MedicalMountains

Der Usability-Prozess für Medizinprodukte-Hersteller – Methoden und Dokumentation

Veranstaltungsart

Weiterbildung

Veranstaltungsdatum

22.07.2021

09:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

BBT - Berufliche Bildungsstätte Tuttlingen GmbH
Max-Planck-Straße 17
78532 Tuttlingen

Veranstalter

MedicalMountains GmbH (AGBs)

Referent/in

Christoph Rosemeier - Ergosign GmbH

Themenfeld

Medizinprodukteverordnung
Medizintechnik

Investition

490,00 Euro zzgl. MwSt.
Mitglieder erhalten 10% Rabatt.

Anmeldeschluss

-


Ansprechpartner

Alwin Reger
Projektmanager / Weiterbildung
Telefon: +49 7461 / 9697 2160
Telefax: +49 7461 / 9697 219
E-Mail: reger@medicalmountains.de


Zielgruppe
Mitarbeiter der Entwicklung von Medizinprodukten, die unter die DIN EN 62366-1:2017-07 fallen.

Inhalte
Der sichere und wirtschaftliche Einsatz von Medizingeräten in Diagnostik und Therapie setzt eine hohe Gebrauchstauglichkeit sowie ein optimales Risikomanagement voraus. Um Bedienfehler zu vermeiden und die Sicherheit von Medizinprodukten zu erhöhen, fordert die DIN EN 62366-1:2017-07, die Anwender in den Entwicklungsprozess mit einzubeziehen. Die Norm verpflichtet Hersteller von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika zur Durchführung eines Usability Engineering Process sowie dessen Dokumentation in einem Usability Engineering File. Das Seminar führt in die Begrifflichkeiten der Usability ein und informiert über das von der Norm geforderte Vorgehen im Entwicklungsprozess sowie die begleitende Dokumentation mithilfe des Usability Engineering Files.

Themenüberblick

  • Einführung, Begriffe und Definitionen (Ergonomie, Gebrauchstauglichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Usability, User Experience etc.)
  • Regularische Anforderungen, Normen und Standards, welche die Entwicklung von Medizinprodukten betreffen
  • Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher Systeme und Grundsätze der Dialoggestaltung DIN EN ISO 9241-210 und DIN EN ISO 9241-110
  • Die Norm DIN EN 62366-1:2017-07 und Verknüpfung zur DIN EN 60601-1-6
  • Die 4 Phasen des benutzerzentrierten Gestaltungsprozesses für Medizinprodukte
    • Analyse – den Kontext der Nutzung verstehen
    • Gestaltung – Anforderungen in Design umsetzen
    • Erfahrbar machen – Design und Interaktion erfahrbar machen
    • Testen – Design und Interaktion untersuchen und verbessern
  • Normenkonforme Dokumentation (Usability Engineering File)
  • Verknüpfung von Gebrauchstauglichkeit und Risikomanagement

Vorkenntnisse
Nicht erforderlich

ESF Förderung möglich. Sparen Sie bis zu 70% der Teilnahmegebühren. Informationen zur Fördermöglichkeit erhalten Sie hier.

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