologietransferstelle geschaffen. Dadurch haben wir innerhalb kurzer Zeit einen Zugang zu Fachbereichen der Medizin erhalten. Die Zusammenarbeit an einem Kooperationsprojekt zur innovativen Produktentwicklung konnte so auch für ein kleines Unternehmen wie Meditec Source realisiert werden. Unbürokratisch, fachlich kompetent und zielorientiert wurden uns einige Hospitationstage ermöglicht. Wir sind unserer Produktinnovation einen Schritt näher gekommen.“ Martin Streng, Geschäftsführer Meditec Source, Mühlheim/Donau   „Ich bin sehr glücklich über die Zusammenarbeit mit Regio-Link. Als orthopädischer Chirurg habe ich eine neue Behandlungsmethode für häufige orthopädische Krankheiten entwickelt. Zur Umsetzung benötige ich Geräte, die es bisher auf dem Markt nicht gibt. Bis vor kurzem war ich nicht erfolgreich, Partner in der Industrie zu finden, die an einer Fertigung solcher Geräte interessiert waren. Das Projekt stagnierte ohne Aussicht auf weitere Entwicklung. Die Rettung bestand in einem Projekt der Hochschule Furtwangen. In diesem Zusammenhang kam es zur Herstellung von Prototypen. Darüber hinaus ergab sich aber lange Zeit kein Fortschritt. Wieder kam es zu einem quälenden Stillstand. Erst durch das Engagement von Regio-Link kam massiv Bewegung in die Sache. Regio-Link ermöglichte Gespräche mit Industriefirmen und die Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen an der Charité Berlin, die an einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Behandlungsmethode interessiert sind. Weitere Beiträge der Industrie werden derzeit erarbeitet, um eine hinreichende Zahl von Prototypen zu erstellen, mit denen eine Weiterführung des Projektes möglich wäre. Das Marktpotenzial eines Gerätes wäre immens, denn es handelt sich um so massenhaft auftretende Krankheiten wie Arthrose und Rückenschmerz.“ Dr. med. Andreas Schreiner, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Spaichingen  

Post: Zukunft der Medizintechnik im Focus

Die Zukunft der Medizintechnik ist das Thema einer Veranstaltung von IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der Clusterorganisation für die Medizintechnik, MedicalMountains, und der Aesculap AG am Mittwoch, 30. Juli, 17 Uhr, mit Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid MdL im Aesculapium in Tuttlingen. „Medizinische Spitzentechnik made in Baden-Württemberg trägt täglich dazu bei, das kostbare Gut Gesundheit zu bewahren. Allein das ist Grund genug, weiterhin in Ideen und Innovationen zu investieren“, so der Minister. Was sich dahinter verbirgt und wie er die Branche tatkräftig unterstützen wird, diese Fragen wird Dr. Nils Schmid in der Fachdiskussion mit Vertretern der Medizintechnik beantworten. „Die Medizintechnik ist eine industrielle Perle Baden-Württembergs. Zum Wohle des Patienten gilt es, in einem hochregulierten Markt, die gegenwärtigen Hausforderungen anzunehmen und die Zukunftsfähigkeit der Region weiter zu verbessern. Hierbei sind die Unternehmen auf die Unterstützung der Politik angewiesen. Es ist dringend notwendig die Struktur der Universitäten und Universitätskliniken weiterzuentwickeln", so der Vorstandsvorsitzende der Aesculap AG, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel. Yvonne Glienke, Vorstand der Tuttlinger Technologietransferorganisation für die Medizintechnik, MedicalMountains AG, wird die Fachdiskussion mit dem Finanz- und Wirtschaftsminister moderieren. Daran beteiligen sich Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel (Aesculap AG, Tuttlingen), Prof. Dr. Hugo Hämmerle (NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen), Prof. Dr. Rolf Schofer von der Hochschule Furtwangen University und Karl-Heinz Fischer von der Fentex medical GmbH in Neuhausen ob Eck. Gemeinsam werden sie die verschiedenen Facetten dieser innovativen Branche beleuchten. Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Medizinprodukte-Verordnung wird die Gesprächsrunde in der Diskussion einen Blick in die Zukunft wagen und unter anderem die Frage beantworten, wie sich die Unternehmen darauf vorbereiten können und wie Politik diese unterstützen kann.

Post: MedicalMountains legt Grundstein für Projekt zu additiven Fertigungsverfahren

Im Rahmen der Innovationsoffensive „Additive Fertigungsverfahren in der Medizintechnik“ fanden sich über 50 Medizintechniker und Wissenschaftler im Schloss Donaueschingen zusammen, um technologische Trends im Blick zu behalten. Gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft und dem Fürstenberg Forum startete dabei die Tuttlinger Technologietransferorganisation für die Medizintechnik, MedicalMountains AG, eine Initiative, um die Thematik des sogenannten 3D-Drucks in der Region bekannt zu machen. „Ziel der Offensive könnte die Etablierung eines additiven Fertigungszentrums in der Region sein“, so Prof. Dr. Joachim Warschat vom Fraunhofer IAO. Besonders für kleine Unternehmen ist ein solches Zentrum interessant, da sie hier erhebliche Anschaffungskosten einsparen könnten. „Durch die Integration neuer Fertigungsverfahren, wie dem 3D-Druck, können Unternehmen ihre Prozesse wirtschaftlicher gestalten“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. Während der Veranstaltung berichteten Thomas Lück (CIRP GmbH), Andreas Fischer (Fraunhofer IPA) und Thomas Töppel (Fraunhofer IWU) über den aktuellen Stand der Technik und wagten einen Blick in die nahe Zukunft. Bei der Offensive können Unternehmen die Thematik der additiven Fertigungsverfahren gemeinsam erörtern und interessante Dienstleistungen aus der Fraunhofer Gesellschaft abrufen. Wenn Unternehmen bisher den Anspruch auf Technologieführerschaft hatten, sollten diese frühzeitig und angemessen auf maßgebliche Veränderungen reagieren. Durch kundenindividuelle Designs bei geringen Stückzahlen können neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. „Dabei helfen wir von Fraunhofer die Potenziale jedes Unternehmens aufzudecken“, erläutert Prof. Warschat.