MedicalMountains

10 Jahre MedicalMountains

 

Aus dem Bedarf heraus entstand die Idee.
Aus der Idee wurde Realität – und 2020 feiert die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen.

„Social Distancing“ war das Gebot der Stunde, aber die Verbindung von persönlichem Austausch vor Ort und Interaktion im Netz überbrückte den virtuellen Abstand: Als hybrides Online-Event feierte die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen.

„Heute schaut man bundesweit auf diese Clusterinitiative“

Der JubiläumsTalk warf Schlaglichter auf die Entwicklung der Clusterorganisation und beleuchtete vor allem, welche Wege in die Zukunft sich abzeichnen – für die einzelnen Medizintechnik-Unternehmen und den Standort in Gänze. Rund 20 Gäste im Tuttlinger „MedicalMountains-Studio“ und mehr als 200 Zuschauer per Livestream verfolgten den kurzweiligen, informativen Abend.

Spot an, Kamera an, Film ab!

 

 

Mit freundlicher Unterstützung unserer Sponsoren

 

Bodenständigkeit, Kreativität, Fleiß und Investitionen in Innovationen bleiben Markenzeichen der Medizintechnik.

Guido Wolf, Minister für Justiz und Europa, bietet den MedicalMountains weitere Unterstützung und bleibt unser Wegbegleiter.

 

MedicalMountains vernetzt kleine und mittlere Unternehmen und ist Sprachrohr für die Medizintechnikbranche.

Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, unterstützt und begleitet uns gerne weiter.

 

Gerade jetzt ist die beste Zeit ein Bild der Zukunft zu entwickeln. Eine gemeinsame visionäre Entwicklung gibt Mehrwerte für die ganze Branche.

Gemeinsam kann man mehr bewegen als einzeln.

 

Peter Pakulat kündigt einzigartige Weltneuheit auf dem Innovation Forum Medizintechnik am 14.10.2020 an.

Mehr wollte er uns noch nicht verraten. Wir sind gespannt.

Bei der Fertigung von chirurgischen Instrumenten muss einiges geschehen. Automatisierung, clevere Kombinationen und ganzheitliche Lösungen sind gefragt. Digitalisierung, Individualisierung und KI sind die großen Trendthemen. Aber auch die internationale Sichtbarkeit soll durch MedicalMountains verstärkt werden. MedicalMountains soll Marke für die Branche werden. Silicon Valley kann für die Vermarktung der Branche als Vorbild dienen.

Die MedicalMountains-Geschäftsführerinnen Yvonne Glienke und Julia Steckeler begrüßten rund 20 Gäste im Tuttlinger „MedicalMountains-Studio“ und mehr als 200 Zuschauer per Livestream an den Monitoren. „Social Distancing“ war das Gebot der Stunde, aber die Verbindung von persönlichem Austausch vor Ort und Interaktion im Netz überbrückte den virtuellen Abstand. Beim ersten Blick zurück kam Guido Wolf zu Wort. Der Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg war 2010 als damaliger Tuttlinger Landrat einer der Gründerväter und Taufpaten: Die „schwäbische Bescheidenheit“ sei abgelegt und „MedicalMountains“ in Anlehnung an das „Silcon Valley“ ins Leben gerufen worden. Die mit dem ambitionierten Namen verbundenen Ziele seien erreicht worden, befanden die Gesellschafter der MedicalMountains GmbH in ihren Videostatements: „Heute schaut man bundesweit auf diese Clusterinitiative“, so stellvertretend die Einschätzung von Georg Hiltner (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Konstanz) – und für Talk-Gast Stefan Bär (Landrat Tuttlingen) habe sich MedicalMountains zum „Botschafter der Medizintechnik“ entwickelt. Thomas Albiez (Hauptgeschäftsführer Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg) sah messbare Erfolge, indem Medizintechnik-Unternehmen eine Stimme gegenüber Politik und Verwaltung erhielten, der Technologietransfer forciert und Qualifizierungsangebote vorgehalten würden. Am wichtigsten empfinde er jedoch, „in einer komplexen Welt eine Plattform zu schaffen, um Menschen zusammenzubringen“, um ihnen auch in schwierigen Zeiten zu sagen: „Ihr seid nicht allein.“

Das Fundament ist also gelegt, von dem aus in die Zukunft geblickt werden kann. Eine „visionäre Entwicklung“ regte Prof. Dr. Alfons Dehé (Institutsleiter Hahn-Schickard) an, „einen Thinktank der Medizintechnik-Branche“, der eine Roadmap für die weitere Entwicklung entwerfe. Die MedicalMountains sollten weltweite Sichtbarkeit bekommen – ein Gedanke, der im folgenden Unternehmer-Talk durchaus auf fruchtbaren Boden fiel. Die Etablierung der MedicalMountains als internationale Marke für den Medizintechnik-Standort und deren Unternehmen hätte einen globalen Stellenwert, war sich Simone Pajunk-Schelling (Geschäftsführende Gesellschafterin Pajunk GmbH Medizintechnologie) sicher. Christian Leibinger (Geschäftsführender Gesellschafter der KLS Martin Group) warb dafür, die MedicalMountains ebenso als attraktives Lebensumfeld für Arbeitskräfte zu vermarkten.

Für Carina Bertram (Geschäftsführende Gesellschafterin VBM Medizintechnik GmbH) zählte die Internationalisierung ebenso zu den „strategischen Hebeln“ der Zukunft wie Qualität und Innovationen. Der Fortschritt beschränke sich indes nicht auf Produkte, sondern beziehe Prozesse mit ein, so Bertram. Christian Leibinger erinnerte, dass es zunehmend schwieriger werde, disruptive Innovationen umzusetzen. Eine Lösung bestehe darin, hochwertige Produkte mit Serviceangeboten zu kombinieren. Was die Technologiefelder und Zukunftsprojekte anging, deckten sich die Ansichten auf dem Podium mit jenen der Zuschauer. Sie nannten in den Votings Digitalisierung und Künstliche Intelligenz als wichtigste Themen, die in den Unternehmen auf verschiedene Weise konkret angegangen werden: von Automatisierung und Robotik in der Produktion bis hin zur Lasertechnologie bei Diagnose und Behandlung. Ebenso deutlich wurde: Die Rahmenbedingungen sind alles andere als fortschrittsfreundlich. „Dass sinnloser Überregulierung Einhalt geboten wird und statt nutzloser Papierwerke wieder Kreativität, Innovation und Erfindergeist in den Vordergrund treten“, lautete daher ein Wunsch für die Zukunft. Aber auch „mehr Kooperation“ wurde des Öfteren genannt – ein Plädoyer dafür, dass dieser Gedanke noch wichtiger ist als vor zehn Jahren. Denn erfolgreiche Unternehmen haben neben einer guten Idee vor allem eines: Vernetzung. Diese wurde durch die MedicalMountains GmbH in der hybriden Veranstaltung auf ein neues Level gehoben.

Was bewegt die Medizintechnik-Branche gerade – und was bringt sie voran? Die Frage wird bei dem hybriden JubiläumsTalk der MedicalMountains GmbH am Donnerstag, 09. Juli aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Stimmen aus Politik und Unternehmen fließen ebenso in die Diskussion ein wie Einschätzungen der Online-Zuschauer: Der Abend wird zum aktuellen Gradmesser und Impulsgeber.
„Weniger Retrospektive, mehr Perspektive“: Diesem Leitgedanken sind die MedicalMountains-Geschäftsführerinnen Yvonne Glienke und Julia Steckeler seit den ersten Planungen zum zehnjährigen Bestehen gefolgt. Ausdruck davon ist das Jahresmotto „Zukunft im Blick“. Dessen Konnotation hat indes einen Wandel erfahren. Erst die weiterhin aufwendige Vorbereitung auf die europäische Medizinprodukte-Verordnung und konjunkturelle Abkühlung, dann die Folgen der Corona-Pandemie – Zukunft ist nicht mehr das, was sie vor ein paar Monaten noch war.

Über die Herausforderungen und Lösungsansätze tauscht sich live im Tuttlinger „IFC-Studio“ eine kleine, ausgewählte Runde an Talkgästen aus. Yvonne Glienke und Julia Steckeler sprechen vor den Kameras mit Carina Bertram (VBM Medizintechnik GmbH), Simone Pajunk-Schelling (PAJUNK GmbH Medizintechnologie) und Christian Leibinger (KLS Martin Group) unter anderem darüber, wie Zukunftsfelder definiert werden und Innovationen entstehen. Ein Plädoyer für kreatives Voraus-Denken hält Peter Pakulat. Der Gründer der Freigeisterei Hamburg, Bestsellerautor und Spezialist für Business Creativity ist aus der Hansestadt zum Interview zugeschaltet. Die Sicht politischer Entscheidungsträger bringt Landesminister Guido Wolf ein. Als ehemaliger Tuttlinger Landrat ist er „Mann der ersten Stunde“ der MedicalMountains GmbH. Er lässt deren Entwicklung mit seinem Amtsnachfolger Stefan Bär sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez Revue passieren – um daraus auch abzuleiten, welchen künftigen Stellenwert die Zusammenarbeit von Medizintechnik-Unternehmen hat.

Sowohl bei der technischen Umsetzung des JubiläumsTalks als auch der inhaltlichen Ausgestaltung wird die Messlatte hoch gesetzt. „Die Themen sollen auf möglichst breiter Basis diskutiert werden. Daher haben die Online-Zuschauer die Möglichkeit, das Stimmungsbild per Chat und Votings zu vervollständigen“, beschreiben Yvonne Glienke und Julia Steckeler das Konzept. „Wir freuen uns auf diese Interaktion, und natürlich auch auf die Reaktionen auf dieses neue hybride Format“ – oder doppelsinnig anders formuliert: „Wer mitreden möchte, sollte am 09. Juli unbedingt dabei sein.“

Am 09. Juli geht es um Information, Inspiration und vor allem Interaktion: Die Registrierung zur Online-Teilnahme am JubiläumsTalk der MedicalMountains GmbH ist geöffnet. Das innovative Konzept verspricht einige Aha-Momente – digital und ganz real.

Die vergangenen Monate haben das private wie geschäftliche Leben gründlich verändert. Vieles, was längst entschieden war, stand plötzlich wieder zur Disposition – so auch bei der MedicalMountains GmbH. „Ursprünglich hatten wir vor, das zehnjährige Bestehen mit unseren Gästen in der Stadthalle Tuttlingen zu feiern“, erinnern die Geschäftsführerinnen Yvonne Glienke und Julia Steckeler. Angesichts der unsicheren Situation musste eine Entscheidung getroffen werden: Die Veranstaltung komplett absagen? Verschieben? Oder ein neues Konzept suchen? Die Geschäftsführung hat sich für Letzteres entschieden – und mit dem hybriden JubiläumsTalk eine innovative Lösung gefunden. Sie verleiht dem Jahresmotto „Zukunft im Blick“ eine tiefere Bedeutung. „Stillstand soll und darf aber nicht die neue Normalität werden“, so Yvonne Glienke und Julia Steckeler. „Wir gehen voran und setzen ein Zeichen, wie Herausforderungen mit Kreativität und frischen Ideen begegnet werden kann.“

Gemeinsam nach vorn blicken und Perspektiven für die Medizintechnik-Branche entwickeln: Dies geschieht beim JubiläumsTalk mit Gästen vor Ort, zugeschalteten Interviewpartnern und vor allem mit den Online-Teilnehmern, die sich ab sofort kostenfrei für das Event registrieren können. Mit professioneller Unterstützung im Vorfeld und während der Übertragung bewegt sich der Livestream auf der Höhe des technisch Machbaren; multimediale Elemente sorgen für kurzweilige Momente. „Die Zuschauer sollen informiert, inspiriert und aktiv eingebunden werden“, beschreiben die Geschäftsführerinnen Glienke den Ablauf. „Statements aus dem Netz und Live-Umfragen fließen ein und geben den Diskussionen weitere Facetten.“ In der Summe werde der Abend einige Aha-Momente versprechen – „digital und ganz real“.

Die Vorzüge der analogen Welt verbinden sich mit den Möglichkeiten digitaler Medien: Die MedicalMountains GmbH feiert ihr zehnjähriges Bestehen am 09. Juli mit einem hybriden JubilöumsTalk – per Live-Stream, mit Gästen aus Wirtschaft und Politik, Interviews, Infotainment und interaktiven Elementen.

Die vergangenen Monate haben sowohl das private wie geschäftlichen Leben abrupt ausgebremst. Pläne mussten verworfen, Vorhaben eingefroren werden. „Stillstand soll und darf aber nicht die neue Normalität werden“, sagen die MedicalMountains-Geschäftsführerinnen Yvonne Glienke und Julia Steckeler. „Daher haben wir uns entschlossen voranzugehen und unser zehnjähriges Bestehen mit einem innovativen, hybriden Online-Format zu feiern“ – live vor Ort und weltweit im Netz, ebenso unterhaltsam wie informativ.

Aus dem IFC-Studio in Tuttlingen geht die MedicalMountains GmbH am 09. Juli auf Sendung. Beim JubiläumsTalk sind Gäste aus Wirtschaft und Politik dabei sowie weitere Interviewpartner zugeschaltet. Sie blicken auf eine Dekade MedicalMountains zurück, widmen sich aktuellen Branchenthemen und haben aber vor allem das Jahresmotto vor Augen: „Zukunft im Blick“. „Wir möchten das Event vor allem dazu nutzen, Handlungsfelder und Schwerpunkte für die kommende Arbeit der MedicalMountains GmbH zu erörtern“, blicken die Geschäftsführerinnen voraus. Die Online-Teilnehmer können per Chat und Umfragen ihre Standpunkte und Fragen einbringen. „Von dem Jubiläum soll ein Impuls, ein Signal ausgehen: Wir schauen nach vorn – mit und für die Medizintechnik-Branche“, so Yvonne Glienke und Julia Steckeler: „Zukunft wird gemeinsam gestaltet.“

Der JubiläumsTalk eröffnet Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, als Sponsor Teil des Events zu werden. Informationen zu den digitalen Beteiligungs-Paketen sind unter diesem Link erhältlich.

Tuttlingen – Verordnungen, Normen, Technologien und Prozesse: Wer in der Medizintechnik-Branche arbeitet, muss sich derzeit mit einigen Neuerungen beschäftigen – und gleichzeitig bestehende Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen im Blick behalten. Beide Aspekte umfasst das Weiterbildungsprogramm der MedicalMountains GmbH, seit es die Seminare und Lehrgänge gibt.

In regulierten Branchen wie der Medizintechnik gibt es etliche Leitplanken. Sie sind national eingefärbt, mal europäisch gestrichen, mal weltweit bunt: je nachdem, wohin die Reise gehen soll. Die Leitplanken sind aber gleichzeitig auch Schranken. Weiter darf, wer die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Die Unternehmen haben also links und rechts nur – im wahrsten Sinne – „eingeschränkten“ Spielraum, und vorn regelmäßig neue Hürden zu nehmen. In diesem Spannungsfeld vermitteln Weiterbildungen Orientierung, Perspektiven und die passenden „Schranken-Öffner“. Wissen und Wertschöpfung hängen immer enger zusammen.

Die Bedeutung von Wissenserwerb und -erneuerung war bei der MedicalMountains GmbH von Anfang ein Kernthema – das über die Jahre kontinuierlich gewachsen ist:

  • 2013 8 durchgeführte Seminare, 64 Teilnehmer
  • 2014 12 durchgeführte Seminare, 84 Teilnehmer
  • 2015 34 durchgeführte Seminare, 277 Teilnehmer | 1 Zertifikatslehrgang, 8 Teilnehmer
  • 2016 43 durchgeführte Seminare, 609 Teilnehmer | 4 Zertifikatslehrgänge, 22 Teilnehmer
  • 2017 60 durchgeführte Seminare, 807 Teilnehmer | 4 Zertifikatslehrgänge, 22 Teilnehmer
  • 2018 76 durchgeführte Seminare, 872 Teilnehmer | 6 Zertifikatslehrgänge, 44 Teilnehmer
  • 2019 94 durchgeführte Seminare, 1036 Teilnehmer | 8 Zertifikatslehrgänge, 53 Teilnehmer

Das Credo bei diesen und allen weiteren Veranstaltungen formuliert Alwin Reger, bei der Medical Mountains GmbH für den Bereich Weiterbildung verantwortlich, so: „Die Teilnehmer erhalten keine rein theoretischen Lehrstunden, sondern pragmatische, praxisnahe Lösungsansätze an die Hand. Das ist die Erwartung der Unternehmen an uns und daher unser Anspruch an das Programm.“

Die Weiterbildungen sind indes nicht nur breit gefächert, sondern auch verschieden tief gestaffelt. Bedeutet, dass sowohl Basics als auch Detailaspekte vermittelt werden. „Die Experten von heute sprechen wir mit Vertiefungsseminaren und spezifischem Know-how an“, sagt Alwin Reger, „die Experten von morgen mit Grundlagenseminaren und dem schrittweisen Aufbau von Wissen.“ Oder anders betrachtet: In den vergangenen Jahren ist in so manchem Seminar, Workshop und Lehrgang die Grundlage dafür gelegt worden, Wege zu ebnen und Schranken zu öffnen – und so Unternehmen in die Zukunft zu führen.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsangebot finden Sie hier.

 

Tuttlingen – Wenn es darum, internationale Sichtbarkeit zu schaffen und zu erhöhen, sind Messen nach wie vor ein geeignetes Mittel – wenngleich ein kostspieliges, wenn man allein unterwegs ist. Um gerade kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu erleichtern, standen Gemeinschaftsstände schon früh auf der Agenda der MedicalMountains GmbH. Vor sieben Jahren war die Premiere, und seither zählen die Messe-Auftritte im Verbund zu den jährlichen Angeboten.

Im Februar 2013, bei der damaligen MEDTEC Europa, war das Dach zwar war klein, unter dem sich die Mitaussteller sammelten, aber immerhin vorhanden. Präsenz auf einer Leitmesse zeigen, Interesse wecken, Gespräche führen, Kontakte knüpfen – all das war auch auf einer überschaubaren Standfläche möglich. Das Konzept war nicht neu, aber die Umsetzung bewusst : „Der Servicecharakter steht im Vordergrund“, sagt Yvonne Glienke, Geschäftsführerin der MedicalMountains GmbH. „Wir nehmen unseren Mitausstellern so viel Arbeit wie möglich ab, damit sie sich voll und ganz auf ihre Produkte, Dienstleistungen, Gäste und Kunden konzentrieren können.“ Diesem Credo ist das MedicalMountains-Team bis heute treu geblieben. Im Übrigen auch dem Standort Stuttgart. Jahr für Jahr ist MedicalMountains auf der Landesmesse mit einem Gemeinschaftsstand vertreten; erst bei der Medtec Europe, dann bei der T4M – Technology for Medical Devices. 2017 gab es zudem einen Abstecher zur MT Connect nach Nürnberg. Die Standortwahl ergibt sich aus den Rückmeldungen aus dem Netzwerk: „Wir sind dort, wo unsere Unternehmen sein möchten“, so Yvonne Glienke. Bedeutet über die Jahre gesehen:

  • 2013 27 m², 5 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2014 84 m², 9 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2015 42 m², 6 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2016 42 m², 7 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2017 80 m², 12 Mitaussteller (Nürnberg)
  • 2017 70 m², 6 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2018 119 m², 11 Mitaussteller (Stuttgart
  • 2019 119 m², 13 Mitaussteller (Stuttgart)
  • 2020 189 m², 20 Mitaussteller (Stuttgart)

Die Gemeinschaftsstände erfüllen einen doppelten Nutzen: Sie geben den beteiligten Unternehmen und Institutionen eine individuelle Plattform und spiegeln gleichzeitig die Stärke, Wirtschaftskraft und Qualität der MedicalMountains wider. Der Begriff ist zum Markenzeichen geworden, das dank der gemeinsamen Präsenzen immer weiter an internationaler Strahlkraft gewinnt: „Gemeinsam stark“ – sinnbildlicher und augenfälliger als auf Messen kann dieser Anspruch kaum werden.

Weitere Information zu Gemeinschafts-Messeständen

Tuttlingen – Über Qualität zu sprechen ist das eine. Sie auch zu praktizieren, etwas anderes. Im Juni 2018 hat sich die MedicalMountains GmbH für den Geltungsbereich „Aus- und Weiterbildung in der Medizintechnik“ nach ISO 9001:2015 zertifizieren lassen. Ein Meilenstein innerhalb der zehnjährigen Entwicklung der Organisation.

Seit ihrer Gründung widmet sich die MedicalMountains GmbH der fortlaufenden praxisnahen Wissensvermittlung. Was klein begann, beinhaltet mittlerweile mehr als 100 Einzelseminare und acht Zertifikatslehrgänge. Mit dem Programm ist auch die Verantwortung gewachsen, den Teilnehmern eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten zu können. Daher war der Schritt folgerichtig, sich dem ISO-Audit und dem neutralen Blick von außen zu stellen.

Vieles von dem, was über die Jahre aufgebaut worden war, passte bereits ins Konzept. „Die meisten Prozesse entsprachen schon den Anforderungen“, erinnert Alwin Reger, der sich federführend um das Projekt „ISO 9001“ gekümmert hat. „Aber wir haben noch viel Zeit investiert, uns in die Norm hineinzudenken und daraus konkrete Schritte abzuleiten.“ Bei einer Zertifizierung zählt eben nicht der gute Wille. Es geht um die gelebte Praxis. Und deren Ausgestaltung bisweilen schwieriger war als gedacht. Schien der eine Aspekt zu spezifisch, als dass er noch in einer Arbeitseinweisung hätte aufgenommen werden können, wurde auf der anderen Seite gegrübelt, wie mit Allerwelts-Gegebenheiten zu verfahren sei. Es kostete so mache Stunde, die richtige Balance zu finden.

Die Nervosität vor dem Tag X erwies sich als unbegründet, das Zertifikat wurde auf Anhieb zuerkannt. Auch das Überwachungs-Audit verlief glatt. Natürlich in beiden Fällen nicht ohne Verbesserungsvorschläge, was der Auditoren-Ehre geschuldet sein mochte, aber zu nachhaltigen Einsichten beigetragen hat. „Mehr als die Bestätigung hat uns das Hinterfragen bestehender Strukturen weitergebracht“, so Alwin Reger. Diese kritische (Selbst-)Distanz braucht es, wenn Qualitätsmanagement als fortlaufender Prozess betrachtet werden soll. Daher schmückt seit jenem Tag im Juni 2018 die Mitarbeiter ein unsichtbares Accessoire: die ISO-Brille. Durch sie wird gescannt, was auch immer in der Aus- und Weiterbildung geschieht. Und darüber hinaus: Das Denken in 9001-Maßstäben hat die gesamte GmbH erfasst. Im Blick bleibt, was Teilnehmern, Kunden und Partnern nutzt – auch und vor allem im Jubiläumsjahr.

Tuttlingen – 2020 feiert die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen. Unser Jubiläumsmotto lautet „Zukunft im Blick“ – was ergänzt werden könnte um „… und der Vergangenheit gewahr“. Denn der runde Geburtstag ist ebenso willkommener Anlass, auf die vergangene Dekade zu schauen. In den kommenden Wochen werden wir Ihnen Höhepunkte, Fakten und Geschichten aus zehn Jahren MedicalMountains vorstellen. Das erste Kapitel widmen wir unserem Newsletter.

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren, am 02. Februar 2012, ging die Newsletter-Ausgabe 1 auf die Reise. Die Themen: ExpertTables in der Region, Gemeinschaftsstand auf der Exposanità in Bologna, Innovation Forum Mikro- und Mikrosystemtechnologie, Deutsch-Russisches Medizinforum in St. Petersburg, Markteinstieg in Argentinien und Brasilien, die (damals noch so heißende) Messe MedTec Europe in Stuttgart. Seitdem haben 119 Newsletter ihre Leserschaft gefunden, und bis heute zählt der Empfängerkreis noch Dutzende „Abonnenten der ersten Stunde“. Nehmen wir an, dass selbst in Zeiten von Schnell-Scrollern und Quer-Lesern eine Minute rein bei den Texten verweilt wird. Dann haben sich die regelmäßigen Leser in den vergangenen acht Jahren doch ganze zwei Stunden mit dem Newsletter beschäftigt – und ungezählt muss bleiben, wie viel Zeit und Aufwand sich dadurch erspart haben …

Allein, mit den „News“ ist es so eine Sache. Irgendwann büßen sie den Nimbus des Neuen ein. Wenn ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten oder der Inhalt aller Welt bekannt geworden ist. Dann interessiert sich keiner mehr so recht für sie. Gleichwohl sind die Nachrichten von gestern wie kleine Leuchtfeuer, an denen entlang sich Entwicklungen und Trends verfolgen lassen. Zum Beispiel die EU-MDR.

  • Newsletter vom 15. Oktober 2012: “EU-Verordnung Medizinprodukte”
    “Auf europäischer Ebene soll eine neue EU-Medizinprodukte-Verordnung geschaffen werden, die die bislang vorhandenen Regelungen vereinheitlicht. Im Vortrag werden die jüngsten Neuerungen vorgestellt und im Teilnehmerkreis diskutiert. Die Referenten geben einen Ausblick auf die weiter zu erwartenden Entwicklungen und die Auswirkungen in der Praxis.”
  • Newsletter vom 10. Januar 2013: “Positionspapier”
    “MedicalMountains organisiert eine Gemeinschaftsaktion für die kleinen und mittelständischen Medizintechnikunternehmen der Tuttlinger Region, um die Folgen des neuen Gesetzesentwurfs der EU-Verordnung Medizinprodukte zu diskutieren. (…) Wir erwarten Ihre Beiträge, um wesentliche Veränderungen des Entwurfs zu bewirken.”
  • Newsletter vom 19. Mai 2015: “Zwischenstand zur Medizinprodukteverordnung.”
    “Seit gut zweieinhalb Jahren engagieren sich die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und MedicalMountains gemeinsam mit ehrenamtlichen Unternehmern aus der Branche für Nachbesserungen an der geplanten europäischen Medizinprodukteverordnung. Unser Einsatz hat sich in Teilen bereits als erfolgreich erwiesen. Viele unserer auch von Ihnen unterstützten Forderungen finden sich im aktuellen Entwurf der Verordnung wieder.”
  • Newsletter vom 08. Mai 2017: “MDR im Amtsblatt”
    “Am 05. Mai 2017 wurde die neue amtliche Fassung der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Zu welchen Maßnahmen Ihnen Medtech-Experten raten, erfahren Sie in einem speziell entwickelten Seminar in Tuttlingen. Unser Referent geht im Detail auf die neuen regulatorischen Anforderungen der Verordnung ein und zeigt auf, wie diese unter Wahrung der Übergangsfristen im eigenen Unternehmen umgesetzt werden können.”

Die weitere Entwicklung ist bekannt. Die Spur aus der Vergangenheit führt noch lange weiter ins Heute, Morgen und Übermorgen. Wir bleiben an den Themen dran und werden Sie weiterhin mit News versorgen – und damit Leuchtfeuer für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft setzen.

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Tuttlingen – Aus dem Bedarf heraus entstand die Idee. Was, wenn es einen Netzwerker, Unterstützer, Türöffner und Begleiter für die Medizintechnik gäbe? Einen Impulsgeber, der Unternehmen individuell und die Branche als Ganzes voranbrächte? Mit dem sich gemeinsam Zukunft gestalten ließe? Aus der Idee wurde Realität – und 2020 feiert die MedicalMountains GmbH ihr zehnjähriges Bestehen.

Ein Jubiläum ist stets willkommener Anlass, das Vergangene zu reflektieren. Bei der MedicalMountains GmbH lässt sich aus der Rückschau bereits ein Großteil der Vorausschau ableiten. Der im Gründungsjahr aufgenommene Bedarf nach Interessenvertretung, Verbundprojekten, Wissenstransfer, Weiterbildung oder Messepräsenzen und ist nach wie vor gegeben und weiterhin wachsend. Daran lehnt sich das Jahresmotto an: “Zukunft im Blick”.

“Wir möchten das Jahr nutzen, um mit den Unternehmen und Institutionen die wichtigen Themen und Handlungsfelder der kommenden Dekade zu identifizieren”, sagen die Geschäftsführerinnen Yvonne Glienke und Julia Steckeler. So auch bei der Jubiläumsveranstaltung, die am 09. Juli in der Tuttlinger Stadthalle stattfindet. Denn wenn sich aus der MedicalMountains-Geschichte ein Erfolgsrezept ableiten lässt, dann lautet es Dialog. “Der Austausch ist essentiell. Wir benötigen die Rückmeldung aus der Branche, was konkret gebraucht wird. Und wir müssen Impulse, die zum Beispiel aus der Forschung kommen, zurück in die Industrie spielen. Nur so können wir unserem Anspruch und Auftrag gerecht werden”, betonen Yvonne Glienke und Julia Steckeler. Entsprechend soll 2020 eine große Plattform für Kommunikation und Interaktion sein. Wie hierfür die einzelnen Programmpunkte des Jahres aussehen, wird fortlaufend über den MedicalMountains-Newsletter und über die Webseite mitgeteilt.