Vom Einzelstück zur Serie: Perspektiven der sinterbasierten additiven Fertigung

Datum

26.04.2022

Uhrzeit:

16:30

Ort:

Online

Die additive Fertigung von individualisierten Implantaten, Cages, Schädelplatten oder Schablonen hat ihren festen Platz in der Medizintechnik. Anders sieht es hingegen noch bei Bauteilen oder Komponenten aus, die in Serie, in einer validierten, wiederholgenauen Umgebung gedruckt werden sollen. Doch die Technik macht Fortschritte – und eröffnet so das Innovationspotenzial, auch klassische Instrumente mit neuen Geometrien und Funktionalitäten zu denken.

Bei dem MedTalk steht die sinterbasierte additive Fertigung, deren Möglichkeiten und Grenzen im Vordergrund. Prof. Dr. Carlo Burkhardt von der Hochschule Pforzheim stellt zunächst einen Vergleich von direkter und indirekter Additiver Fertigung auf und beleuchtet Anwendungsbereiche von Binder Jetting und Fused Deposition Modeling (FDM). Mike Schimmelpfennig von dem Start-up MetShape GmbH ergänzt das Spektrum, wo und wie Cold Metal Fusion (CMF) und Lithography-based Metal Manufacturing (LMM) zum Einsatz kommen können.

Anhand von grundlegenden Informationen zu den verschiedenen Verfahren und Beispielen aus der Praxis erhalten die Teilnehmer ein umfassendes Bild, auf welchen technologischen Stand sich die additive Fertigung aktuell bewegt und welche Perspektiven sich abzeichnen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können sich einen Eindruck davon verschaffen, mit welchen Methoden und Materialien sich bestehende Instrumente weiterentwickeln oder von Grund auf neu designen lassen.

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detaillierter Zeitplan

  • 26.04.2022  |  16:30   -  18:00

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