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5 results for "Vermarktung".

Post: MedicalMountains erhält Fördermittelbescheid für Projekt zur innovativen Cluster-Vermarktung

TUTTLINGEN - Ministerialdirektor Guido Rebstock hat am vergangenen Freitag, 25. September, in Tuttlingen einen Förderbescheid an die Clustermanagementorganisation für die Medizintechnik, MedicalMountains, überreicht. Das Gesamtbudget beträgt 365.350 Euro, wovon das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württembergs über drei Jahre die Hälfte mit EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) finanziert. „Es ist großartig, zu den ganz wenigen Clusterinitiativen in Baden-Württemberg zu gehören, die gefördert werden“, freute sich Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG.   Die Tuttlinger MedicalMountains AG ist eine von neun geförderten Initiativen in Baden-Württemberg, die im Rahmen einer Clusterförderung einen Zuschlag erhalten haben. Ministerialdirektor Rebstock gratulierte MedicalMountains AG in der Geschäftsstelle in Tuttlingen.   Mit der Förderung wird das Projekt „MedicalMountains international! Innovative Cluster-Vermarktung zum Ziel der nachhaltigen Cluster-Internationalisierung“ umgesetzt. Dabei werden innovative Marketinginstrumente entworfen und erprobt, die die Bekanntheit und Attraktivität des MedicalMountains Medizintechnik-Clusters weltweit steigern: Das Cluster ist zu 90 % durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt – insbesondere diese benötigen eine erhöhte weltweite Aufmerksamkeit, um als innovationskräftige internationale Kooperationspartner gefragt zu sein. Zu den geplanten Vermarktungs-Instrumenten zählen die Umsetzung einer Cluster-App, die Ausrichtung eines Fachpressetages sowie die Entstehung eines Cluster-Films.

Post: MedicalMountains zieht Erfolgsbilanz nach Ausstellung auf der Medica in Düsseldorf

Tuttlingen, 22.11.2016 - Im November schaut die internationale Fachwelt der Gesundheitswirtschaft auf die MEDICA - die weltgrößte Messe der Medizinbranche und die international führende Zuliefererfachmesse COMPAMED  in Düsseldorf. An vier Tagen treffen sich dort täglich mehr als 35.000 Besucher und Aussteller aus dem globalen Medizintechnik-Business. Unter den Ausstellern befindet sich auch die in Tuttlingen ansässige Clusterinitiative MedicalMountains.   „Die Messe ist für uns uns die ideale Plattform auf geballtem Raum mit einer Vielzahl unserer Cluster-Aktuere und zahlreichen Partnern aus aller Welt über neue Technologien, Trends und die allgemeine Entwicklung der Branche zu sprechen“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. „In Düsseldorf wurden dieses Jahr der Grundstein für mehrere neue branchenrelevante Projekte aus den Bereichen Innovation und Vermarktung und eine noch engere Zusammenarbeit mit den Unternehmen gelegt“, freut sie sich über den Erfolg der Messebeteiligung.   Neben zukunftsträchtigen Technologietrends wie die Digitalisierung oder die additive Fertigung ist gegenwärtig vor allem die neue europäische Medizinprodukteverordnung ein zentrales Thema der Branche. Die damit verbundene Einführung von sehr umfassenden Kontrollverfahren bei der Entwicklung, Herstellung und Überwachung von Medizinprodukten stellt gerade kleine Unternehmen vor große kapazitäre Herausforderungen.   MedicalMountains begleitet diesen Prozess und die Unternehmen schon seit Beginn des Gesetzgebungsverfahrens in 2012. Spätestens im 2. Quartal 2017 ist mit einer Veröffentlichung der neuen Verordnung im Amtsblatt der Europäischen Union zu rechnen. Daher lud die Clusterinitiative auch auf der Messe zur Informationsveranstaltung ein. Vor ausgebuchtem Saal gaben Dr. Jan Henning Martens und Dr. Hendrik Thies von der Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen & Partner einen praxisnahen Überblick über die neuen Regelungen. Außerdem erläuterte Arjan Stok von Stoq Management Services die jeweiligen Auswirkungen auf die Medizintechnikunternehmen anhand konkreter praktischer Anwendungsbeispiele.   „Im Cluster laufen die Vorbereitungen auf die neue Verordnung bereits auf Hochtouren“, betont Glienke die Dringlichkeit, rechtzeitig auf das was kommt zu Reagieren. „Auch unser Angebote zur Unterstützung werden gerne und gut angenommen“.

 

Post: 6. Innovationsforum für Medizintechnik: Mehr als 200 Industrievertreter diskutierten Trends

30.10.2014 Die Medizintechnik entwickelt sich rasant weiter. Wie rasant, das wurde während des 6. Innovationsforums in Tuttlingen deutlich: Miniaturisierung, intelligente Implantate, smarte medizinische Systeme, neurotechnische Mensch-Maschine-Schnittstellen, RFID-Technologie im OP – der Fortschritt kennt viele Treiber. Zunehmend komplexere Projekte fordern also die hiesigen Unternehmen in vielfältiger Weise. Während des 6. Innovationsforums Medizintechnik in der Stadthalle in Tuttlingen wurde aber auch deutlich: Die Herausforderungen bergen gleichzeitig Chancen für jene, die an innovativen Lösungen und Produkten arbeiten. Wenn sie sich gut vernetzen, wenn die Stärken des lokalen Clusters genutzt werden und wenn im Innovationsprozess früh die Vermarktung, insbesondere das Erlöspotenzial, bedacht werden. Weit mehr als 200 Experten aus Unternehmen, Wissenschaft und Verbänden machten die 6. Auflage des Forums zu einer hochkarätigen Leuchtturm-Veranstaltung. Eingeladen hatten die Tuttlinger Clusterorganisation MedicalMountains AG, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Technologieverbund TechnologyMountains. Begleitet wurde dieser Veranstaltung mit einer Ausstellung von mehr als 30 Medizintechnikunternehmen aus dem europäischen In- und Ausland. Dr. Harald Stallforth, Vorsitzender der TechnologyMountains, nannte das Innovationsforum „mittlerweile unverzichtbar“. Neben Austausch und Branchenausblick sei vor allem der Kontakt zu klinischen Anwendern wertvoll. Als ehemaliger Aesculap-Vorstand benannte er drei Bereich als Haupthandlungsfelder: Kosteneffiziente Produktion, Produkte und Lösungen zur Senkung der Prozesskosten in Kliniken und kosteneffiziente Genehmigungsverfahren. IHK-Präsident Dieter Teufel nutzte die Gelegenheit, für die duale Ausbildung zu werben. „Die Lehre muss wieder mehr Wertschätzung erfahren. In den heimischen Unternehmen kommt man auch ohne Studium raus in die Welt.“ Und schließlich wisse er aus vielen Beispielen: „Wenn ein guter Mitarbeiter dann doch noch studieren möchte, unterstützen ihn die Unternehmen dabei nach Kräften.“ Landrat Stefan Bär nannte es in der heutigen, hochkomplexen Zeit unabdingbar, dass man in der Region voneinander lerne: „Und selbst wenn man nur erkennt, dass man etwas anders als andere machen muss, ist das schon ein Gewinn.“ Die Teilnehmer bestätigten aus ihrer praktischen Erfahrung heraus, wie wichtig die Teilnahme am Innovationsforum ist und dass es ohne Zusammenarbeit nicht mehr gehe: „Durch die gute Vernetzung und die Teilnahme an den Verbundprojekten von MedicalMountains und TechnologyMountains haben wir Produkte generiert, die wir alleine nie hätten umsetzen können“, sagte Uwe Stoll, Segmentleiter Technische Federn und Medizintechnik bei der Carl Haas GmbH in Schramberg. Guntmar Eisen, Geschäftsführer der Paradigm Spine GmbH in Wurmlingen, stellte fest: „Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Unternehmen feststellen, dass es alleine nicht mehr geht.“ Da sei es wesentlich cleverer, beizeiten die Vernetzung voranzutreiben: „Wir haben hier beim Innoforum ganz konkret neue Partner gefunden, mit denen wir gut zusammenarbeiten.“ Prof. Dr. Roland Zengerle, Leiter des Instituts für Mikro- und Informationstechnik (HSG-IMIT) in Villingen-Schwenningen, gab einen tiefen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte, bei denen zahlreiche heimische Unternehmen eingebunden sind. So ist die Ausstattung chirurgischer Instrumente mit RFID-Chips gerade ein Megathema, ebenso wie die elektronische Regelung von Orthesen. „Nicht jedes neue Produkt wird eine Innovationsprämie beim Preis erzielen können“ formulierte es Hans-Peter Bursig als Vertreter des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie. Neue Wettbewerber aus den BRIC-Staaten auf dem Weltmarkt und zunehmende komplexere Zulassungen in allen Einzelmärkten würden die Ressourcen der Unternehmen strapazieren. Deshalb auch der Rat von ihm: „Netzwerken ist das probate Mittel, diesen Anforderungen gerecht zu werden.“ Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG, freute sich über die neue Rekordbeteiligung und die angeregten Diskussionen der Teilnehmer untereinander: „Unsere Botschaft, dass die Unternehmen der Region sich vernetzen müssen, und die Angebote, in Verbundprojekten gemeinsam an einer erfolgreichen Zukunft zu arbeiten, treffen auf fruchtbaren Boden.“

Post: MedicalMountains zum EU-Entwurf der Medizinprodukteverordnung

MedicalMountains zum EU-Entwurf der Medizinprodukteverordnung: Veränderungen in der Medizintechnik - Deutsche Innovationskultur gefährdet   Nach langem Ringen liegt seit Mai der endgültige Entwurf der neuen Medizinprodukteverordnung der Europäischen Union vor und die Verabschiedung ist absehbar. Doch bereits im Vorfeld sind deutliche Verschärfungen für die Medizintechnikbranche in Kraft getreten.   Eine durch die MedicalMountains AG, die Clusterorganisation für die Medizintechnik, und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg durchgeführte Umfrage bei den Unternehmen zeigt das ernstzunehmende Ausmaß bereits eingetretener Veränderungen in der Branche. Die Umfrage wurde an rund 500 Unternehmen der Medizintechnikbranche versandt. Hauptsächlich sind diese in der Region Tuttlingen angesiedelt, aber auch in der sonstigen Region Schwarzwald-Baar-Heuberg sowie in den angrenzenden Regionen und in ganz Baden-Württemberg. Insgesamt haben 121 Unternehmen an der Befragung teilgenommen. „Diese Rücklaufquote lässt ein gutes Ergebnis der allgemeinen Stimmungslage der Branche zu“, so Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG.   Nach den Ergebnissen der Umfrage zeigt sich, dass sich für viele Medizintechnikunternehmen schon jetzt eine deutlich verschärfte Situation eingestellt hat und bereits jetzt weniger Neuprodukte in den Markt eingeführt werden. „Die erhöhten regulatorischen Anforderungen bremsen die Innovationskraft der Branche drastisch aus“, so Yvonne Glienke. Steigende Kosten, strengere Auflagen, erheblich verlängerte Zulassungszeiten, erhöhter Personal- und Zeitaufwand führten zu weniger Produktivität und Produktvielfalt. Verzögerte Markteintritte durch verlängerte Zulassungszeiten zögen Wettbewerbsnachteile nach sich.   „Sinkende Umsätze bei deutlich erhöhten Kosten schwächen mittel- und langfristig die Wirtschaftskraft besonders der kleinen und mittelständischen Unternehmen und führen zu stagnierenden und reduzierten Investitionen“, blickt Glienke in die Zukunft.   Bei 35 Prozent der antwortenden Unternehmen wurde bereits ein unangekündigtes Audit durch die sogenannte „benannte Stelle“, wie beispielsweise MDC, DQS, TÜV oder Dekra durchgeführt. Dafür seien Mehrkosten von rund 8.000 Euro entstanden. Die Kosten für reguläre Audits seien seit 2014 zusätzlich um durchschnittlich 43 Prozent gestiegen. Außerdem hätten im letzten Jahr 62 Prozent der Unternehmen zusätzliches Personal eingestellt, um das Qualitätsmanagement und die Produktzertifizierungen aufrechterhalten zu können. Diese Mehrkosten für Audits, Personal oder externe Dienstleister könnten bei 76 Prozent der Unternehmen nicht auf die Produkte umgelegt werden und müssten von den Unternehmen selbst getragen werden.   Die Zeiten für ein Überwachungsaudit hätten sich im Schnitt um sechs Stunden, bei einem Rezertifizierungsaudit um zehn Stunden verlängert. Das binde nicht nur Ressourcen im Unternehmen, sondern 28 Prozent der Befragten hätten durch die Verzögerungen bereits Umsatzeinbußen zu verzeichnen.   Als Konsequenz auf die steigenden Kosten und erheblich verlängerten Zulassungszeiten habe bereits die Mehrheit der Unternehmen (74 Prozent) ihr Produktportfolio reduziert oder werde es in naher Zukunft tun. 64 Prozent der Unternehmen werden davon abgehalten, neue Produkte auf den Markt zu bringen, und 58 Prozent der Unternehmen zögen schon jetzt Konsequenzen in ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.   „Ein Wechsel der benannten Stelle ist gar nicht so einfach. Zum einen ist der Aufwand für einen Wechsel immens, zum anderen ist es eine große Herausforderung, eine andere benannte Stelle zu finden, die noch Kapazitäten frei hat“, sagt Yvonne Glienke. 34 Prozent der Befragten kennen Unternehmen, die keine benannte Stelle bekommen haben und damit ein Wechsel der benannten Stelle oder die Vermarktung eines neuen Produktes nicht möglich war.   Eine weitere Belastung der Unternehmen seien die Kontrollen durch die Regierungspräsidien als Überwachungsbehörden. Bereits die Hälfte der befragten Unternehmen wurde vom Regierungspräsidium auditiert. Auch hier entstünden wieder zusätzliche Kosten, die von den Unternehmen getragen werden müssen: Durchschnittlich 3.900 Euro Kosten für das Audit und weitere Kosten in Höhe von 5.800 Euro.   „Im Allgemeinen wurden das Fach- und Branchenwissen der Regierungspräsidien schlechter als das der benannten Stellen eingestuft. Die wesentliche Problematik ist allerdings, dass die Unternehmen und Produktakten doppelt geprüft werden und dass keine Abstimmung der Behörden untereinander stattfindet. Hier könnten Prozesse und damit die Wirtschaftlichkeit der Behörden und auch der Unternehmen immens verbessert werden“, bemängelt die Clustermanagerin.   „Mit dieser Stimmungslage der Medizintechnikbranche geht dem Standort Deutschland für die Zukunft eine Innovationskultur verloren“, so Glienke. Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen waren und seien noch als Tüftler und Innovationsschmieden bekannt, auf deren Rücken die Bürokratie gerade ausgetragen werde. Durch die erhöhten regulatorischen Anforderungen würden diese Innovationstreiber vom Markt verdrängt. Arbeits- und Ausbildungsplatzverluste seien die Folge „Dabei sind die Folgen durch die neue Medizinprodukteverordnung der EU noch nicht einmal berücksichtigt und führen sicherlich zu weiteren Verwerfungen im Markt.“   Die gesamte Auswertung der Umfrage ist online verfügbar unter www.medicalmountains.de/dienstleistung/interessenvertretung/Umfrage_benannte_Stellen

Post: Medizintechniknetzwerk Medical Mountains und Hochschule Furtwangen

Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die IHK-Clusterorganisation MedicalMountains und die Hochschule Furtwangen (HFU) arbeiten intensiv zusammen, um Unternehmen der Region optimal in Forschung, Entwicklung und Vermarktung zu unterstützen. Aktueller sichtbarer Ausweis der Kooperation ist die gemeinsame Geschäftsstelle in Räumlichkeiten am Hochschulcampus Tuttlingen. Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik sind vor allem eine Sache von vernetzten Unternehmen, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. „84% aller Firmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg engagieren sich aus unterschiedlichen Gründen nicht in Clustern“ zitiert Prof. Dr. Ulrich Mescheder aus einer aktuellen Fraunhofer-Untersuchung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind wegen fehlender Vernetzung häufig von Technologietransfer und Innovationsförderung abgehängt. „Durch die Kooperation innerhalb einer Anlaufstelle, die nun auch räumlich vereint ist, wollen wir insbesondere den KMU verstärkt Zugang zu Ressourcen der Hochschule und zu Anwendern in den Kliniken verschaffen“, sagt Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK. Die gemeinsame Geschäftsstelle steht dabei nicht nur als Ansprechpartner und Lotse zur Verfügung, sondern informiert Unternehmen aktiv bei Firmenbesuchen über Hilfestellungen. Und die gibt es ausgesprochen umfangreich. So läuft aktuell das Projekt Regio-Link, vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert, im Rahmen dessen hiesige Unternehmen mit dem Berliner Universitätsklinikum Charitè zusammenarbeiten können. „Mit der Technologieregion Oulu in Finnland besteht ein Kooperationsabkommen, und auch die Unikliniken in Freiburg und Tübingen, aber auch das Zentralklinikum Villingen-Schwenningen stehen für Projekte zur Verfügung“, erläutert Yvonne Glienke, Vorstand der MedicalMountains AG. Weitere Projekte sind in Vorbereitung. Beispielsweise ist die Hochschule gemeinsam mit MedicalMountains Antragsteller für ein Regionales Innovationszentrum Tuttlingen im regionalen Strategiekonzept RegionWIN. Hierbei soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig gesichert werden. Außerdem sind gemeinsame Weiterbildungsangebote angedacht. Für die Hochschulseite ist mit Dr. Luigi de Gaudenzi ein anerkannter Experte engagiert, der anfragende Unternehmen passgenau mit den richtigen Fachbereichen und Forschungsgruppen zusammenbringt. „Es besteht hoher Bedarf auf Seiten der Unternehmen, bestimmte Problemstellungen zu lösen. Das können zum Beispiel Sensoren, Antriebe oder Bedienungskonzepte sein, um einige wenige Beispiele zu nennen“, berichtet er aus der Praxis. Bei den allermeisten Anfragen könne die HFU weiterhelfen. Die HFU selber entwickelt sich in dieser Zusammenarbeit immer weiter, „denn der ständig aktuelle Kontakt mit den Unternehmen garantiert stets lebendige Lehrinhalte. Das macht die Ausbildung noch praxisnaher und für Studierende attraktiver“, verweist Mescheder auf einen positiven Effekt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass intelligente Vernetzung von Hochschule, anderen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Anwendern ein Schlüssel ist, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und auszubauen. „Und das gilt nicht nur für die Medizintechnik“, betont Albiez, dass auch branchenübergreifende Projekte angestrebt werden.   Testimonials zweier Teilnehmer an Regio-Link: „Durch MedicalMountains wurde eine Verbindung zur Universitätsklinik Charité, Berlin und deren Technologietransferstelle geschaffen. Dadurch haben wir innerhalb kurzer Zeit einen Zugang zu Fachbereichen der Medizin erhalten. Die Zusammenarbeit an einem Kooperationsprojekt zur innovativen Produktentwicklung konnte so auch für ein kleines Unternehmen wie Meditec Source realisiert werden. Unbürokratisch, fachlich kompetent und zielorientiert wurden uns einige Hospitationstage ermöglicht. Wir sind unserer Produktinnovation einen Schritt näher gekommen.“ Martin Streng, Geschäftsführer Meditec Source, Mühlheim/Donau   „Ich bin sehr glücklich über die Zusammenarbeit mit Regio-Link. Als orthopädischer Chirurg habe ich eine neue Behandlungsmethode für häufige orthopädische Krankheiten entwickelt. Zur Umsetzung benötige ich Geräte, die es bisher auf dem Markt nicht gibt. Bis vor kurzem war ich nicht erfolgreich, Partner in der Industrie zu finden, die an einer Fertigung solcher Geräte interessiert waren. Das Projekt stagnierte ohne Aussicht auf weitere Entwicklung. Die Rettung bestand in einem Projekt der Hochschule Furtwangen. In diesem Zusammenhang kam es zur Herstellung von Prototypen. Darüber hinaus ergab sich aber lange Zeit kein Fortschritt. Wieder kam es zu einem quälenden Stillstand. Erst durch das Engagement von Regio-Link kam massiv Bewegung in die Sache. Regio-Link ermöglichte Gespräche mit Industriefirmen und die Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen an der Charité Berlin, die an einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Behandlungsmethode interessiert sind. Weitere Beiträge der Industrie werden derzeit erarbeitet, um eine hinreichende Zahl von Prototypen zu erstellen, mit denen eine Weiterführung des Projektes möglich wäre. Das Marktpotenzial eines Gerätes wäre immens, denn es handelt sich um so massenhaft auftretende Krankheiten wie Arthrose und Rückenschmerz.“ Dr. med. Andreas Schreiner, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Spaichingen