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11 results for "Weiterbildung".

Post: EU und Baden-Württemberg fördern Weiterbildung in der Medizintechnik bei MedicalMountains

Teilnehmer erhalten bis zu 50 % Zuschuss auf Ihre Teilnahmegebühren   Nie war der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Medizintechnik so hoch wie heute. Der demografische Wandel einerseits, die regulatorischen Anforderungen an das Qualitätsmanagement andererseits. „Um alle Herausforderungen bewältigen zu können, ist die regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter ein notwendiges Thema, das sowohl kleine als auch große Medizintechnikunternehmen betrifft“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. MedicalMountains hat auf diese Bedürfnisse reagiert und in Kooperation mit der IHK Akademie Schwarzwald-Baar-Heuberg und Vertretern der Industrie ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot konzipiert. „Direkt vor Ort in Tuttlingen bieten wir speziell auf die Medizintechnik zugeschnittene Seminare an“, so Glienke. Jedoch haben gerade kleine und mittlere Unternehmen oft nur ein begrenztes Budget für Weiterbildungen zur Verfügung. MedicalMountains hat darauf reagiert und sich darum bemüht, auch deren beruflichen Fortbildungschancen greifbarer zu machen. Ein Antrag auf Anerkennung aller MedicalMountains Seminare und Zertifikatslehrgänge aus dem Weiterbildungsprogramm wurden bewilligt. Damit werden im Weiterbildungsjahr 2016 die Teilnahmegebühren für die Ganztagesseminare und Zertifikatslehrgänge durch die EU und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit 30 % bis 50 % anteilig finanziert. Von dieser Förderung können alle Beschäftigten, Unternehmer sowie Existenzgründer mit Sitz in Baden-Württemberg profitieren. Der Zuschuss wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft finanziert.

Post: 8 Personen aus der Medizintechnik bilden sich über MedicalMountains zum „Internen Auditor“ weiter

Die Durchführung von internen Audits ist gemäß der EN ISO 13485 für Hersteller von Medizinprodukten verbindlich vorgeschrieben. Wo man früher noch ausschließlich Checklisten abgearbeitet hat, ist ein interner Auditor heute ein hochqualifizierter Ansprechpartner und Berater für alle Fragen rund um das firmeninterne Kontrollsystem und Management. Er muss jede Besonderheit und Anforderung bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Audits kennen. Er muss Prozessrisiken frühzeitig erkennen, darüber informieren, Verbesserungsvorschläge ausarbeiten und gegebenenfalls kritische Auditergebnisse kompetent gegenüber den betroffenen Bereichen und dem Management vertreten.    „In unserem Intensiv-Seminar vermitteln wir den Teilnehmern die nötige Sicherheit, die sie brauchen, um ein Audit kompetent durchführen zu können, und auf unterschiedlichste Auditsituationen reagieren zu können“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. „Die Teilnehmer werden über ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten und auch über ihre persönlichen Haftungsrisiken informiert. Außerdem geben wir ihnen praxiserprobte Mittel und Wege zur Durchführung interner Audits mit an die Hand.“   Die Cluster Initiative MedicalMountains ist erster Ansprechpartner in Sachen Weiterbildung in der Medizintechnik in der Region und darüber hinaus. Ihr breitgefächertes Weiterbildungsprogramm, das neben Seminaren und dem Angebot von In-house Schulungen auch verschiedene Zertifikatslehrgänge beinhaltet, versteht das Clustermanagement als Mittel zur Erhaltung beruflichen und unternehmerischen Erfolges. MedicalMountains unterstützt mit ihrem Programm vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der Medizintechnikbranche, die so die Möglichkeit bekommen, sich direkt vor Ort, mit wenig Zeitaufwand, weiter qualifizieren zu können.

Post: FOBA und MedicalMountains gemeinsam stark für mehr Patientensicherheit

Lasermarkierung ermöglicht Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten Tuttlingen/ Selmsdorf, August 2016 – Am 17. September ist Internationaler Tag der Patientensicherheit mit dem Ziel, die breite Öffentlichkeit und die Medien für Themen rund um Qualität und Sicherheit in der medizinischen Versorgung zu sensibilisieren. Nicht nur Ärzte, Pfleger und Patienten selbst haben Einfluss auf die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen und Standards, auch die Industrie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Patientensicherheit durch Bereitstellung von Produkten und Instrumenten, die eine sichere Behandlung erst möglich machen. Der Tag der Patientensicherheit ist initiiert vom Aktionsbündnis Patientensicherheit und gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit. Schwerpunktthema 2016 ist die Vermeidung von Medikationsfehlern. Neben Krankenhäusern und ärztlichen oder pflegerischen Einrichtungen sind auch Industrie, Hersteller und Beratungsfirmen angesprochen, sich an dem Aktionstag zu beteiligen. Die Clusterinitiative MedicalMountains bzw. deren Technologieverbund TechnologyMountains sind Initiativen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg und stehen mit ihren Mitgliedsunternehmen für Qualität und Innovation in der Medizintechnik-Branche. Zu den ca. 200 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Forschungseinrichtungen und Verbänden gehört auch FOBA Laser Marking + Engraving, führender Hersteller von Lasermarkiersystemen. FOBAs Maschinen zur Produktkennzeichnung sind Teil des Produktionsprozesses vieler Hersteller. „Patientensicherheit betrifft am Ende jedes Unternehmen der Medizintechnikbranche“, erklärt Yvonne Glienke, Vorstand der Clusterinitiative MedicalMountains. „Aus diesem Grund bieten wir Weiterbildungen und Informationsveranstaltungen zu Themen wie CE-Kennzeichnung, Biokompatibilität, Technische Dokumentation und Medizinprodukteverordnung der EU an“, so Glienke weiter. „Hinter all den Maßnahmen steht die Sicherheit der Patienten, die von den Produkten und Dienstleistungen der Unternehmen profitieren.“ Speziell zu den Neuerungen der europäischen Medizinprodukteverordnung bietet MedicalMountains im ersten Quartal 2017 eine Weiterbildung an, die über die Konsequenzen für die Unternehmen aufklärt, über die anstehenden Änderungen informiert und Handlungsmaßnahmen empfiehlt. Neue umfangreiche gesetzliche Vorgaben sorgen für erhöhte Anforderungen an die Hersteller, auch was die Produktkennzeichnung angeht. Vorgaben der behördlichen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde in den USA (FDA) sowie die europäische Medizinprodukteverordnung haben zum Ziel, die Vielfalt der Produkte auf dem Medizintechnikmarkt besser zu kontrollieren, in zentralen Datenbanken zu erfassen und Qualitätsstandards zu sichern. Betroffen sind nicht nur Produkte mit geringem Risiko wie Verbandmaterial oder Stethoskope, sondern auch Produkte mittlerer bis höherer Risikoklassen wie Hörgeräte, medizinische Schläuche, Infusionsnadeln, Skalpelle oder Implantate. Eine Kennzeichnung direkt auf dem Produkt trägt entscheidend zur Rückverfolgbarkeit bei und ist für viele Industrien gesetzlich vorgeschrieben. MedicalMountains unterstützt die Unternehmen auch bei der Suche nach einem geeigneten Partner für die Markierung ihrer Produkte. So profitieren Hersteller bei FOBA von HELP, einem kamerabasierten Markiersystem, das vor, während und nach der Beschriftung die Verifikation von Teilen und Markierinhalten sicherstellt. Damit wird effizient und fehlerfrei markiert und Ausschusskosten können bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Die Markierung mit Laser ist besonders für Metalle wie Titan und unterschiedliche Kunststoffe, aus denen die meisten Medizinprodukte gefertigt sind, geeignet. Für die Markierung von Medizinprodukten ist die Lasermarkierung in besonderem Maße geeignet, weil biokompatible und hygienische Markierungen auf einzelne Produkte, beispielsweise OP-Besteck oder Implantate, aufgebracht werden können. Eine hohe Markierqualität in dauerhafter Lesbarkeit, die über den gesamten Produktlebenszyklus gesichert bleibt, ermöglicht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit. Das heißt zum Beispiel für ein Implantat, dass Zeit und Ort der Herstellung, weitere Verwendung, behandelnde Ärzte, Zeit und Ort der OP und Patientendaten direkt vom Produkt abgelesen werden können.

Post: Innovation verbindet - Cross-Cluster-Projekt gestartet

Innovation verbindet branchenübergreifend– Cross- Cluster Projekt zwischen Medizintechnik, Sondermaschinenbau und Photonik Netzwerken im Rahmen des Go-Cluster Programmes des BMWi gestartet. Medizintechnik, Präzisionstechnik, Sondermaschinenbau und Photonik bzw. Optische Technologie, diese Kooperation bietet ein vielseitiges Innovationspotenzial. Vor diesem Hintergrund haben die Cluster: TechnologyMountains e.V., das ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. und  das Kompetenznetz Optische Technologien PhotonicNet GmbH clusterübergreifende Innovations- und Kooperationsmaßnahmen vereinbart. Dieses gemeinsame Projekt wird im Rahmen des go-cluster Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert und ist zum 01.02.2015 gestartet.   Die Präzisionstechnik und Photonik verbindet eine hochinnovative Schnittmenge. Die hier entwickelten Technologien finden ihren Einsatz im Bereich des Sondermaschinenbaus. Ein trilateraler Austausch der Cluster bietet Werkzeuge und Anwendungen zugleich und ermöglicht somit ein großes Innovationspotential. Diesen Transfer anzuregen und zu erzeugen ist die Aufgabe dieses Clusterprojekts. Die dafür zu installierenden Clusterservices erzeugen durch crossmediale Strategien und Eventplanung clusterübergreifende Innovationen und Kooperationen. Der Weg führt von Social Media über die reale Welt zur Innovation und Kooperation im "Innovations-Dreieck" Niedersachsen - Baden Württemberg - Sachsen. Die Initiative ermöglicht trotz räumlich bundesweiter Verteilung der drei Cluster eine Vernetzung von regionalen Aktivitäten. Über diese verstärkt sich letztendlich die Innovationskraft der von den Clustern vertretenen Firmen durch die Cross Clustering Maßnahme. Die Wirtschaftskraft der beteiligten Unternehmen und Regionen im In- und Ausland wird erhöht. Das Projekt bietet ein Serviceangebot „Crossmediale Strategien und Eventplanung zur Umsetzung clusterübergreifender Innovations- und Kooperationsmaßnahmen - von Social Media über die reale Welt zur Innovation und Kooperation“ an. Es stellt durch die Entwicklung und Implementierung geeigneter Dienstleistungen im Clusterverbund seinen Akteuren zeitgemäße Wege zur Umsetzung von Innovation durch Vernetzung zur Verfügung.   Die beteiligten Cluster sind Mitglieder des Programms go-cluster des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Go-cluster ist die clusterpolitische Exzellenzmaßnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und vereint die leistungsfähigsten nationalen Clustermanagement-Organisationen.   TechnologyMountains e.V. fördert systematisch Synergien, vernetzt Kompetenzen und treibt Innovationen voran. Er ist Transferriemen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und initiiert unter den Mitgliedern Entwicklungs- und Kooperationsprojekte. Unter dem Obergriff der Präzisionstechnik liegt der thematische Schwerpunkt in der Medizintechnik, Kunststofftechnik und der Mikrotechnik. Gemeinsam mit MedicalMountains können neue Angebote zu optischen Technologien und Maschinen- und Anlagenbau in der Medizintechnik geschaffen werden. Die Konzeptionierung erfolgt gemeinsam mit den Partnern PhotonicNet GmbH und ICM e.V., da mit den drei Clusterinitiativen Experten aus jedem Bereich vereint werden. Die technologieübergreifende Zusammenarbeit ist heutzutage immer wichtiger, damit die Unternehmen der drei Clusteriniativen am Puls der Zeit bleiben und von diesem gemeinsamen Projekt profitieren können.   Das Kompetenznetzwerk Optische Technologien PhotonicNet GmbH hat die Förderung der Optischen Technologien in Forschung, Entwicklung und Anwendung und Aus- und Weiterbildung zur Aufgabe. Es ist damit der Experte für und die Vertretung der in der Region ansässigen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Anwendung der Photonik im Bereich der Medizintechnik ist hier genauso vertreten, wie innovative Herstellungsverfahren für die Mikrostrukturierung.   Das ICM e. V. ist als private und industrienahe Forschungseinrichtung maßgeblich an realisierten Innovationsleistungen im Maschinen- und Anlagenbau beteiligt. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können in Kooperation mit dem ICM e. V. Problemstellungen gemeinsam aufgreifen und Lösungen erarbeiten. Die Bereitstellung von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten stellt vor allem für KMU eine Herausforderung dar. Das Institut unterstützt diese Partner mit wissenschaftlicher Kompetenz sowie Know-how bezüglich des Projektmanagements in Forschungsverbünden und arbeitet darin inhaltlich selbst mit. Dieses Vorhaben im Rahmen der Bekanntmachung „Cross Clustering“ schafft eine neue Qualität der Vernetzung mit anderen Verbünden zur sinnvollen Ergänzung von Kompetenzen der beteiligten Unternehmen mit dem Ziel der Entwicklung weltmarktfähiger Produkte und Leistungen im Rahmen von Forschung, Entwicklung und Transfer.   Kontakt: PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien Dr.-Ing. Thomas Fahlbusch Garbsener Landstrasse 10 30419 Hannover phone: 0511-277-1640 fahlbusch@photonicnet.de www.photonicnet.de TechnologyMountains e.V. Yvonne Glienke Romäusring 4 78050 Villingen-Schwenningen   phone: 07461 969721-1 glienke@technologymountains.de www.technologymountains.de ICM- Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. Dr.-Ing. Ulrich Bobe Otto-Schmerbach-Str. 19, Hochhaus 6. Etage 09117 Chemnitz   phone: 0371 27836 – 155 u.bobe@icm-chemnitz.de www.icm-chemnitz.de  

Post: Von Null auf Hundert in weniger als zwei Jahren

Von Null auf Hundert in weniger als zwei Jahren: Der IHK-Technologieverbund Technology Mountains (TM) hat sich in kürzester Zeit als unverzichtbare Anlaufstelle und Bindeglied zukunftsgewandter Unternehmen der Region etabliert. Als 100. Mitglied des Vereins wurde jetzt die Innovations Medical-Gruppe aus Tuttlingen aufgenommen. Wenn man so will gilt das Zitat Victor Hugos: Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Die Idee, das ist die Vernetzung der hiesigen Unternehmen zu einem leistungsstarken, führenden Cluster, und dies branchenübergreifend. „Unsere Mitglieder sind Spezialisten und zählen in den verschiedensten Bereichen häufig zu den Weltmarktführern“ führte Vorsitzender Dr. Harald Stallforth aus. „Wir konzentrieren uns besonders auf die präzisionstechnischen Herausforderungen in Mikrotechnologie, Metall- und Kunststoffverarbeitung, sowie Werkstofftechnik. Über klassische Branchengrenzen hinweg verschafft der Verbund Zugang zu technischem Know-how“. Dem Verbund sei man bewusst beigetreten, weil sich gleich eine Reihe von Ansatzpunkten ergeben, erklärte Innovations Medical-Geschäftsführerin Hildegard Kreidler. Das Unternehmen mit 60 Mitarbeitern stellt Implantate, Chirurgieinstrumente und Steril-Container in Tuttlingen her. „Das Projekt zur gemeinsamen Erarbeitung von klinischen Bewertungen zum Beispiel hilft uns, Ressourcen zu schonen und gemeinsam mit anderen Unternehmen schneller und preiswerter zu guten Lösungen zu gelangen,“ nennt Kreidler ein Beispiel. Michael Schändlinger, in der Geschäftsführung für den Vertrieb verantwortlich, betont: „Die vielfältigen Weiterbildungen vor Ort erleichtern es ungemein, bei Vorschriften und Verordnungen auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Vielfach lassen sich auch neue Trends erkennen.“ Der Newsletter biete immer wertvolle Anregungen und neue Aspekte, „es ist einfach wertvoll, über den Rand des eigenen Unternehmens hinaus zu schauen.“ Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK, machte deutlich, dass ein Netzwerk wie Technology Mountains vom offenen Dialog der Beteiligten lebt. Hier habe sich nicht zuletzt durch die Initiative der TechnologyMountains viel zum Positiven geändert, berichtete Kreidler. TechnologyMountains als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft werde das Angebot quantitativ und qualitativ kontinuierlich zum Nutzen der Mitglieder weiterentwickeln, versprach TM-Geschäftsführerin Yvonne Glienke. „Gerade die Verbundprojekte werden von den Mitgliedsunternehmen stark nachgefragt,“ berichtete sie von sehr erfolgreichen Umsetzungen: „Fragestellungen wie Materialauswahl, Beschichtung oder Strukturierung ergeben sich in allen Branchen.“ Unternehmen, die bei den Grundlagen offen zusammenarbeiten sparen Geld und Zeit – beides steht dann für die optimale individuelle Anpassung des eigenen Produktes zur Verfügung. „Wir unterstützen Unternehmen, damit sie wachsen, ihre Marktanteile ausweiten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten,“ verwies Albiez auf den grundlegen wirtschaftsfördernden Ansatz der Initiative, „denn nur gemeinsam können wir langfristig den Standort und damit den hiesigen Wohlstand sichern.“  

Post: Tag der offenen Tür

Was genau bedeutet Netzwerkarbeit? Wie betreibt man Innovationsförderung? Was kann man tun, um eine ganze Branche international erfolgreich zu halten? Die MedicalMountains AG, das Tuttlinger Medizintechnik-Netzwerk, öffnet seine Türen für jedermann anlässlich des Tages der offenen Tür des Tuttlinger Hochschulcampus im Gebäude C, Schützenstraße 14 (ehemaliges Ärztehaus). Am 6. April, dem verkaufsoffenen Sonntag, bekommen Interessierte von 13 bis 18 Uhr einen Einblick in die tägliche Arbeit der MedicalMountains-Clustermanager. Die Organisation, 2011 von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem Landkreis Tuttlingen gegründet, steht für die Förderung von Innovationen in der Medizintechnik und für die Unterstützung der Interessen zahlreicher Unternehmen der Branche im internationalen Wettbewerb. Dazu gehört es auch, den wichtigsten Bestandteil eines Unternehmens zu fördern: das Wissen. Durch spezifische Seminare können Medizintechnikunternehmen ihre Mitarbeiter direkt bei MedicalMountains in Tuttlingen qualifizieren und auf den neuesten Wissenstand bringen. Als besonderes Highlight wird unter den Besuchern ein exklusives Medizintechnik-Weiterbildungsseminar im Wert von 580 Euro verlost. MedicalMountains ist eine gemeinsame Gesellschaft der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, des Landkreises Tuttlingen, der Landesinnung Chirurgiemechanik und des NMI (Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen).  

Post: Medizintechniknetzwerk Medical Mountains und Hochschule Furtwangen

Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die IHK-Clusterorganisation MedicalMountains und die Hochschule Furtwangen (HFU) arbeiten intensiv zusammen, um Unternehmen der Region optimal in Forschung, Entwicklung und Vermarktung zu unterstützen. Aktueller sichtbarer Ausweis der Kooperation ist die gemeinsame Geschäftsstelle in Räumlichkeiten am Hochschulcampus Tuttlingen. Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik sind vor allem eine Sache von vernetzten Unternehmen, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. „84% aller Firmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg engagieren sich aus unterschiedlichen Gründen nicht in Clustern“ zitiert Prof. Dr. Ulrich Mescheder aus einer aktuellen Fraunhofer-Untersuchung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind wegen fehlender Vernetzung häufig von Technologietransfer und Innovationsförderung abgehängt. „Durch die Kooperation innerhalb einer Anlaufstelle, die nun auch räumlich vereint ist, wollen wir insbesondere den KMU verstärkt Zugang zu Ressourcen der Hochschule und zu Anwendern in den Kliniken verschaffen“, sagt Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK. Die gemeinsame Geschäftsstelle steht dabei nicht nur als Ansprechpartner und Lotse zur Verfügung, sondern informiert Unternehmen aktiv bei Firmenbesuchen über Hilfestellungen. Und die gibt es ausgesprochen umfangreich. So läuft aktuell das Projekt Regio-Link, vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert, im Rahmen dessen hiesige Unternehmen mit dem Berliner Universitätsklinikum Charitè zusammenarbeiten können. „Mit der Technologieregion Oulu in Finnland besteht ein Kooperationsabkommen, und auch die Unikliniken in Freiburg und Tübingen, aber auch das Zentralklinikum Villingen-Schwenningen stehen für Projekte zur Verfügung“, erläutert Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. Weitere Projekte sind in Vorbereitung. Beispielsweise ist die Hochschule gemeinsam mit MedicalMountains Antragsteller für ein Regionales Innovationszentrum Tuttlingen im regionalen Strategiekonzept RegionWIN. Hierbei soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig gesichert werden. Außerdem sind gemeinsame Weiterbildungsangebote angedacht. Für die Hochschulseite ist mit Dr. Luigi de Gaudenzi ein anerkannter Experte engagiert, der anfragende Unternehmen passgenau mit den richtigen Fachbereichen und Forschungsgruppen zusammenbringt. „Es besteht hoher Bedarf auf Seiten der Unternehmen, bestimmte Problemstellungen zu lösen. Das können zum Beispiel Sensoren, Antriebe oder Bedienungskonzepte sein, um einige wenige Beispiele zu nennen“, berichtet er aus der Praxis. Bei den allermeisten Anfragen könne die HFU weiterhelfen. Die HFU selber entwickelt sich in dieser Zusammenarbeit immer weiter, „denn der ständig aktuelle Kontakt mit den Unternehmen garantiert stets lebendige Lehrinhalte. Das macht die Ausbildung noch praxisnaher und für Studierende attraktiver“, verweist Mescheder auf einen positiven Effekt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass intelligente Vernetzung von Hochschule, anderen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Anwendern ein Schlüssel ist, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und auszubauen. „Und das gilt nicht nur für die Medizintechnik“, betont Albiez, dass auch branchenübergreifende Projekte angestrebt werden.   Testimonials zweier Teilnehmer an Regio-Link: „Durch MedicalMountains wurde eine Verbindung zur Universitätsklinik Charité, Berlin und deren Technologietransferstelle geschaffen. Dadurch haben wir innerhalb kurzer Zeit einen Zugang zu Fachbereichen der Medizin erhalten. Die Zusammenarbeit an einem Kooperationsprojekt zur innovativen Produktentwicklung konnte so auch für ein kleines Unternehmen wie Meditec Source realisiert werden. Unbürokratisch, fachlich kompetent und zielorientiert wurden uns einige Hospitationstage ermöglicht. Wir sind unserer Produktinnovation einen Schritt näher gekommen.“ Martin Streng, Geschäftsführer Meditec Source, Mühlheim/Donau   „Ich bin sehr glücklich über die Zusammenarbeit mit Regio-Link. Als orthopädischer Chirurg habe ich eine neue Behandlungsmethode für häufige orthopädische Krankheiten entwickelt. Zur Umsetzung benötige ich Geräte, die es bisher auf dem Markt nicht gibt. Bis vor kurzem war ich nicht erfolgreich, Partner in der Industrie zu finden, die an einer Fertigung solcher Geräte interessiert waren. Das Projekt stagnierte ohne Aussicht auf weitere Entwicklung. Die Rettung bestand in einem Projekt der Hochschule Furtwangen. In diesem Zusammenhang kam es zur Herstellung von Prototypen. Darüber hinaus ergab sich aber lange Zeit kein Fortschritt. Wieder kam es zu einem quälenden Stillstand. Erst durch das Engagement von Regio-Link kam massiv Bewegung in die Sache. Regio-Link ermöglichte Gespräche mit Industriefirmen und die Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen an der Charité Berlin, die an einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Behandlungsmethode interessiert sind. Weitere Beiträge der Industrie werden derzeit erarbeitet, um eine hinreichende Zahl von Prototypen zu erstellen, mit denen eine Weiterführung des Projektes möglich wäre. Das Marktpotenzial eines Gerätes wäre immens, denn es handelt sich um so massenhaft auftretende Krankheiten wie Arthrose und Rückenschmerz.“ Dr. med. Andreas Schreiner, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Spaichingen  

Post: Prüfung zum Regulatory Affairs Manager Medizintechnik erfolgreich abgeschlossen

Villingen-Schwenningen, 05.10.2015 MedicalMountains-Zertifikatslehrgang: Erste Teilnehmer schließen Prüfung zum Regulatory Affairs Manager Medizintechnik erfolgreich ab Die Aufgabe eines Regulatory Affairs Manager ist es, den Weg für eine erfolgreiche Marktzulassung von Medizinprodukten im jeweiligen Zielmarkt- bzw. Zielland frei zu machen. Dabei arbeitet der er eng mit zuständigen behördlichen Institutionen und Prüfstellen hinsichtlich nationaler und internationaler Normen und Regularien zusammen. Außerdem stellt er regulatorische Dokumente zusammen, wendet diese an und unterstützt das Risiko- und Qualitätsmanagement. Nun haben acht Teilnehmer aus der Medizintechnik-Branche die Prüfung zum Regulatory Affairs Manager bestanden. Yvonne Glienke, Vorstand der Tuttlinger Clusterinitiative MedicalMountains, die den Lehrgang veranstaltet hat, gratulierte den Teilnehmern zur bestandenden Prüfung. Der Zertifikatslehrgang wurde dieses Jahr zum ersten Mal angeboten. „Die Anfragen aus der Industrie nach berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten von umfangreicheren Themenfeldern nehmen zu“, sagt Yvonne Glienke und führt dies auf die immer höheren Anforderungen an die Branche zurück. MedicalMountains hat auf diese Bedürfnisse reagiert und in Kooperation mit der IHK Akademie Schwarzwald-Baar-Heuberg und Vertretern der Industrie vier speziell auf die Medizintechnik zugeschnittene Zertifikatslehrgänge konzipiert. Die Chance, sein Fachwissen direkt vor Ort über mehrere Monate verteilt auf den neusten Stand bringen zu können, ermöglicht es erst, solch einen Lehrgang in den beruflichen Alltag integrieren zu können, betonen die Teilnehmer. Sie freuen sich über ihren Abschluss und fühlen sich fit für neue Herausforderungen. Neben dem Zertifikatslehrgang zum Regulatory Affaris Manager starten im Januar 2016 auch noch die MedicalMountains Lehrgänge Qualitätsmanager Medizintechnik und Qualitätsfachkraft Medizintechnik mit den Schwerpunkten Entwicklung oder Produktion. BU: Sieben der acht erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer zum Regulatory Affaris Manager zusammen mit MedicalMountains-Vorstand Yvonne Glienke (rechts) Bild: MedicalMountains  

Post: Medica 2015: MedicalMountains und IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg informieren auf der weltgrößten Messe

  16.11.2015 Düsseldorf. Einmal im Jahr, Mitte November, trifft sich die Medizintechnikbranche der ganzen Welt zu ihrer weltgrößten Fachmesse in Düsseldorf, der Medica. Rund 4.800 Aussteller und 130.000 Fachbesucher aus 120 Ländern nehmen daran jedes Jahr teil. Seit einigen Jahren dabei ist auch die in Tuttlingen ansässige Clusterinitiative MedicalMountains AG.   „Neben der Möglichkeit sich über aktuelle Themen der Branche, neueste Forschungsergebnisse und Problemstellungen der Unternehmen zu informieren, bietet die Medica uns als Clusterinitiative vor allem auch die Chance, unser Netzwerk sowohl national als auch international weiter auszubauen“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG.   Ein zentrales Thema der Medizintechnik ist derzeit die neue Medizinprodukteverordnung der EU. Dabei geht es unter anderem um die Einführung neuer Kontrollverfahren und -mechanismen und Höherklassifizierung von Medizinprodukten. Der sogenannte Trilog der Europäischen Union über die neue Medizinprodukteverordnung läuft seit einigen Wochen. Politiker und Beamte der Europäischen Kommission, des Parlaments und des Rates beraten über die künftige Gesetzgebung.   Seit den Anfängen des Gesetzgebungsverfahrens im Jahr 2012 begleiten die MedicalMountains AG und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg als Vertreter von mehr als 400 Medizintechnikunternehmen aus Baden Württemberg diesen Prozess. „Wir haben seitdem mit verschiedenen Positionspapieren dazu beigetragen, dass die Akteure aus der mittelständisch geprägten Medizintechnikindustrie eine Stimme erhalten“, sagt IHK-Justiziar Jan Unverhau. MedicalMountains bot in Zusammenarbeit mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf dem Messegelände am Montag eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage und zu den Auswirkungen der Medizinprodukteverordnung auf die Hersteller an. „Wir wollten die Medica nutzen, den Dialog zwischen Politik und Medizintechnikindustrie nicht abreißen zu lassen“, sagt Yvonne Glienke.   Obwohl auf der Medica selbst kein Termin mit der Politik zustande kam, wurden die Unternehmen über die unterschiedlichen Positionen der drei Gesetzgebungsorgane in Brüssel zur Medizinprodukteverordnung informiert. Dr. Jan Henning Martens und Dr. Hendrik Thies von der Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen & Partner gaben dazu einen Überblick. Außerdem erläuterte Karl-Heinz Fischer von der Firma Fischer QMS aus Tuttlingen die zu erwartenden Auswirkungen auf die Medizintechnikunternehmen. „Die Unternehmen dürfen nicht erst bis zum Inkrafttreten dieser Vorgaben warten, sondern müssen bereits heute die bestehenden Prozesse im Unternehmen effizienter gestalten und ein wirksames QM-System aufrechterhalten“, so der Appell von Fischer an die Medizintechnikindustrie. Nur so seien die Betriebe gewappnet für die Herausforderungen, die vor ihnen liegen.   Beim anschließenden Austausch wurden sich die Teilnehmer den drohenden Konsequenzen bewusst. Um sich den immer höher werdenden Anforderungen anzupassen, hat MedicalMountains mit der IHK Akademie Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Industrie neue Lehrgänge konzipiert, die speziell auf die Bedürfnisse der Industrie angepasst sind. Schwerpunkthemen bilden das Qualitätsmanagement und Regulatory Affairs. Diese praxisnahen, deutschlandweit einzigartigen Weiterbildungsangebote vermitteln ein breites Fachwissen, sind in mehrere Module gegliedert und können bedarfsorientiert kombiniert werden.   Die Medica läuft noch bis zum 19. November. Nähere Informationen erteilt Yvonne Glienke, Telefon: 07461 969721-0, Fax: 07461 969721-9 bzw. per E-Mail: glienke@medicalmountains.de.