Innovation Forum: Wissen geht aufs Konto „humaner Intelligenz“
17. Auflage wirft ihre Schatten voraus / Noch bis zum 31. Juli gilt der Frühbucher-Rabatt für Besuchertickets

Tuttlingen – Sämtliche Ausstellerflächen sind vergeben, die Keynotes stehen fest, das Programm ist vollständig: Das Innovation Forum Medizintechnik steuert seiner 17. Ausgabe am 23. Oktober entgegen. Es setzt auf die bewährten Säulen Information, Interaktion, Inspiration – verbunden mit Intelligenz in ihren verschiedenen Spielarten.
Wer in der Medizintechnik Neues denken möchte, kommt an Digitalem nicht vorbei. Das zeigt ein Großteil der insgesamt 50 Fachvorträge beim Innovation Forum. Sie widmen sich beispielsweise den Möglichkeiten der Simulation, immersiven Technologien, digitalen Zwillingen, automatisierten Prozessen – und allen voran der künstlichen Intelligenz. „Der Megatrend KI hat für Unternehmen aller Größen ein enormes Potenzial“, erinnert Britta Norwat, Projektleiterin des Innovation Forums bei der MedicalMountains GmbH. Dem Einsatz von KI im Unternehmen sind kaum Grenzen gesetzt. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette bietet KI viele Möglichkeiten der Unterstützung und Entscheidungshilfe. „Deshalb zeigen wir bei den Vorträgen auch Anwendungen für Materialien und Fertigungsprozessen auf, mit denen sich Produktion und Produkte gleichermaßen auf ein neues Level heben lassen“, so Britta Norwat. Zwischen den Polen „digital“ und „analog“ bewegt sich aktuell die Robotik. Ihr ist ebenfalls eine eigene Session gewidmet, deren Spektrum von Industrierobotern bis zu Assistenten bei chirurgischen Eingriffen reicht. Ergänzend und zudem praxisnah zeigt der Verein OR.NET in der Trial Area den vernetzten OP-Saal der Zukunft – wie moderne Informations- und Kommunikationstechnologien eine sichere und dynamische Geräte-zu-Geräte-Kommunikation ermöglichen.
Diese Aspekte finden bei den 80 ausstellenden Unternehmen und Institutionen Widerhall – und ebenso in die beiden Keynotes. Dr. med. Anke Diehl, Chief Transformation Officer an der Universitätsmedizin Essen, baut „Digitale Brücken zwischen Klinik und Industrie: Interoperabilität, Verantwortung und Teamgeist als Innovationsmotor“. Über „Künstliche versus humane Intelligenz in der Neurochirurgie“ macht sich Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Spetzger Gedanken, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Karlsruhe. Dieser Diskurs passt für Britta Norwat sehr gut zum Forum. Der Tag vermittle neue Einblicke und neues Knowhow, was dem Konto der „humanen Intelligenz“ zuzurechnen sei – „die wiederum Grundlage ist, künstliche Intelligenz richtig bewerten und einsetzen zu können.“ Dazu braucht es das Gespräch von Mensch zu Mensch, das ist durch nichts zu ersetzen. Angebote für Dialog und Vernetzung bilden einen festen Bestandteil der Veranstaltung. Auch vor dem Hintergrund sich immer rascher wandelnden Technologien und Prozesse: „Wer auf sich allein gestellt ist, kann die Komplexität nicht mehr durchdringen“, sondern brauche Partner aus Wissenschaft und Industrie. „Solche Kontakte möchten wir beim Forum gezielt ermöglichen“, auf dass die Summe aus Information, Interaktion und Inspiration einen Zugewinn an Innovation und Intelligenz in ihren vielen Spielarten ermöglicht.
- Weitere Informationen zum 17. Innovation Forum Medizintechnik sind unter diesem Link zu finden. Noch bis zum 31. Juli gilt der Frühbucher-Rabatt für Besuchertickets!