MedicalMountains

10 Jahre MedicalMountains

MedicalMountains feiert zehnjähriges Bestehen

Aus dem Bedarf heraus entstand die Idee.
Aus der Idee wurde Realität – und 2020 feiert die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen.

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Aus zehn Jahren MedicalMountains

Tuttlingen – Verordnungen, Normen, Technologien und Prozesse: Wer in der Medizintechnik-Branche arbeitet, muss sich derzeit mit einigen Neuerungen beschäftigen – und gleichzeitig bestehende Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen im Blick behalten. Beide Aspekte umfasst das Weiterbildungsprogramm der MedicalMountains GmbH, seit es die Seminare und Lehrgänge gibt.

In regulierten Branchen wie der Medizintechnik gibt es etliche Leitplanken. Sie sind national eingefärbt, mal europäisch gestrichen, mal weltweit bunt: je nachdem, wohin die Reise gehen soll. Die Leitplanken sind aber gleichzeitig auch Schranken. Weiter darf, wer die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Die Unternehmen haben also links und rechts nur – im wahrsten Sinne – „eingeschränkten“ Spielraum, und vorn regelmäßig neue Hürden zu nehmen. In diesem Spannungsfeld vermitteln Weiterbildungen Orientierung, Perspektiven und die passenden „Schranken-Öffner“. Wissen und Wertschöpfung hängen immer enger zusammen.

Die Bedeutung von Wissenserwerb und -erneuerung war bei der MedicalMountains GmbH von Anfang ein Kernthema – das über die Jahre kontinuierlich gewachsen ist:

  • 2013 8 durchgeführte Seminare, 64 Teilnehmer
  • 2014 12 durchgeführte Seminare, 84 Teilnehmer
  • 2015 34 durchgeführte Seminare, 277 Teilnehmer | 1 Zertifikatslehrgang, 8 Teilnehmer
  • 2016 43 durchgeführte Seminare, 609 Teilnehmer | 4 Zertifikatslehrgänge, 22 Teilnehmer
  • 2017 60 durchgeführte Seminare, 807 Teilnehmer | 4 Zertifikatslehrgänge, 22 Teilnehmer
  • 2018 76 durchgeführte Seminare, 872 Teilnehmer | 6 Zertifikatslehrgänge, 44 Teilnehmer
  • 2019 94 durchgeführte Seminare, 1036 Teilnehmer | 8 Zertifikatslehrgänge, 53 Teilnehmer

Das Credo bei diesen und allen weiteren Veranstaltungen formuliert Alwin Reger, bei der Medical Mountains GmbH für den Bereich Weiterbildung verantwortlich, so: „Die Teilnehmer erhalten keine rein theoretischen Lehrstunden, sondern pragmatische, praxisnahe Lösungsansätze an die Hand. Das ist die Erwartung der Unternehmen an uns und daher unser Anspruch an das Programm.“

Die Weiterbildungen sind indes nicht nur breit gefächert, sondern auch verschieden tief gestaffelt. Bedeutet, dass sowohl Basics als auch Detailaspekte vermittelt werden. „Die Experten von heute sprechen wir mit Vertiefungsseminaren und spezifischem Know-how an“, sagt Alwin Reger, „die Experten von morgen mit Grundlagenseminaren und dem schrittweisen Aufbau von Wissen.“ Oder anders betrachtet: In den vergangenen Jahren ist in so manchem Seminar, Workshop und Lehrgang die Grundlage dafür gelegt worden, Wege zu ebnen und Schranken zu öffnen – und so Unternehmen in die Zukunft zu führen.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsangebot finden Sie hier.

 

Tuttlingen – Wenn es darum, internationale Sichtbarkeit zu schaffen und zu erhöhen, sind Messen nach wie vor ein geeignetes Mittel – wenngleich ein kostspieliges, wenn man allein unterwegs ist. Um gerade kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu erleichtern, standen Gemeinschaftsstände schon früh auf der Agenda der MedicalMountains GmbH. Vor sieben Jahren war die Premiere, und seither zählen die Messe-Auftritte im Verbund zu den jährlichen Angeboten.

Im Februar 2013, bei der damaligen MEDTEC Europa, war das Dach zwar war klein, unter dem sich die Mitaussteller sammelten, aber immerhin vorhanden. Präsenz auf einer Leitmesse zeigen, Interesse wecken, Gespräche führen, Kontakte knüpfen – all das war auch auf einer überschaubaren Standfläche möglich. Das Konzept war nicht neu, aber die Umsetzung bewusst : „Der Servicecharakter steht im Vordergrund“, sagt Yvonne Glienke, Geschäftsführerin der MedicalMountains GmbH. „Wir nehmen unseren Mitausstellern so viel Arbeit wie möglich ab, damit sie sich voll und ganz auf ihre Produkte, Dienstleistungen, Gäste und Kunden konzentrieren können.“ Diesem Credo ist das MedicalMountains-Team bis heute treu geblieben. Im Übrigen auch dem Standort Stuttgart. Jahr für Jahr ist MedicalMountains auf der Landesmesse mit einem Gemeinschaftsstand vertreten; erst bei der Medtec Europe, dann bei der T4M – Technology for Medical Devices. 2017 gab es zudem einen Abstecher zur MT Connect nach Nürnberg. Die Standortwahl ergibt sich aus den Rückmeldungen aus dem Netzwerk: „Wir sind dort, wo unsere Unternehmen sein möchten“, so Yvonne Glienke. Bedeutet über die Jahre gesehen:

  • 2013 27 m², 5 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2014 84 m², 9 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2015 42 m², 6 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2016 42 m², 7 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2017 80 m², 12 Mitaussteller (Nürnberg)
  • 2017 70 m², 6 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2018 119 m², 11 Mitaussteller (Stuttgart
  • 2019 119 m², 13 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2020 189 m², 20 Mitaussteller (Stuttgart)

Die Gemeinschaftsstände erfüllen einen doppelten Nutzen: Sie geben den beteiligten Unternehmen und Institutionen eine individuelle Plattform und spiegeln gleichzeitig die Stärke, Wirtschaftskraft und Qualität der MedicalMountains wider. Der Begriff ist zum Markenzeichen geworden, das dank der gemeinsamen Präsenzen immer weiter an internationaler Strahlkraft gewinnt: „Gemeinsam stark“ – sinnbildlicher und augenfälliger als auf Messen kann dieser Anspruch kaum werden.

Weitere Information zu Gemeinschafts-Messeständen

Tuttlingen – Über Qualität zu sprechen ist das eine. Sie auch zu praktizieren, etwas anderes. Im Juni 2018 hat sich die MedicalMountains GmbH für den Geltungsbereich „Aus- und Weiterbildung in der Medizintechnik“ nach ISO 9001:2015 zertifizieren lassen. Ein Meilenstein innerhalb der zehnjährigen Entwicklung der Organisation.

Seit ihrer Gründung widmet sich die MedicalMountains GmbH der fortlaufenden praxisnahen Wissensvermittlung. Was klein begann, beinhaltet mittlerweile mehr als 100 Einzelseminare und acht Zertifikatslehrgänge. Mit dem Programm ist auch die Verantwortung gewachsen, den Teilnehmern eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten zu können. Daher war der Schritt folgerichtig, sich dem ISO-Audit und dem neutralen Blick von außen zu stellen.

Vieles von dem, was über die Jahre aufgebaut worden war, passte bereits ins Konzept. „Die meisten Prozesse entsprachen schon den Anforderungen“, erinnert Alwin Reger, der sich federführend um das Projekt „ISO 9001“ gekümmert hat. „Aber wir haben noch viel Zeit investiert, uns in die Norm hineinzudenken und daraus konkrete Schritte abzuleiten.“ Bei einer Zertifizierung zählt eben nicht der gute Wille. Es geht um die gelebte Praxis. Und deren Ausgestaltung bisweilen schwieriger war als gedacht. Schien der eine Aspekt zu spezifisch, als dass er noch in einer Arbeitseinweisung hätte aufgenommen werden können, wurde auf der anderen Seite gegrübelt, wie mit Allerwelts-Gegebenheiten zu verfahren sei. Es kostete so mache Stunde, die richtige Balance zu finden.

Die Nervosität vor dem Tag X erwies sich als unbegründet, das Zertifikat wurde auf Anhieb zuerkannt. Auch das Überwachungs-Audit verlief glatt. Natürlich in beiden Fällen nicht ohne Verbesserungsvorschläge, was der Auditoren-Ehre geschuldet sein mochte, aber zu nachhaltigen Einsichten beigetragen hat. „Mehr als die Bestätigung hat uns das Hinterfragen bestehender Strukturen weitergebracht“, so Alwin Reger. Diese kritische (Selbst-)Distanz braucht es, wenn Qualitätsmanagement als fortlaufender Prozess betrachtet werden soll. Daher schmückt seit jenem Tag im Juni 2018 die Mitarbeiter ein unsichtbares Accessoire: die ISO-Brille. Durch sie wird gescannt, was auch immer in der Aus- und Weiterbildung geschieht. Und darüber hinaus: Das Denken in 9001-Maßstäben hat die gesamte GmbH erfasst. Im Blick bleibt, was Teilnehmern, Kunden und Partnern nutzt – auch und vor allem im Jubiläumsjahr.

Tuttlingen – 2020 feiert die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen. Unser Jubiläumsmotto lautet „Zukunft im Blick“ – was ergänzt werden könnte um „… und der Vergangenheit gewahr“. Denn der runde Geburtstag ist ebenso willkommener Anlass, auf die vergangene Dekade zu schauen. In den kommenden Wochen werden wir Ihnen Höhepunkte, Fakten und Geschichten aus zehn Jahren MedicalMountains vorstellen. Das erste Kapitel widmen wir unserem Newsletter.

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren, am 02. Februar 2012, ging die Newsletter-Ausgabe 1 auf die Reise. Die Themen: ExpertTables in der Region, Gemeinschaftsstand auf der Exposanità in Bologna, Innovation Forum Mikro- und Mikrosystemtechnologie, Deutsch-Russisches Medizinforum in St. Petersburg, Markteinstieg in Argentinien und Brasilien, die (damals noch so heißende) Messe MedTec Europe in Stuttgart. Seitdem haben 119 Newsletter ihre Leserschaft gefunden, und bis heute zählt der Empfängerkreis noch Dutzende „Abonnenten der ersten Stunde“. Nehmen wir an, dass selbst in Zeiten von Schnell-Scrollern und Quer-Lesern eine Minute rein bei den Texten verweilt wird. Dann haben sich die regelmäßigen Leser in den vergangenen acht Jahren doch ganze zwei Stunden mit dem Newsletter beschäftigt – und ungezählt muss bleiben, wie viel Zeit und Aufwand sich dadurch erspart haben …

Allein, mit den „News“ ist es so eine Sache. Irgendwann büßen sie den Nimbus des Neuen ein. Wenn ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten oder der Inhalt aller Welt bekannt geworden ist. Dann interessiert sich keiner mehr so recht für sie. Gleichwohl sind die Nachrichten von gestern wie kleine Leuchtfeuer, an denen entlang sich Entwicklungen und Trends verfolgen lassen. Zum Beispiel die EU-MDR.

  • Newsletter vom 15. Oktober 2012: “EU-Verordnung Medizinprodukte”
    “Auf europäischer Ebene soll eine neue EU-Medizinprodukte-Verordnung geschaffen werden, die die bislang vorhandenen Regelungen vereinheitlicht. Im Vortrag werden die jüngsten Neuerungen vorgestellt und im Teilnehmerkreis diskutiert. Die Referenten geben einen Ausblick auf die weiter zu erwartenden Entwicklungen und die Auswirkungen in der Praxis.”
  • Newsletter vom 10. Januar 2013: “Positionspapier”
    “MedicalMountains organisiert eine Gemeinschaftsaktion für die kleinen und mittelständischen Medizintechnikunternehmen der Tuttlinger Region, um die Folgen des neuen Gesetzesentwurfs der EU-Verordnung Medizinprodukte zu diskutieren. (…) Wir erwarten Ihre Beiträge, um wesentliche Veränderungen des Entwurfs zu bewirken.”
  • Newsletter vom 19. Mai 2015: “Zwischenstand zur Medizinprodukteverordnung.”
    “Seit gut zweieinhalb Jahren engagieren sich die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und MedicalMountains gemeinsam mit ehrenamtlichen Unternehmern aus der Branche für Nachbesserungen an der geplanten europäischen Medizinprodukteverordnung. Unser Einsatz hat sich in Teilen bereits als erfolgreich erwiesen. Viele unserer auch von Ihnen unterstützten Forderungen finden sich im aktuellen Entwurf der Verordnung wieder.”
  • Newsletter vom 08. Mai 2017: “MDR im Amtsblatt”
    “Am 05. Mai 2017 wurde die neue amtliche Fassung der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Zu welchen Maßnahmen Ihnen Medtech-Experten raten, erfahren Sie in einem speziell entwickelten Seminar in Tuttlingen. Unser Referent geht im Detail auf die neuen regulatorischen Anforderungen der Verordnung ein und zeigt auf, wie diese unter Wahrung der Übergangsfristen im eigenen Unternehmen umgesetzt werden können.”

Die weitere Entwicklung ist bekannt. Die Spur aus der Vergangenheit führt noch lange weiter ins Heute, Morgen und Übermorgen. Wir bleiben an den Themen dran und werden Sie weiterhin mit News versorgen – und damit Leuchtfeuer für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft setzen.

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Tuttlingen – Aus dem Bedarf heraus entstand die Idee. Was, wenn es einen Netzwerker, Unterstützer, Türöffner und Begleiter für die Medizintechnik gäbe? Einen Impulsgeber, der Unternehmen individuell und die Branche als Ganzes voranbrächte? Mit dem sich gemeinsam Zukunft gestalten ließe? Aus der Idee wurde Realität – und 2020 feiert die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen.

Ein Jubiläum ist stets willkommener Anlass, das Vergangene zu reflektieren. Bei der MedicalMountains GmbH lässt sich aus der Rückschau bereits ein Großteil der Vorausschau ableiten. Der im Gründungsjahr aufgenommene Bedarf nach Interessenvertretung, Verbundprojekten, Wissenstransfer, Weiterbildung oder Messepräsenzen und ist nach wie vor gegeben und weiterhin wachsend. Daran lehnt sich das Jahresmotto an: “Zukunft im Blick”.

“Wir möchten das Jahr nutzen, um mit den Unternehmen und Institutionen die wichtigen Themen und Handlungsfelder der kommenden Dekade zu identifizieren”, sagen die Geschäftsführerinnen Yvonne Glienke und Julia Steckeler. So auch bei der Jubiläumsveranstaltung, die am 09. Juli in der Tuttlinger Stadthalle stattfindet. Denn wenn sich aus der MedicalMountains-Geschichte ein Erfolgsrezept ableiten lässt, dann lautet es Dialog. “Der Austausch ist essentiell. Wir benötigen die Rückmeldung aus der Branche, was konkret gebraucht wird. Und wir müssen Impulse, die zum Beispiel aus der Forschung kommen, zurück in die Industrie spielen. Nur so können wir unserem Anspruch und Auftrag gerecht werden”, betonen Yvonne Glienke und Julia Steckeler. Entsprechend soll 2020 eine große Plattform für Kommunikation und Interaktion sein. Wie hierfür die einzelnen Programmpunkte des Jahres aussehen, wird fortlaufend über den MedicalMountains-Newsletter und über die Webseite mitgeteilt.