MedicalMountains

Gemeinsam für die Medizintechnik!

Die Medizintechnik zählt zu den innovativsten und wirtschaftlich bedeutendsten Industriezweigen in Baden-Württemberg. Nur bekommt das so gut wie niemand mit.

Ohne Medizintechnik-Produkte könnte kein Arzt oder Chirurg einem Menschen helfen. Genau dieses Kommunikations-Defizit wollen wir in Zusammenarbeit mit Ihnen beheben.

Ihnen fehlen die Sichtbarkeit und Anerkennung der Branche?


  • Wissen Sie wo Sie in 10 bis 15 Jahren stehen und worauf es ankommt?
  • Welche Hebel müssen Sie heute in Bewegung setzen, damit Sie morgen noch Vorreiter sind?
  • Wohin kann und soll sich die süddeutsche Medizintechnikbranche entwickeln?

Sie suchen die Antworten auf diese Fragen? Dann lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten.


Der moderierte Visionsprozess für die Branche.

Im Februar 2021 startete die MedicalMountains GmbH gemeinsam mit mehr als 50 Unternehmen mit einem Kick-off in den mehrstufigen Visionsprozess, um für die gesamte baden-württembergische Medizintechnik-Branche ein Zukunftsbild zu formulieren und mehr Sichtbarkeit zu erreichen.

Dabei wurden zehn Handlungsfelder identifiziert und in Arbeitsgruppen überführt, in denen im weiteren Verlauf die Visionselemente erarbeitet werden.

Sie sind herzlich eingeladen, die Reise mit Ihrer Expertise zu begleiten und das Ergebnis mitzugestalten.


Das sagen Mitglieder des Advisory Boards über den Visionsprozess der Medizintechnikbranche

Prof. Dr. Alfons Dehé,  Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.

“Wir machen uns auf, eine Vision der Medizintechnik-Branche zu entwickeln und ein noch nicht greifbares Bild unserer Zukunft zu malen, nach dem wir gemeinsam streben. Mit diesem großen Schritt schafft der Visionsprozess ein besseres Verständnis füreinander und die eine Vision ein neues Gemeinschaftsgefühl. Gleichzeitig könnten dann individuelle Roadmaps der Unternehmen auf dieses eine Ziel hin ausgerichtet werden. Ich bin mir sicher, dass wir aus diesem Prozess gemeinsam gestärkt herausgehen werden und mit dieser Methode ein Vorbild für weitere Branchen sein können. Die MedicalMountains sind ein klasse Netzwerk!”

 

 


Christian O. Erbe,  Erbe Elektromedizin GmbH

“Wer kennt es nicht, das berühmte Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt:“ Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Und genau das tun wir. Denn die Ärzte sind sowohl unsere Kunden wie auch unsere Forschungs- und Kooperationspartner, wenn es um die Realisierung unserer Visionen geht. Und Visionen und Ideen haben wir viele. Eher zu viele. Deshalb ist es notwendig, diese Kreativität in strategische Bahnen zu lenken. Und hierfür benötigen wir einen Visionsprozess. Themen gibt es mehr als genug: Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik, digitale Gesundheitsanwendungen, sektorenübergreifende Versorgung, Datennutzung, Geschäftsmodelle der Zukunft. Und dies alles eingebettet in gesetzliche Rahmenbedingungen, wie die Medical Device Regulation oder das Krankenhauszukunftsgesetz, um nur europäische oder nationale Regelsetzungen zu benennen. Ich wünsche unseren Arbeitsgruppen, welche nach dem Kick-Off der Initiative am 4. Februar 2021 nun die acht festgelegten Themengebiete behandeln werden, viel Erfolg in ihrer Arbeit.”


Dr. Nicola Osypka, OSYPKA AG

Eine Vision ist wichtig, da sie Entscheidungsträgern hilft, zukünftige Beschlussfassungen nach Tatsachen und Wissen und nicht nach größtem Lobby-Einfluss auszuarbeiten.
Für die Medizintechnikbranche ist der Visionsprozess eine einmalige Gelegenheit, da die Unzulänglichkeiten der MDR jetzt zu Tage treten und gleichzeitig die Covid-19-Pandemie den Nutzen der Medizintechnik und überhaupt von Gesundheitsversorgung in unvorhersehbarer Weise für alle sichtbar macht.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass bestehende, bewährte Produkte mit pragmatischen Lösungen am Markt gehalten werden können und dass es wieder möglich sein wird, als agiler, erfahrener Mittelständler sinnvolle Innovationen für Patienten, auch bei seltenen Krankheiten, umsetzen zu können.
Es ist der Mittelstand, der nachhaltig das Rückgrat unserer Gesellschaft bildet.


Prof. Dr. Katja Schenke-Layland, NMI Reutlingen

Prof. Dr. Katja Schenke-Layland, NMI Reutlingen

“Ich freue mich, dass Medical Mountains den Visionsprozess für die Medizintechnik-Industrie angestoßen hat. Angesichts der aktuellen Herausforderungen brauchen wir diesen dringender denn je. Wir spüren in der Medizintechnikbranche international einen immer höheren Innovationsdruck, unsere Region muss sich strecken, um ihre weltweite Spitzenposition in der Medizintechnik zu halten. Die Vision wird uns bei dieser Aufgabe Orientierung geben und Impulse für die Weiterentwicklung der Branche setzen.

Wichtige Zukunftsthemen, die wir vorantreiben müssen, sind die Biologisierung und Individualisierung/ Personalisierung der Medizintechnik, sowie die Digitalisierung und der Einsatz von KI im Bereich Medizintechnik. Hier stehen wir vor großen Herausforderungen, beispielsweise wenn es darum geht, neue Verfahren zur Integration biologischer Prozesse oder Hightech-Elektronik zu entwickeln, und wenn wir darauf aufbauend ganz neue Diagnostik- und Therapieansätze realisieren wollen. Gleichzeitig müssen wir trotz steigernder Komplexität der Produkte die immer stärkere Regulierung in den Griff bekommen und die Medizinprodukte in immer kürzeren Innovationszyklen auf den Markt bringen. Es erwartet uns ein großes Aufgabenpaket. Da ist es gut, wenn alle Akteure einer gemeinsamen Vision folgen.”


Joachim Schulz | Aesculap AG | Medicalmountains Visionsprozess

Dr. Joachim Schulz, AESCULAP AG

“Es ist von zentraler Bedeutung für unsere hiesige Medizintechnikindustrie, sich mit den Megatrends und Auswirkungen auf die eigene Branche zu beschäftigen, um in der Zukunft überhaupt bestehen zu können. Der Visionsprozess von MedicalMountains gibt unserer Industrie die einzigartige Chance, gemeinsam an einem Fahrplan für die Zukunft zu arbeiten und die Rahmenbedingungen für den nachhaltigen Erfolg der MedTech Branche zu ermitteln. Denn gemeinsam können wir stärker und erfolgreicher sein, aus Konkurrenten können Partner werden. Durch den Visionsprozess soll eine offene, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe und inspirierender Erfahrungsaustausch entstehen. Dies ist eine aufregende Reise, auf der wir mutig und experimentierfreudig sein müssen. Ich wünsche den Arbeitsgruppen viel Erfolg bei der intensiven Arbeit in den nächsten Monaten und freue mich auf das Ergebnis dieser Reise.”


Karl-Christian Storz, KARL STORZ SE & Co. KG

“Die Medizintechnik in der Region Tuttlingen ist eine starke und innovative Branche, die medizinischen Fortschritt mit Patientensicherheit verbindet. Wir freuen uns, dass der Visionsprozess unsere Region und unsere global ausgerichtete Industrie dabei unterstützt, neue Perspektiven und Trends in der Medizintechnik zu erkennen und für das Gesundheitswesen nutzbar zu machen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen des regional gewachsenen und regional verwurzelten Medizintechnikclusters weiter zu stärken.”