Mit Ticket-Code gratis zur MedtecLIVE
Mountains-Gemeinschaftsstand deckt ein umfassendes Spektrum an Kompetenzen ab

Stuttgart – Vom 05. bis 07. Mai findet in Stuttgart die MedtecLIVE statt. MedicalMountains GmbH und TechnologyMountains e.V. sind mit einen Gemeinschaftsstand dabei: Wer die Messe besuchen möchte, kann sich mit einem Ticket-Code den kostenfreien Zugang sichern.
Knapp 30 Mitaussteller präsentieren auf einer Fläche vorn rund 260 Quadratmetern ihre umfassenden Kompetenzen rund um die Medizintechnik – seien es Präzisions- und Messtechnik, Betriebsstoffe, Fertigungslösungen, Komponenten und Geräte, Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen, klinische Forschung, Logistik, Materialforschung, Sterilisation und Reinigung, Verpackungen, Informationssysteme, Simulation, Datenmanagement und Softwarelösungen.
Mit am Gemeinschaftsstand in Halle 3 / 3-216 dabei sind (in alphabetischer Reihenfolge):
- Armbruster GmbH
- B&W Engineering und Datensysteme GmbH
- Babtec Informationssysteme GmbH
- BBF Sterilisationsservice GmbH
- CAQ AG Factory Systems
- Carl Stahl Technocables GmbH
- Fischer System-Mechanik GmbH
- Grieshaber GmbH & Co. KG
- Ingenics AG
- KUMAVISION AG
- Kundisch GmbH & Co. KG
- KVT Bielefeld GmbH
- LGI Logistics Group International GmbH
- LPW Reinigungssysteme GmbH
- M&M Software GmbH
- Metecon GmbH
- Mikron Switzerland AG, Agno
- MTT GmbH
- novineon CRO GmbH
- osapiens for Medical Devices
- Paul Büetiger AG
- PeakAvenue GmbH
- PEKU Folien GmbH
- ROMESS Montage- und Prüfsysteme GmbH
- Staiger Federn
- OP CLEAN PACKAGING
- WEFA MedTec GmbH
- Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG
Die MedicalMountains GmbH stellt Besucherinnen und Besuchern ein Ticketcode zur Verfügung, der einen kostenfreien Eintritt zur MedtecLIVE ermöglicht. Der Code lautet 545011MTL26 und kann durch eine Registrierung unter diesem Link eingelöst werden.
Und: Auf besonders angenehme Weise können Kontakte und Informationen bereits am ersten ersten Messetag vertieft werden. MedicalMountains GmbH und TechnologyMountains e.V. laden am Dienstag, 05. Mai, auf 16:30 Uhr zum „Netzwerkabend Medizintechnik“ an den Gemeinschaftsstand ein. Zur besseren Vorbereitung wird um eine Anmeldung unter diesem Link gebeten.
Innovation Forum Medizintechnik: „Call for Proposals“ geöffnet
Bewerbungen für Kurzvorträge können bis zum 26. April eingereicht werden

Tuttlingen – Das nächste Innovation Forum Medizintechnik steht in den Startlöchern: Wer am 22. Oktober mit einem Vortrag über neuartige Entwicklungen und Aspekte vertreten sein möchte, kann sich jetzt bewerben. Eine Expertenjury wählt aus allen eingereichten Vorschlägen die Beiträge für das Programm aus.
Das Innovation Forum Medizintechnik macht zukunftsweisende Produkte und Prozesse sowie neuartige Verfahren und Materialien erfahrbar – und das bei verschiedenen Fokusthemen :
- Künstliche Intelligenz
- Robotik
- Virtual / Augmented Reality
- Nachhaltigkeit (Produktion / Verpackung / Prozesse)
- Digitalisierung / Smart Systems
- innovative Produktionsprozesse
- neuartige Fertigungsverfahren
- Materialien und Werkstoffe
- Oberflächentechnologien und Beschichtungen
- Additive Fertigung
- Reinigung von Medizinprodukten / Sterilgutversorgung
- Sensorik und Messtechnik
Bis 26. April können Abstracts (max. 1.700 Zeichen) für Kurzpräsentationen beim Innovation Forum eingereicht werden. Die Vortragssprache ist wahlweise Deutsch oder Englisch, die meisten Besucher sind jedoch deutschsprachig. Begrüßt werden Präsentationen zu den aufgeführten Fokusthemen, weitere innovative Vorschläge sind ebenfalls willkommen.
- Die Einreichungen erfolgen über ein Webformular; weitere Informationen unter diesem Link.
„Daten statt raten“: Digitale Potenziale heben!
Hightech für alle – Symposium zu Simulation und Data Analytics eröffnet Medizintechnik ein weites Feld an Möglichkeiten

Tuttlingen – Das Symposium rund um Simulation und Data Analytics in der Medizintechnik geht am 26. März in die nächste Runde: Anhand von Keynotes, Fachvorträgen und Talks können Unternehmen digitale Potenziale erkennen und für sich nutzbar machen – angefangen bei digitalen Zwillingen in der Produktentwicklung bis zu InSilico Clinical Data im Konformitätsbewertungsverfahren.
Erfüllen Medizinprodukte die in sie gesteckten Erwartungen? Verhalten sie sich wie beabsichtigt? Wie kann das Design optimiert werden? Diese und andere Fragen stellen sich Hersteller in regelmäßigen Abständen. Um Antworten zu finden, gibt’s den konventionellen Weg: Messen, testen, ausprobieren. Man kann aber auch den digitalen Ansatz wählen: Analysieren, modellieren, simulieren. Unternehmen haben einen Werkzeugkasten an Möglichkeiten zur Hand, um auf zeit- und kostensparendem Weg zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen, die klassische Ansätze wirkungsvoll ergänzen können. Davon zeichnet das Symposium anhand zahlreicher Beispiele ein aktuelles Bild.
„Daten statt raten“ geht dabei in die Breite als auch ins Detail. Die Themen decken ein weites Feld an Anwendungsszenarien und Einsatzmöglichkeiten ab; gleichzeitig werden ausgewählte Aspekte vertieft. Die erste Keynote von Prof. Dr. med. Sylvia Thun (Charité Universitätsmedizin Berlin) geht auf die Rolle interoperabler Datenräume ein: Sie bilden, so der Titel, das „Fundament für sichere und wirksame Data Analytics und Simulationen“. Der folgende Vortragsblock vermittelt spannende Erkenntnisse zum Computational Engineering mit Finite-Elemente-Methode (FEM) und Computational Fluid Dynamics (CFD), zu digitalen Twins in der Produktentwicklung und zu Ansätzen, die Wärmeentwicklung von Implantaten im MRT zu simulieren.
Dass die muskuloskelettale Simulation „Vom Labor in die Praxis durch KI“ gelangt, reflektiert Prof. Dr. Sebastian Dendorfer (Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg) in der zweiten Keynote des Tages. Im Anschluss wird aufgezeigt, was bereits durch InSilico Clinical Data im Konformitätsbewertungsverfahren möglich ist und wie die datenbasierte Modellierung von Stents gelingen kann. Die Klammer um das Programm bildet der letzte Vortrag: „Simulation und KI – zwei elementare Bausteine für die Zukunft der Medizintechnik.“ Beim Get-together lassen sich dann noch Gedanken austauschen – und ebenso neue Kontakte.
- „Daten statt raten“ beginnt am Donnerstag, 26. März um 09:30 Uhr in der Stadthalle Tuttlingen. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter diesem Link.
Olivér Várhelyi in Tuttlingen: Zuhören zahlt sich aus
EU-Kommissar erntet viel Applaus bei der regularia / Rund 320 Teilnehmer erleben eine gelungene Premiere

Tuttlingen – Rund 320 Premierengäste zählte die regularia in der Tuttlinger Stadthalle: Das neue Forum zu Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement der MedicalMountains GmbH in Kooperation mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg vermittelte viele Impulse – geprägt von dem Zweiklang „Praxis trifft Politik“ und „Politik trifft Praxis“, allem voran durch EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi.
Für Julia Steckeler, Geschäftsführerin der MedicalMountains GmbH, waren der erste Eindruck und das Fazit der regularia identisch: „Der Bedarf an Austausch, Klarheit und Orientierung ist groß“, zeigte sie sich mit der Resonanz auf das Forum mehr als zufrieden. Der Tag spiegle Regulatorik wider, wie sie „erlebt und gelebt“ werde, als Belastung wie auch als Chance. Das betraf zum einen das Verständnis und die konkrete Umsetzung in Unternehmen, sprich die Praxis – zum anderen die Wahrnehmung der Entscheidungsträger in Stuttgart, Berlin und Brüssel, also der Politik.
„Vom ersten Tag an hatten Sie recht“
„Es ist eine große Freude, Sie wieder hier zu haben.“ Als Julia Steckeler Olivér Várhelyi auf die Bühne bat, ging ihre Begrüßung nahezu im Applaus unter. Die Wertschätzung beruhte auf Gegenseitigkeit: Das Plenum honorierte die Schritte des Gesundheitskommissars, die Medizintechnik zu entlasten – er wiederum das Engagement und die Vorschläge aus der Industrie, Regularien besser als bisher zu gestalten. Letztes Jahr habe er an gleicher Stelle zugehört, so Olivér Várhelyi, und sein Versprechen gehalten, nicht mit leeren Händen zurückzukehren. Mit den damals gewonnenen Eindrücken und im Austausch mit weiteren Medizintechnik-Playern sei die Überzeugung gereift: „Vom ersten Tag an hatten Sie recht. Ihr Input hat die Basis für unsere Arbeit geschaffen.“
Europa muss seine führende Rolle zurückgewinnen
Diese Arbeit hat sich allen voran in dem MDR-Änderungsvorschlag der Kommission manifestiert. Ziele sind, Zertifizierungsverfahren schneller und planbarer zu machen, Bürokratie zu reduzieren und gleichzeitig die hohen Sicherheitsstandards zu erhalten. Olivér Várhelyi verwies darauf, dass ein besonderes Augenmerk auf kleine und mittlere Unternehmen gelegt werde, dem „Rückgrat der Branche“. Die Revision soll laut Kommission Einsparungen von rund 3,3 Milliarden Euro ermöglichen. Parallel dazu ist unter anderem eine Durchführungsverordnung für Benannte Stellen lanciert worden. Sie sollen die Konformitätsbewertung künftig in maximal 105 Tagen abschließen. Damit werde die Möglichkeit geschaffen, „sehr viel schneller auf den Markt zu kommen“, verglich Olivér Várhelyi die Zeitspanne mit den in den USA aufgerufenen 180 Tagen und der 120-Tage-Frist in China. Europa müsse seine führende Rolle zurückgewinnen: Verzögerungen im regulatorischen System dürften nicht dazu führen, dass Innovationen oder lebensrettende Technologien abwanderten. Vor diesem Hintergrund war es ihm ein Anliegen, zusätzliche Belastungen durch den AI-Act aufzuheben. Der Medtech-Sektor sei bereit für künstliche Intelligenz, die Regulierung aber noch nicht für Medizinprodukte. Er äußerte sich auch zum laufenden PFAS-Beschränkungsverfahren in der EU. „Der gesamte Bereich der Medizinprodukte sollte ausgenommen werden“, so die Ansage des Kommissars.
Große Zustimmung, jedoch auch „Aber“
„Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg“, bilanzierte Olivér Varhélyi. Die Zustimmung war ihm in der Feedback-Runde sicher, auch wenn in den Teilnehmer-Statements das eine oder andere „Aber“ zu hören war. Etwa bei der Aufhebung der fünfjährlichen Rezertifizierung – gut; der Entwurf habe indes Unschärfen, mit denen doch regelmäßige Überprüfungen angesetzt werden könnten. Ausweitung von „bewährten Technologien“ – zu begrüßen; vermisst werde noch eine nachvollziehbare Liste an Kriterien und die Einbeziehung niedriger Risikoklassen. Reduzierte Gebühren für Mikro- und Kleinstunternehmen – sehr hilfreich; allerdings bestehe die Gefahr, als wirtschaftlich unattraktiver Kunde keine Benannte Stelle mehr zu finden.
Mit Blick auf das weitere Verfahren hin zu einer „MDR 2.0“ zeigte sich Olivér Varhélyi zuversichtlich, dass Parlament und Rat ebenfalls schnell „liefern“ werden. Trotzdem brauche es weiter die Argumente und Unterstützung, seitens der Bundesregierung und letztlich aller Unternehmen: „Jetzt nicht nachlassen“, mahnte der Gesundheitskommissar: „Packen wir’s gemeinsam an.“
Für die Praxis …
Für die Praxis: Das Vortragsprogramm des Tages umfasste das Spektrum von Digitalisierung, AI-Act und Cybersecurity über Europäische Medizinprodukte-Verordnung (MDR), Material Compliance und Nachhaltigkeit bis zu internationalen Zulassungen. Ein Unternehmer-Beirat hatte aus den Vortragseinreichungen die Themenauswahl getroffen. Zahlreiche Referentinnen und Referenten kamen aus Medizintechnik-Unternehmen und vermittelten so pragmatische Ansätze auf Augenhöhe. Weitere Unterstützung konnte bei den mehr als 30 Ausstellern gefunden werden: bei Beratungsunternehmen, Laboren, Prüfgesellschaften, Benannten Stellen oder Anbietern digitaler Lösungen.
… und aus der Politik
Die eröffnende Videobotschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stellte die Weichen für die folgenden Diskussionen. Sie unterstrich den doppelten Stellenwert der Medizintechnik, für die Gesundheitsversorgung als auch für die Wirtschaftskraft und Beschäftigung. Dieses Zusammenspiel vertiefte Julia Steckeler im Eröffnungstalk mit zwei Gästen, die „Medizintechnik aus langjährigem Engagement und Erfahrung kennen“: Dr. Maria-Lena Weiss, unter anderem Berichterstatterin der CDU-Bundestagsfraktion für Medizinprodukte, sowie Andreas Glück, Europa-Abgeordneter in der Fraktion „Renew Europe“, Schattenberichterstatter für die MDR-Revision und als Chirurg „mandatsbegleitend jede Woche im Krankenhaus“. Dass sich bei der MDR etwas tut – für beide überfällig. 2017, als die Verordnung verabschiedet wurde, sei laut Andreas Glück der Gedanke mitgeschwungen, durch besonders strenge Regeln den Patienten etwas Gutes zu tun. Aber wie beim Handwerken gelte auch hier: „Nach fest kommt ab.“ Werden Standards immer stärker angezogen, bricht das System irgendwann. Maria-Lena Weiss blickte zudem auf kommende Spar-Diskussionen im deutschen Gesundheitswesen: Sie werde dagegenhalten, sollten sich negative Auswirkungen auf die Wertschöpfung der industriellen Gesundheitswirtschaft und deren Innovationspotenzial abzeichnen.
Weitere Produktabkündigungen wahrscheinlich
Beim nachmittäglichen Podiumstalk wurde das Bild mit den Perspektiven des Landes und Benannter Stellen komplettiert. Ministerialdirektor Michael Kleiner (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg) sah die MDR als Teil eines größeren Problems: Es gebe „eine Fülle an Regularien, die nicht miteinander abgestimmt sind.“ Sein Ministerium habe daher ein „EU-Frühwarnsystem“, um rechtzeitig auf neue Vorschriften zu reagieren. Mit Umsetzungshilfen, Förderinstrumenten oder Plattformen wie dem Forum Gesundheitsstandort BW unterstützt das Bundesland die Branche. Maßnahmen, die für Ministerialdirektorin Leonie Dirks (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg) durchaus ausgebaut werden könnten: „Geben Sie uns Hinweise, was brauchen Sie von uns?“, warb Leonie Dirks für den weiteren Dialog mit Unternehmen.
Zwischen „Regulierung und Industrie“ sah Julia Steckeler die Rolle Benannter Stellen angesiedelt. Werde die angestoßene MDR-Revision als Entlastung oder Verunsicherung wahrgenommen, fragte sie Gunnar Ullrich, Key Account Manager bei der DNV Medcert GmbH. Er sah die Deregulierung positiv, aber auch die Gefahr, in manchen Bereichen noch unter das Vor-MDR-Niveau zurückzufallen. Mit Blick auf die Übergangsfrist für Bestandsprodukte seien etliche Technische Dokumentationen noch nicht fertig, es gebe viele Terminverschiebungen seitens der Unternehmen. Weitere, kurzfristige Produktabkündigungen seien in einem nicht geringen Maße wahrscheinlich.
Impressionen & Re-Booking!
Fotos der ersten regularia sind unter diesem Link zu finden.
Und: Die zweite regularia findet am 02. März 2027 statt. Für Aussteller, die bereits dabei waren oder neu hinzukommen möchten, besteht die Re-Booking-Option mit günstigen Optionen – siehe unter diesem Link!
Video-Eindrücke von der regularia 2026:
Last Call: Auf zur regularia nach Tuttlingen!
Information, Kommunikation, Unterstützung: Es gibt viele gute Gründe für eine Teilnahme

Tuttlingen – In weniger als zwei Wochen öffnet die regularia ihre Pforten, der neue Frühjahrs-Branchentreff für Regulatory Affairs. Wer bis jetzt noch nicht über eine Teilnahme entschieden hat, dem seien ein paar gute Argumente an die Hand gegeben: Informationen an einem Ort, Kommunikation mit der Politik, Unterstützung in nahezu allen Bereichen.
Alle Informationen an einem Ort
Die regularia bündelt Themen, die Medizintechnik-Unternehmen unmittelbar betreffen. Die Umsetzung der MDR gehört unter anderem dazu, Material Compliance, internationale Zulassungen, Nachhaltigkeit, Software und AI Act, Digitalisierung von Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement. Was ansonsten auf verschiedene Formate und Termine verteilt ist, läuft hier an einem Ort und an einem Tag zusammen.
Kommunikation und Kontakte
Wo mehrere hundert Branchenakteure mit denselben Anliegen zusammenkommen, entstehen automatisch neue Kontakte. Neben den Vortrags- und Diskussionsrunden bleibt ausreichend Zeit, in den spontanen Austausch zu gehen. Bei solchen „Kaffeegesprächen“ entstehen nicht selten die besten Ideen und Erkenntnisse – was logischerweise eben vorrausetzt, auch persönlich vor Ort zu sein.
Impulse aus der und an die Politik
Über Regularien zu sprechen, ist die eine Seite. Die „Regelmacher“ in die Diskussion einzubeziehen, eine andere. Genau diese Möglichkeit eröffnet sich bei der regularia. EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi kommt nach Tuttlingen, beleuchtet aktuelle Entwicklungen und stellt sich Fragen. Sein Besuch unterstreicht seine Wertschätzung für die Branche – und den Stellenwert der regularia. Ebenso sind Leonie Dirks (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg) und Michael Kleiner (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg) dabei, um beim Podiumstalk die „Medizintechnik im Spannungsfeld von Regulierung, Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit“ zu reflektieren
Unterstützung für vielfältige Herausforderungen
Knapp 40 Aussteller haben ihre Plätze gebucht. Labore, Benannte Stellen, Anbieter von digitalen Lösungen, Partner für Produktentwicklung und -zulassung, CRO, Beratungsunternehmen oder Sprachdienstleister decken ein weites Feld an Unterstützung ab. Sie komplettieren einen Tag, um Fragen zu stellen – vor allem aber Antworten zu erhalten.
Es gibt also viele gute Gründe, am 03. März bei der regularia dabei sein. Daher:
- Alle Event-Infos sind unter diesem Link zu finden.
- Direkt zur Anmeldung geht’s über diesen Link!
Material Compliance: Die Konformität beginnt im Kleinsten
Alles andere als trockene Materie: Zertifikatslehrgang baut auf praxiserprobtem Erfahrungsschatz auf

Tuttlingen – Ob REACH, RoHS oder MDR: Gesetzliche und kundenspezifische Vorgaben machen es heute unerlässlich, dass Medizintechnik-Unternehmen genau wissen, welche Stoffe in welchen Konzentrationen in ihren Produkten zu finden sind. Der Zertifikatslehrgang „Material Compliance Manager“ macht fit für diese Aufgabe – mit Knowhow zu den Grundlagen und zur praktischen Umsetzung.
Die Konformität eines Medizinprodukts beginnt im Kleinsten. Bei den Atomen und Molekülen, aus denen sich die Stähle, Legierungen, Kunststoffe, Beschichtungen oder Farben zusammensetzen. Diese Bestandteile unterliegen teils sehr strengen Reglementierungen und Grenzwerten – und führen dennoch eher ein Schattendasein. Vielleicht liegt es daran, dass die „Materialien“ sich dem Blick entziehen. Wer mag zum Beispiel einem Stück Stahl schon ansehen, ob mehr als 0,1 Massenprozent Kobalt enthalten ist? Wobei die 0,1 Prozent schon nahezu gigantisch anmuten, wenn man den Vergleich zur geplanten PFAS-Beschränkung zieht. Hier wird über einen Grenzwert von 25 ppb für einzelne nicht-polymerische PFAS-Verbindungen diskutiert. Also 25 Teile pro eine Milliarde. Um das anschaulich zu machen: Stellen sich einen aus Zuckerwürfeln aufgebauten Kubus mit 10 Meter Kantenlänge vor. Darin sind 25 „PFAS-Zuckerwürfel“ versteckt. Die zu darin zu finden, ist eine knifflige Angelegenheit!
„Material Compliance“ ist also die elementarste Form der Konformität – und ist alles andere als eine „trockene Materie“. Das beweist der Zertifikatslehrgang: Referenten aus Medizintechnik-Unternehmen vermitteln anschaulich und praxisnah, welche Vorgaben bestehen und wie sie umgesetzt werden können. Was dabei klar wird: „Material Compliance“ ist kein Spartenthema, sondern umfasst viele Abteilungen. Angefangen bei Entwicklung und Materialwirtschaft bis Qualitätsmanagement und Regulatory Affairs, von Nachhaltigkeitsanforderungen bis zu internationalen Zulassungsverfahren. Abgerundet wird der Knowhow-Gewinn durch zwei Präsenztage am NMI (Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen), wo unter anderem analytische Methoden sowie deren Aus- und Bewertung im Fokus stehen.
Was der Zertifikatslehrgang beinhaltet:
- 21. April 2026 (online): Einstieg, Definition, Rollen und Pflichten | Rahmenbedingungen: EU-weite Richtlinien und Vorgaben (MDR, RoHS, REACH)
- 22. April 2026 (online): Rahmenbedingungen: EU-weite Richtlinien und Vorgaben (u.a. POP-Verordnung, Biozidprodukte, Verpackungen, etc.)
- 23. April 2026 (online): Schnittstellen zu Nachhaltigkeitsanforderungen (Kreislaufwirtschaft, Eco-Design, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz) | weitere Vorgaben wichtiger Märkte (USA, China RoHS, Tipps zum Umgang mit Regularien) | Mehrfachregulierungen und deren Auswirkungen | Material Compliance aus juristischer Sicht (gesetzliche Grundlagen, Folgen bei Nichteinhaltung)
- 19.Mai 2026 (Präsenz, Reutlingen): Umsetzung: Betroffene Bereiche und Prozesse im Unternehmen, Risikomanagement, Beschaffungsprozess, Produktentwicklungsprozess, Biokompatibilität, Change-Management | Material Compliance-Prozesse | Stakeholder | Compliance
- 20. Mai 2026 (Präsenz, Reutlingen): Scoping & Quellen: Wichtige Quellen für Vorgaben, relevante Datenbanken, Bewertung von Änderungen von Richtlinien oder Vorgaben, Konsultationen | Nachweise & Berechnung: Berechnungsgrundlagen (REACH, RoHS, MDR) | Analytik: Methoden, Aus- und Bewertung
Welche Nachlässe es gibt:
- 10 % für Nutzer des MedicalMountains-Vorteilspakets Med Alliance
- 10 % Frühbucherrabatt bei einer Anmeldung bis zu 4 Wochen vor Beginn
- bis zu 70 % ESF-Förderung für Unternehmen bzw. Teilnehmer aus Baden-Württemberg
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit:
- sind unter diesem Link zu finden!
Neue Impulse für digitale Innovation
25 Akteure an Bord: Der European Digital Innovation Hub (EDIH) Südwest geht in die zweite Förderphase

Tuttlingen – Der European Digital Innovation Hub (EDIH) Südwest geht in die zweite Förderphase und setzt seine Unterstützung von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen im Südwesten bei der Digitalisierung fort. Hinzu kommen neue Schwerpunktthemen wie „Grüne KI“ und „Höchstleistungsrechnen für KI“.
Künstliche Intelligenz (KI) hat eine neue industrielle Revolution ausgelöst. Wertschöpfungs- und Lieferketten befinden sich im Umbruch – was von allen Beteiligten verlangt, ihre digitalen Kompetenzen deutlich auszubauen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat der EDIH Südwest in den vergangenen drei Jahren ein umfassendes Dienstleistungsangebot gebündelt. Mehr als 500 Unternehmen und Einrichtungen nahmen in dieser Zeit individuelle Services in Anspruch – von der niederschwelligen KI-Schulung über den Test von neuen digitalen Technologien bis zur Entwicklung von Prototypen. In der EU-geförderten zweiten Phase kann der EDIH Südwest nun sowohl die etablierten Strukturen als auch sein Angebot weiter ausbauen.
Der EDIH Südwest steht dabei allen Branchen offen, mit einem Fokus auf den zentralen Industriezweigen Südwestdeutschlands: Automotive, Gesundheit, Produktion sowie den öffentlichen Sektor. Überall dort, wo KI-Systeme praktisch mit der Welt interagieren, sind Sensoren unverzichtbar. Mit seinem Schwerpunkt auf „intelligenten Sensorsystemen mit Edge-KI“ unterstützt der EDIH Südwest hier entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Chipentwicklung über den Einsatz von KI in Produkten bis hin zu Innovationen in Geschäftsmodellen. Diese vollständige Abdeckung ist Alleinstellungsmerkmal des EDIH Südwest – nur wenige europäische EDIHs können diese Bandbreite abdecken.
In der zweiten Förderphase kommen nun neue Schwerpunktthemen im Bereich künstliche Intelligenz wie „Grüne KI“ und „Höchstleistungsrechnen für KI“ hinzu. Um eine maximale Wirkung zu erzielen, adressiert der EDIH Innovations- und Wachstumstreiber auf allen Ebenen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Gründerinnen und Gründer sowie den öffentlichen Sektor.
25 Akteure unter Koordination von Hahn-Schickard stehen hinter dem EDIH Südwest. Sie bieten ein breites Angebot an Dienstleistungen und Technologien, mit direktem Zugang zu Innovationsinfrastrukturen wie KI-Fabriken und Test- und Experimentierfeldern. Alle Akteure können dabei auf langjährige Erfahrung sowie einschlägige Expertise in den Bereichen Beratung, Fortbildung und Technologietransfer oder auch Gründungsfinanzierung und Fördermittelbeschaffung zurückgreifen.
Ziel des EDIH Südwest ist es, als zentrale Anlaufstelle bei der digitalen Transformation zu unterstützen, Zusammenarbeit zu stärken und so die Digitalisierung in der Region maßgeblich voranzutreiben. Zeitgleich sollen auch Kooperationen mit anderen europäischen Regionen angestoßen werden.
- Weitere Informationen unter https://www.edih-suedwest.de.
Besuch setzt Signal: EU-Kommissar Olivér Várhelyi kommt zur regularia
Unterstützung ganzheitlich gedacht: Forum vereint mehr als 20 Fachvorträge, 35 Aussteller und unzählige Gespräche

Tuttlingen – Die regularia feiert Premiere: Das Forum der MedicalMountains GmbH in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg rund um Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement in der Medizintechnik wartet am 03. März mit einem umfangreichen Programm auf – und mit hohem Besuch, denn EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhely ist wieder in Tuttlingen zu Gast.
„Seine Teilnahme setzt ein klares europäisches Signal für die Bedeutung der Medizintechnik“, betont MedicalMountains-Geschäftsführerin Julia Steckeler. Im vergangenen Jahr hatte Olivér Várhelyi bereits das mittelständisch geprägte Medizintechnik-Cluster mit dessen Stärken und Herausforderungen kennengelernt. Diese Erkenntnisse dürften mit in den Kommissions-Entwurf eingeflossen sein, die europäische Medizinprodukte-Verordnung MDR von bürokratischem Ballast zu befreien, ist Julia Steckeler überzeugt.
„Die regularia fokussiert die Herausforderungen von heute und gibt den Medizintechnik-Unternehmen unmittelbare Unterstützung“, umreißt Julia Steckeler die Stoßrichtung. Mehr als 20 Fachvorträge widmen sich den Themenfeldern MDR, Digitalisierung und künstliche Intelligenz, internationale Zulassungen, Material Compliance sowie Nachhaltigkeit. In der begleitenden Ausstellung stellen Labore, Benannte Stellen und spezialisierte Dienstleister ihre Angebote an die Branche vor. Olivér Várhelyi hält die Keynote und geht mit Julia Steckeler in den Keytalk. Bei der Diskussionsrunde sind Ministerialdirektorin Leonie Dirks (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg), Ministerialdirektor Michael Kleiner (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg) und Gunnar Ullrich (DNV MEDCERT GmbH) auf der Bühne. Das Programm unterstreicht für Julia Steckeler auch: „Wir denken Unterstützung ganzheitlich. Hier gehen sämtliche Akteure der Medizintechnik in den Austausch, von den höchsten politischen Entscheidungsträgern bis zu hin den Machern an der Werkbank.“ Vor diesem Hintergrund gehe von der regularia ein deutliches Signal aus: „Sie alle verfolgen dieselben Ziele. Es geht um den Erhalt und Ausbau der Medizintechnik als europäische Leitindustrie, um eine zukunftsgewandte Patientenversorgung mit sicheren, leistungsfähigen bewährten und innovativen Medizinprodukten.“
- Die regularia wird am 03. März um 09:00 Uhr in der Tuttlinger Stadthalle eröffnet. Noch bis einschließlich 08. Februar können Besuchertickets zum regulären Preis gebucht werden, danach gilt der Late-Bird-Tarif. Weitere Informationen unter diesem Link.
regularia: Buchen, bevor die „Late Birds“ flattern
Noch bis zum 01. Februar gilt der reguläre Teilnehmer-Tarif / Letzte Chance für potenzielle Aussteller

Tuttlingen – Das Programm steht, letzte Ausstellerplätze werden vergeben – und ab dem 01. Februar gilt der „Late Bird“-Tarif für Teilnehmer: Wer beim neuen Regulatorik-Forum regularia Anfang März seine Kompetenzen präsentieren oder zum regulären Preis als Besucher dabei sein möchte, sollte sich bald entscheiden.
Veranstaltet von der MedicalMountains GmbH in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, wendet sich das Symposium an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte aus Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement und angrenzenden Bereichen. Der Tag vermittelt ihnen Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Tipps zur Umsetzung, Einblicke in Unterstützungsangebote, Austausch mit Unternehmen, Dialog und Diskussion mit politischen Entscheidungsträgern. Die regularia bildet ab, wie jedes einzelne Unternehmen und die gesamte Branche Hürden nehmen kann und in Bewegung Richtung Zukunft bleibt.
Die Vorträge bei der regularia bewegen sich eng an der Praxis und widmen sich den Schwerpunkten
- MDR,
- Digitalisierung von Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement,
- Material Compliance,
- Nachhaltigkeit und Green Deal,
- Cyber Security, Software und AI Act sowie
- internationale Zulassungen.
Davor und dazwischen finden der Key- und Podiumstalk statt. Bei ihnen vermitteln Industrie, Politik und Benannte Stellen Stimmungsbilder zu den „Hot Topics“ der Medizintechnik – Fragen, Ideen und Anmerkungen der Teilnehmenden sind dabei ausdrücklich willkommen.
Aussteller in spe aufgepasst …
Wer das Innovation Forum Medizintechnik kennt, hat bereits ein Bild im Kopf, wie die begleitende Ausstellung bei der regularia aussieht: Im Foyer präsentieren Dienstleister, Lösungsanbieter, Labore und Benannte Stellen ihr Portfolio. Die Angebote docken an Vortragsthemen an oder beleuchten weitere Aspekte – runden das regularia-Paket ab, Herausforderungen nicht allein bewältigen zu müssen. Interessierte können sich noch Flächen sichern, das Buchungsfenster für Aussteller schließt sich aber. Daher: Rechtzeitig anmelden und dabei sein – weitere Informationen sind unter diesem Link zu finden.
… und Besucher:
Für Besucher gibt es keine harte Deadline, allerdings ändert sich die Preisstufe bald. Bis zum 01. Februar sind regularia-Tickets zum regulären Preis zu haben. Danach gilt bis einschließlich des Veranstaltungstags der „Late Bird“-Tarif. Wer also 50 Euro sparen möchte, sichert sich in den kommenden Tagen unter diesem Link sein Ticket fürs Forum.
Wissen zahlt sich aus: Das Weiterbildungsjahr 2026
17 Zertifikatslehrgänge und mehr als 110 Seminare decken alle relevanten Felder der Medizintechnik ab

Tuttlingen – In einer Zeit der Veränderungen ist Wissen die nachhaltigste Investition – in Menschen, in Unternehmen und in die Zukunft der Medizintechnik. Vielfältige Möglichkeiten dafür bietet das Weiterbildungsprogramm 2026 der MedicalMountains GmbH mit 17 Zertifikatslehrgängen und mehr als 110 Seminaren.
Das Angebot deckt alle relevanten Themenfelder der Medizintechnik ab: von Qualitätsmanagement, Regulatory und Clinical Affairs über internationale Zulassungen, rechtliche Vorgaben und Validierungen bis hin zu Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz. In Kürze folgt ein umfassender Lehrgang zum AI-Manager in der Medizintechnik. Ergänzend zum Programm steht außerdem ein erstes E-Learning-Angebot zur Verfügung – für flexibles Lernen unabhängig von Zeit und Ort.
Eine Übersicht aller Seminare und Zertifikatslehrgänge kann online unter diesem Link eingesehen werden. Welche Angebote in der kommenden Zeit auf der Agenda stehen, darüber informiert der Terminkalender unter diesem Link.
Vorteil für Frühbucher: Bei Anmeldungen bis drei Wochen vor Seminarbeginn bzw. vier Wochen vor Lehrgangsstart wird ein Nachlass in Höhe von 10 Prozent gewährt. Dieser Rabatt kann beispielweise noch mit der ESF-Förderung für Unternehmen und Beschäftigte in Baden-Württemberg kombiniert werden.
Für weitere Informationen steht das MedicalMountains-Weiterbildungsteam zur Verfügung:
- Tamara Großmann
+49 7461 969721-65
grossmann@medicalmountains.de - Denise Zimmermann
+49 7461 969721-61
zimmermann@medicalmountains.de