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Fördermaßnahmen

MedicalMountains informiert Unternehmen über aktuelle Fördermaßnahmen

Ziel ist es die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen bzw. eine wesentliche qualitative Verbesserung bestehender Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen zu unterstützen. Dabei wird kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und mit diesen kooperierenden Forschungseinrichtungen (FE) eine Teilfinanzierung von  Forschungs- und Entwicklungsprojekten ermöglicht.

 

Was wird gefördert?

Innovationsgutscheine sollen primär die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen bzw. eine wesentliche qualitative Verbesserung bestehender Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen unterstützen. Zuschussfähig sind die Leistungen öffentlicher und privatwirtschaftlicher Institute und Gesellschaften der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung. Es können sowohl nationale als auch internationale Anbieter in Anspruch genommen werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, mit einer maximalen Unternehmensgröße von bis zu 100 Beschäftigten und ein Vorjahresumsatz bzw. eine Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro (einschließlich aller Partner- und verbundenen Unternehmen).

Wie wird gefördert?

Innovationsgutscheine A gibt es zu 2500 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der Entwicklung eines innovativen Produkts, einer Dienstleistung oder einer Verfahrensinnovation, zum Beispiel Technologie- und Marktrecherchen, Machbarkeitsstudien, Werkstoffstudien, Designstudien, Studien zur Fertigungstechnik.Innovationsgutschein B gibt es zu 5000 Euro  für umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, innovative Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife auszugestalten, zum Beispiel Konstruktionsleistungen, Service Engineering, Prototypenbau, Design, Produkttests zur Qualitätssicherung, Umweltverträglichkeit.Die Förderung deckt beim Innovationsgutschein A bis maximal 80 Prozent und beim Innovationsgutschein B bis maximal 50 Prozent der Kosten ab, die dem Unternehmen von der beauftragten Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Rechnung gestellt werden. Beide Innovationsgutscheine sind kombinierbar.

Im Mai 2017 wurde der Innovationsgutschein Hightech Digital eingeführt, der etablierte Unternehmen bei der Entwicklung und Realisierung anspruchsvoller digitaler Produkte und Dienstleistungen unterstützt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt risikoreiche Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Medizintechnik.

Ziel ist es, die Forschungsförderung im Rahmen des Gesundheitsforschungsprogramms insbesondere für erstantragstellende KMU einfacher, schneller und damit attraktiver zu gestalten.

Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU sowie im Rahmen von Verbundprojekten auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen.

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen
Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung müssen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sein.In allen Vorhaben sind Anwender aus der Gesundheitsversorgung entsprechend der Nähe zur klinischen Anwendung aktiv einzubinden. Förderungswürdig sind hierbei insbesondere

  • Verbundprojekte mehrerer KMU und/oder mittelständischen Unternehmen, die die gemeinschaftliche Verwertung eines medizintechnischen Systems anstreben,
  • Verbundprojekte, die die Grundlagen für eine spätere Produktentwicklung legen,
  • Verbundprojekte, die die zwischenbetriebliche Wertschöpfungskette möglichst durchgängig abbilden,
  • anspruchsvolle Einzelprojekte von KMU mit Entwicklungs- und Produktionskompetenz auf dem Gebiet der Medizintechnik.

Die Verwertung der Ergebnisse muss in erster Linie den beteiligten KMU und/oder den beteiligten mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie zugutekommen.

Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Antragsteller sollten sich im Umfeld des national beabsichtigten Projektes mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren. Die Höhe der Förderung beträgt

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
  • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) berücksichtigen. Die AGVO lässt für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Antragsverfahren

Interessierten Unternehmen, insbesondere Erstantragstellern, wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen.

Lotsendienst für Unternehmen bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Forschungszentrum Jülich GmbH:
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23 009 (kostenfrei)
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: beratung@foerderinfo.bund.de
Internet: www.kmu-innovativ.de

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger einzureichen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

VDI Technologiezentrum GmbH
Stichwort “KMU-innovativ: Medizintechnik”
Dr. Arne Hothan
Philipp Gläser
Bertolt-Brecht-Platz 3
10117 Berlin

Telefon: 0 30/2 75 95 06-41
Telefax: 0 30/2 75 95 06-59
E-Mail: KMU-innovativ-Medizintechnik@vdi.de

Projektskizzen können jederzeit online über das Portal PT-outline eingereicht werden.

Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und 15. Oktober eines
Jahres.

Häufig gestellte Fragen KMUi-MedTech FAQ und Bekanntmachung unter die Links

ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für KMU und mit diesen kooperierenden, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Mit ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gestärkt und damit verbunden durch die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen ein Beitrag zu deren Wachstum geleistet werden.

Anfang 2020 hat das BMWi die neue Richtlinie für das ZIM-Programm veröffentlicht.

Nach Angaben des BMWi ist ZIM mit jährlich mehr als 3.000 neuen Technologieentwicklungs-Projekten das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstandes. Mit der Neufassung der Richtlinie wird die erfolgreiche und bewährte Systematik der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des ZIM fortgeführt und gleichzeitig optimiert.

Die wesentlichen Änderungen des neuen ZIM laut BMWi:

Bessere Zugangsbedingungen für junge und kleine Unternehmen sowie Erstinnovatoren

  • Neueinführung einer Förderung von Durchführbarkeitsstudien für junge Unternehmen, Kleinstunternehmen und Erstbewilligungsempfänger, um diesen Zielgruppen den Zugang zu anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu erleichtern.
  • Erhöhung der Fördersätze für kleine junge Unternehmen, unabhängig von der Region

Intensivierung des nationalen wie internationalen Know-How-Transfers

  • Öffnung des ZIM für mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen weniger als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen (zuvor Begrenzung auf weniger als 500 Mitarbeiter), sofern diese mit mindestens einem KMU kooperieren. Größere mittelständische Unternehmen verfügen oftmals über gute Vertriebs- und Marktzugänge, die einen schnelleren und effektiveren Transfer der Forschungsergebnisse in den Markt ermöglichen können. Sie können daher für kleine KMU ein attraktiver Partner sein.
  • Verstetigung der Förderung internationaler ZIM-Innovationsnetzwerke nach erfolgreichem Pilotvorhaben, um den internationalen Wissenstransfer und die Erschließung internationaler Märkte noch effektiver zu unterstützen.
  • Bessere Leistungen zur Markteinführung, um den Transfer der Forschungsergebnisse in den Markt zu unterstützen. Zu den Leistungen zählen Innovationsberatungen, innovationsunterstützende Dienstleistungen, Messeauftritte sowie Beratung zu Produktdesign und Vermarktung.

Geförderte Unternehmen

Die Förderung wird in Form von Zuschüssen gewährt und ist von der Unternehmensgröße und der Art des gewünschten Projektes abhängig. Gefördert werden Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und maximal 50 Millionen Euro Umsatz oder 43 Millionen Euro Bilanzsumme. In Kooperationsprojekten ist auch die Förderung von Unternehmen bis 1000 Beschäftigte, falls mit einem anderen Unternehmen kooperiert wird, das weniger als 500 Beschäftigte hat.

Passfähigere Förderbedingungen für den Mittelstand

  • Erhöhung der zuwendungsfähigen Kosten bei allen Fördermodulen, um höhere Innovationsvorhaben zu ermöglichen und zum Ausgleich gestiegener Personal- und Overheadkosten. Einzelne Fördermodule:
    – Einzelprojekte: Erhöhung auf 550.000 Euro. Insbesondere Erstbewilligungsempfängern nutzen diese Projektform. Sie ist von besonderer Bedeutung, um Unternehmen an F&E heranzuführen.
    – Kooperationsprojekte: Erhöhung auf 450.000 Euro pro Unternehmen und auf 220.000 Euro für kooperierende Forschungseinrichtungen. Die maximal mögliche Fördersumme für das Gesamtprojekt steigt auf 2.300.000 Euro.
    – nationale ZIM-Innovationsnetzwerke: maximale Fördersumme steigt auf 420.000 Euro.
    – internationale Innovationsnetzwerke: maximale Fördersumme steigt auf 520.000 Euro.

Beantragung und weiterführende Links

Die Antragsformulare für die Förderung finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

https://www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Formularcenter/formularcenter.html

Neufassung Richtlinie Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) – Richtlinientext vor Veröffentlichung im Bundesanzeiger)

Neue Richtlinie Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) – Kerninhalte

Weitere Informationen unter www.zim-bmwi.de oder bei der MedicalMountains GmbH.

Ziel der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Medizintechnikbranche bei der klinischen Prüfung innovativer Medizinprodukte zu unterstützen. Dadurch sollen erfolgreiche innovative medizintechnische Forschungs- und Entwicklungsprojekte ohne Verzögerung in die Patientenversorgung überführt werden.

Einreichungsfrist: 24.04.2018 – 30.06.2021

Bewerbung mit Projektskizzen ist jederzeit möglich.

Kontaktdaten:

Projektträger Gesundheitswirtschaft
VDI Technologiezentrum GmbH
Bertolt-Brecht-Platz 3
10117 Berlin
Telefon: 0 30/2 75 95 06-41
Telefax: 0 30/2 75 95 06-59
E-Mail: pt_gesundheitswirtschaft@vdi.de
Stichwort „Klinische Validierung“

Ansprechpartner:
Dr. Diana Khabipova, Dr. Monika Weinhold

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie.

Britta Norwat

Britta Norwat
Projektleiterin
Telefon: +49 (0) 7461 / 9697 214
Telefax: +49 (0) 7461 / 9697 219
E-Mail: norwat@medicalmountains.de